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Zum Thema: Grafiker helfen Grafikern
Alt 09.08.2012, 10:49
Sven Geske
Grafiker, Illustrator

Hey Michael,

AGBs zu haben schließt eine gute Kommunikation doch nicht aus. Sie sind wie in anderen Geschäftsbereichen nur eine zusätzliche Absicherung für dich UND den Kunden für alle nicht geklärten Fälle. Erstens hat der Kunde somit was in der Hand an was er sich bei Fragen halten kann. Und zweitens hilft es bei Rechtsstreitigkeiten immens weiter. Denn ich bezweifle, dass du in deinen Angeboten wirklich jedesmal so umfänglich alles abklärst was an rechtlichen Problemfällen auftreten könnte.
Daher AGBs dran und und man muss nicht jedesmal das gleiche schreiben.
Wichtig bei AGB wäre aber, dass du sie von einem Juristen erstellen oder wenigstens prüfen lässt. Oftmals haben die Berufsverbände auch Muster-AGBs für ihre Mitglieder (zb die IO e.V.)

AGB sind bei mir immer bei der Angebotserstellung dabei, manchmal bei der Rechnung. Widerspricht der Kunde den AGB nicht innerhalb von 14 Tage gilt sie als akzeptiert. Und alles was im Vertrag oder Auftrag niedergeschrieben steht hat Vorrang vor AGB-Regelungen.

Grüße
Sven
__________________
Herausforderungen sind dazu da gemeistert zu werden.
Alt 10.08.2012, 00:43
Michael Zech
Grafiker, Texter, Illustrator

...nanu?!? ...das ist ja wieder mal komisch. Hatte vorhin ne ellenlange Antwort geschrieben - und nu ist sie in dem Thread nicht vorhanden! ...sehr seltsam...

Also nochmal:

Dass natürlich AGBs ne sinnvolle Sachen und von Vorteil sind, ist mir bewusst. Aber ich bin derzeit nur
nebenberuflich freiberuflich tätig - und da müssen Kosten, die nicht unbedingt nötig sind natürlich nicht sein.
Und so ein Jurist ist sicherlich nicht billig (von selbst schreiben halt ich da natürlich auch nix).

Deshalb war meine Frage schon drauf gezielt, wieviel Prozent hier wohl eigene AGBs haben. Sind ja sehr
viele Freiberufler hier. Und wir arbeiten auf meiner Haupttätigkeit in ner Firma auch mit diversen MG's
zusammen - da habe ich ehrlich gesagt noch nie eine AGB von denen gesehen.

Die zweite Frage war dann auch entsprechend gemeint: Was wohl ein Worst-Case-Szenario sein könnte,
wenn man die nicht hat. Ein Kunde kann einen ja wohl kaum verklagen, wenn der (erste) Entwurf nicht
gefällt... Derzeit seh ich außer Zeitverlust (für Arbeit, die man "zuviel" macht und die dann nicht bezahlt
wird) kaum bei mir Probleme - von großen Vorinvestitionen in einen Auftrag (z.B. sündhaft teure
Getty-Images oder ähnliches) sehe ich derzeit noch ab - bzw. hatte noch nie den Fall...

Wäre mal interessant, was andere schon so erlebt haben und eben wieviel hier wirklich AGBs besitzen.

(PS: Der Beitrag ist jetzt nur halb so lang, wie der von vorhin - aber hatte jetzt keine Lust meine Gedanken
ein zweites Mal so ausführlich auszubreiten