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Zum Thema: Blogs & Co.
Alt 13.01.2017, 21:40
Sabrina Behnisch

Ich bin nebenberuflich selbstständige Grafikdesignerin und starte zur Zeit einen eigenen Blog. Er erzählt Schritt für Schritt, wie die Idee der nebenberuflichen Selbstständigkeit kam, wie die Anfangszeit war und was ich bisher alles erlebt habe.

Ich möchte damit allen zeigen, was es bedeutet, nebenberuflich selbstständig zu sein und dass es mit viel Selbstdisziplin und Engagement jeder schaffen kann.

Der Blog wird von mir auch weiter fortgeführt, wenn ich am aktuellen Tag angekommen bin. Da ich vorhabe, das ganze mal komplett selbstständig zu führen, könnt ihr quasi live dabei sein, wie sich alles entwickelt.

Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Blog begleitet!

http://www.schmidt-grafikdesign.com/blog

Viele Grüße
Sabrina
Alt 14.01.2017, 12:36
- -

Zitat:
....
Kurzerhand besuchte ich ihren Bekannten und besprach mit ihm alle wichtigen Details. Einige Wochen später lagen auf den Tischen des Irish Pubs neu gestaltete, ordentlich gedruckte Speisekarten
....
Weil alles so gut lief, sollte ich ihm auch noch Visitenkarten und Stempel machen.
....
wurde auch meine Tättowiererin auf meinen Beruf aufmerksam und bat mich, für sie neue Visitenkarten zu erstellen.
....
Und so häuften sich also die Anfragen innerhalb eines Jahres, bis ich mich dazu entschloss, mir damit ein zweites Standbein aufzubauen
.
Hört sich für mich an als wurde das vorher alles als Schwarzarbeit gemacht!
Alt 14.01.2017, 14:30
Martin Hoffmann

...das kann man doch anhand der Texteinträge bzw. des Blogs von Sabrina gar nicht beurteilen oder davon ausgehen,
dass das alles schwarz gemacht wurde...
Ich wäre da etwas vorsichtiger mit meinen Äusserungen, ausser Du kannst beweisen, das hier keine Rechnung gestellt und dementsprechend ein Honorar auch nicht versteuert wurde....das kann man sonst schnell als üble Nachrede werten.
Ich hoffe und gehe mal davon aus, Sabrina hat von Anfang an, auch wenn nur nebenher als 2. Standbein, sich korrekt beim Finanzamt angemeldet als Freiberuflerin mit 7 % MwSt...
Die meisten, auch ich, hatten so angefangen mit der Selbsständigkeit und das auch oft so erzählt und geschrieben...
Irgendwann kommt ein Kontakt zustade, über privat oder geschäftlich, man gestaltet einen Auftrag, das Ganze kommt gut an, es spricht sich rum, man wird weiterempfohlen usw...
Ich hatte, als ich anfing, keine Ahnung wie man anfängt, wie das mit der Steuer und dem Finanzamt läuft...
Mein erster Kunde wollte wissen, ob ich Umsatzsteuerpflichtig sei, daraufhin ließ ich mich von meinem damaligen Steuerberater beraten. Wenn ich mal was privat mache für jemanden, kann ich die Bezahlung so unter der Hand
vereinbaren...aber keinesfalls im Geschäftsleben. Das kann sehr schnell sehr viel Lehrgeld kosten und ruiniert unter Umständen gleich schon mal den eigenen Ruf gegenüber dem Finanzamt Finanzamt.
Alt 21.04.2017, 10:58
marina Daecher

Denke, das zwar Unwissenheit bei Strafe nicht schützt. Aber wenn es kleine Mengen sind, das Finanzamt eine Nachzahlpauschale will und gut ist.
Alt 21.04.2017, 12:10
Martin Hoffmann

Das Finanzamt macht in der Tat auch bei Unwissenheit keine Ausnahme.
Auch bei "nur" 2- oder 3-stelligen Beträgen fordert das FA neben dem geschuldeten Betrag, inkl. 6 % Zinsen auch eine Geldstrafe ein. Früher konnte man bei einer Selbstanzeige den Strafbetrag umgehen wenn man sofort die Steuerschuld nachzahlt...geht heute aber, so viel ich weiss, auch nicht mehr so einfach, erst recht nicht, wenn man bewußt Geld ans FA vorbeischleust.
Alt 18.05.2017, 10:43
Brigitte Schneider

Hallo dein Blog gefällt mir sehr gut! Interessante Themen

Ich arbeite auch seit kurzem selbstständig und hätte da eine Frage an euch.
Habt ihr euch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zugelegt? Ich bin momentan am überlegen und habe mich vorab schon mal hier informiert
Dort würde man eine monatliche Rente bekommen falls einem irgendetwas schlimmes passiert und könnte 80% des nettoeinkommens absichern. Ich hoffe zwar nicht dass das der Fall sein wird, aber man sollte sich ja schon sowas überlegen in der Richtung oder was meint ihr? Allerdings sind es schon auch monatliche Kosten die anfallen. Wie habt ihr das gehandhabt?
Alt 18.05.2017, 16:10
Andy Laue

Ja hier gibt es viele interessante Themen und Empfehlungen.
Ich habe mir letztens auf anraten hier, online ein paar Viagra bestellt,
nun bekomme ich meinen Pinsel nicht mehr runter,
bin ich jetzt Berufsunfähig?
MfG
http://www.huffingtonpost.de/2015/12...n_8883890.html
Alt 18.05.2017, 19:22
Martin Hoffmann

@Andy: ...glaub ich nicht...wenn ich mir das kleingedruckte meiner BUZ-Versicherung durchlese, fällt das bzgl des prozentualen Anteils weit unter 30 % Unfähigkeit...eine entsprechende Ersatztätigkeit kann hier also zugemutet werden, zumal ja beide Hände noch arbeits-einsatzfähig sind... ;-D
Aber vlt mal die psychologische Schiene probieren...daa kann ja psychisch schon sehr belastend sein auf Dauer ;-D
Alt 18.05.2017, 19:29
Martin Hoffmann

...achso, apropos BUZ...ja, ist sehr wichtig für uns Freiberufler u. Selbsständige und die Beiträge sind steuerlich teilweise bis ganz absetzbar, ja nach Vertragsart. Die wichtigsten Fixkosten wie Miete und Sozialversicherungen sollten abgedeckt sein im Extremfall.
Von 80 % vom Nettogehalt kannst Du nicht ausgehen, kommt darauf an, wie alt Du beim Vertragsabschluss
bist, und wieviel Du monatlich an Beitrag aufbringen willst / kannst.
Die Presseversorgung für Medienschaffende ist hier eine gute Wahl.
Alt 22.05.2017, 09:11
Brigitte Schneider

Danke für eure Antworten!

Musste lachen Andy Denke auch dass das ganz schön belastend sein kann villt solltest du wirklich mal anfragen!

Danke für deine Tipps und Empfehlung Martin, denke dann werde ich das wohl machen mit der BUZ.

Ich schau mir gleich mal die Presseversorgung an. Bist du da selbst versichert und hast gute Erfahrungen?