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Tags:, Grafik, Webdesign, Photoshop, freelancer, grafikdesign, artdirektion, werbung, bildbearbeitung, agentur, logo, logoentwürfe, entwürfe, münchen, bayern, corporate design, präsentation, werbeagentur, jobs
Billiger Grafiker.de??
Liebe Grafikerin und Grafiker,

ich habe eine Website gefunden, und ehrlich gesagt die Seite hat mich traurig gemacht.
Grafiker für 12.- EUR!...also bitte gleich Buchen bist der Vorrat reicht:-(

http://www.freelance-market.de/grafiker.htm

Gehts noch billiger? Vielleicht für 9,99.- EUR!? nur für Heute!...einfach anrufen...als WSV Dumpingpreis? Wohin führt noch dieser »billiger gehts nicht mehr Preiskampf«?...und die Firmen lachen sich Tod...was meint Ihr?

...und noch was »Witzig« ist: wenn du eine Anfrage zu einem Freelancer hättest, dann muss du »Vorstellungsgebühr« Zahlen! Also in dem Fall 2Stdx12.- EUR....also 24.- EUR.

BESSER GEHTS NICHT!?

Viele Grüsse,
Karl
erstellt von :
Veröffentlicht:26.02.2009
27.02.2009 | 14:31 Uhr
Hallo Zusammen,

auf diese Seite bin ich auch schon gestossen, habe auch welche für 10€ die Std. gesehen, Ich denke das die Leute dort meinen, wenn sie billige Preise anbieten, dass Sie den Auftrag bekommen, In dem Fall sind auch villeicht andere gezwung, die Preise zu senken. Das ist natürlich Schade! Dann Lohnt sich es garnicht mehr als Freelancer zu arbeiten. Also ich habe auch keine große Erfahrung mit alldem, aber ich denke mal das 30-40€ die Stunde ganz okay sind, oder?
Vorstellungsgebühr? Ist doch zu Kotzen! Für jeden mist gebühren zahlen, was denken Sie sich noch aus?

Schönen Gruß
Zuletzt bearbeitet am 27.02.2009 14:33
schrieb:
27.02.2009 | 16:14 Uhr
gut, wenn du da zwischen den zeilen liest, dann stehen schon anmerkungen wie....ja also nett und alles, aber fachlich mangelhaft...
oder die sind die richtige abzocker...billig einsteigen, dann für alle bewegungen, telefonate usw. alles berechnen...:-(
02.03.2009 | 10:08 Uhr
hallo,

also ich denke in erster linie ist das portal super für den betreiber, denn oich denke der kassiert dort richtig ab.
das mit dem billiger ist halt das problem, aber wir könnten auch alle dacia fahren und tun es nicht.

die frage ist wie lange diese grafiker überleben, denn mit 12,- werden die bald in insolvenz gehen dürfen, denn den taschenrechner solltenn mann schon noch bedienen können.

aber mann sollte vielleicht einfach mal ne gewerkschaft gründen!

vg rené
02.03.2009 | 10:10 Uhr
aber ich frage mich, wie bei dem design überhaupt professionelle angebote zustande kommen sollen?
logo, design, farben usw. zeugt von reiner inkompetenz!!!

und dann bei diesen super arbeitsproben, der sollte lieber was bezahlen, damit wir uns sowas anschauen!
http://www.freelance-market.de/worksampl...
Zuletzt bearbeitet am 02.03.2009 10:12
alex jädke schrieb:
02.03.2009 | 11:37 Uhr
Hallo...

solche Leute hab ich hier auch schon gesehen. Für ausgelernte Grafik-Designer, sei´s nun ob sie Studium gemacht haben oder einfach staatlich anerkannte Grafik-Designer sind, als Freiberufler sind meiner Meinung nach 30,- Euro schon zu wenig. Ich weiss zwar nicht, was so manche im Studium oder in der Schule gelernt haben, aber wohnen solche Leute mit nem geringen Stundenlohn noch bei der Mutter und sind noch bei den Eltern versichert? Haben solche Leute nur kopierte Versionen von den Programmen und machen die Arbeit eh schwarz?
Als ich als Screen-Designer noch tätig war, hatte ich öfters mal solche Kunden, denen man den Standartlohn von ca. 60,- Euro angab oder denen die pauschalen Preise für ne Website oder dergleichen angab. Was ich dann hin und wieder hörter war "Ach, das kann ja mein Sohn ja denn eben mal machen für ins gesamt 60,-€. Der lernt zwar BWL aber er macht Homepages auch zum Hobby.". Hat drei Jahre gedauert meine Selbstständigkeit darin, dann verlor ich auch schon die Lust. Ich denke, hier ist es nicht anders. Die Leute, die für 10,-€ ihre Dienste als Möchtegern-Grafiker anbieten, die haben das vermutlich noch nichteinmal gelernt, studieren oder lernen ne ganz andere Richtung, sodass denen der Arbeitsmarkt in dieser Branche völlig egal ist. Wohnen eh noch im Hotel Mama und haben sonst keine Ausgaben ausser für die Alkopops.

So viel ich weiss ist die Berufsbezeichnung Grafik-Designer keine geschützte Berufsbezeichnung, ebensowenig Grafiker. Also kann sich jeder postpupertierende Möchte-Gern-Grafik-Designer so bezeichnen und wir dürfen uns zurücklehnen und zusehen, denn viel mehr machen kann man nicht, so viel ich weiß.

Grüße
schrieb:
02.03.2009 | 12:37 Uhr
hallo rene, hallo alex,
vielen dank für euere meinungen. ja, ich sehe die sache genau so. ich nenne solche »grafiker« als »hinterhofgrafiker«..ein pc (mit spezi zusammengebastelt) programme (besser ist mit coreldrow:-) auch vom spezis zusammengeklaut...dann gehts los...einsteigen in die branche als billiger gets nicht mehr...ausbildung?...früher war der beruf als setzer bezeichnet..heute klingt es besser...mediengestalter.. (bitte nicht gegen mediengestalter, die die ausbildung richtig und ernsthaft gemacht haben!:-)

@alex
die ausrede mit den jobs kenne ich auch...»mein nachbar studiert informatik, er kennt sich aus«...für ein paar cent...und er hat ein grafisches gefühl! letztes jahr habe ich einige solche kunden gehabt, die nach hinen zu mir gekommen sind, ob ich mit der website etwas machen kann...ja natürlich...alte seite vergessen und ein neues design entwerfen...also falsche seite gespart! selber schuld!

oder wie gesagt, die leute steigen billig ein, dann laufen der arbeit wird richtig abgezogt, und alles berechnet...grüß gott 50.- eur, wiedersehen 50.- eur, telefonanruf 25.- eur usw und am ende des jobs kommt ein schönes sümmchen zusammen.

schlimmste seiten sind, wie blauerbeit, mayhammer usw, wo schon mal die ausschreibungen richtig falsch sind...ab und zu denk ich mal, dass da ein tippfehler mit dem ausschreibung preis passiert ist:-)...das hat mit »leben und leben lassen« nichts mehr zu tun!

@rene
»gewerkschaft«..gute idee:-))) bin ich dabei:-)
gruss, karl
Zuletzt bearbeitet am 02.03.2009 12:45
Xandy Bos schrieb:
13.03.2010 | 18:05 Uhr
Hmmmmm ich habe da so meinen eigenen Verdacht.
Von dem, was ich an unserer Schule so höre, arbeitet der eine oder andere Student schon zum Dumpingpreis, um seine Studentenbude zu bezahlen. Wenn ich das so höre, was manche Argenturen für die Studies nur zahlen wollen, da schlackerste mit den Ohren. Und dann gibts die, die eben halt so vor sich hinbasteln, neben dem Studium. Ob die Qualität der eines vernünftigen Grafikers dann gleich kommt, mag ich nicht beurteilen, jedoch denke ich dass ein Erstsemestler oder ein sagen wir mal eher easy-going Drittsemestler wohl kaum dieselbe Qualität hinlegt wie ein erfahrener Grafiker oder sonstiger Mediendesigner.
Allerdings sich zu solchen Dumpingpreisen im Netz anzubieten ist eigentlich auch in unseren Kreisen (der Studies) ein Pfui!
Wer billig macht, weil er nicht mehr gezahlt kriegt ist eine Sache - denn die Miete muss rein - wer aber das noch an die große Glocke hängt, der macht allen die Preise kaputt und sollte sich lieber ducken.
Wenn ich auf anderen Foren so lese, ist der Markt eh schon recht überlaufen und Freelancer werden eher schief angesehen - wahrscheinlich gerade wegen solcher Geschichten, wie hier diese eine.
Die ewige Debatte: wer ist besser - Freelancer oder Corporate Männchen? läuft da auch immer wieder und man kriegt als Student dann so langsam Zukunftsängste.
Ich für meinen Teil habe mich bisher noch nicht getraut, auf den Markt zu schmeissen, obwohl andere meines Semesters schon längst dort rumschwirren.
Also Leutings, wenn "Gewerkschaft" dann bin ich dabei ;) - Warum denn nicht? So irrsinnig ist die Idee nicht.
lg xandy
Zuletzt bearbeitet am 13.03.2010 18:07