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Nicht nur gängige Vektorprogramme, sondern auch künstlerische Pinselstriche oder fantastische Arrangements gehören hier dazu.
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| Moderiert von: | |
| Gruppe besteht seit: | 26.09.2008 |
| Mitglieder: | 203 |
| Aufrufe: | 4578 |
| Beiträge: | 162 |
| Tags: | Illustrator, Vektor, Freehand |
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Überkritische Kunden
Ich sitze grad an einer Illustration und darf mich mit dem Kunden rumärgern. Trotz vorheriger Skizzen und Absprachen darf ich nun alle Nase lang rigendwas Kleines noch "verbessern". Mal ist hier die Nase zu krumm, mal sollen dort noch mehr Details rein, mal will er auf einmal mehr Comic-Stil.
Wie geht ihr mit sowas um? Klar ist sowas doch in gewisser Weise normal. Aber gerade wenn ihr etwas analog amcht könnt ihr ja nicht so leicht korrigieren. Fangt ihr neu an oder kommuniziert ihr dem Kunden, dass seine Wünsche nicht umzusetzen seien?
Wie geht ihr mit sowas um? Klar ist sowas doch in gewisser Weise normal. Aber gerade wenn ihr etwas analog amcht könnt ihr ja nicht so leicht korrigieren. Fangt ihr neu an oder kommuniziert ihr dem Kunden, dass seine Wünsche nicht umzusetzen seien?
| erstellt von | : | |
| Veröffentlicht | : | 08.09.2009 |

schrieb:
08.09.2009 | 15:12 Uhr
die Grenze des guten Tons waere fuer mich, wenn der Kunde unkonstruktiv-launisch, dilettantisch die Wuensche aeussert und wenn die Haeufigkeit der Aenderungen jeden Rahmen sprengt. In solchen Faellen wuerde ich Notbremse ziehen und dem Kunden klar machen, dass jede weitere Aenderung, da die Absprache und Pre-Skills vorhanden sind, extra berechnet wird, ansonsten ist die Zusammenarbeit wegen Inkompatibiliaet damit erloeschen. Die finanzielle Seite bei so einem Szenario sollte im Vertrag immer definiert sein, meist bei nicht Gefallen zahlt der Kunde fuer die Arbeit die gemacht wurde inkl. aller Aenderungen und hat, so weit ich weiss, keinen Anspruch auf das Produkt,/Skizzen da das Produkt nie fertiggestellt wurde. Der Auftraggeber verliert quasi alles, wenn er oder ihm der Vertag der Zusammenarbeit gekuendigt wird.

Ralph G. Kretschmann schrieb:
08.09.2009 | 15:48 Uhr
Ich mache den Job als Illustrator nun schon seit 30 Jahren und hab mir angewöhnt, den Leuten EINE Änderungs-Sitzung zuzugestehen, bei der SIe alle Wünsche zusammengefaßt äußern können. Oder Kritik. Das mache ich gleich vorher klar. Alle weiteren Änderungen muß der Kunde löhnen und zwar satt. Wenn ich es mit meckernden und rumnörgelnden Mitmenschen zu tun hab, die ihre Meckerei nicht einmal konkretisieren können, hab ich meinen Standartspruch: Du machst (bitte Beruf eintragen), da kenne ich mich nicht aus und würde mich nie einmischen. Ich kann meinen Job auch und bitte darum, daß du minen Fähigkeiten dasselbe Vertrauen entgegenbringst.
Hat bisher immer geklappt, sogar bei Senatoren und die sind echt beratungsresistent.
Hat bisher immer geklappt, sogar bei Senatoren und die sind echt beratungsresistent.

Sandra Wolter schrieb:
09.09.2009 | 13:35 Uhr
Ich bin zwar noch ein Greenhorn in der Branche, hatte aber auch schon meine Erfahrungen zum Thema. Ich halte die Vorgehensweise von Ralph G. Kretschmann für sinnvoll, denn ein Stück weit muss man sich seinen Kunden auch "erziehen", sonst wird man nie fertig. Wichtig ist es, alles vorher im Vertrag festzulegen. Z.B. was passiert bei Nichtabnahme (alle Entwürfe werden trotzdem bezahlt und sind nicht "Eigentum" des Kunden - in diesem Fall zahlt er eine Art "Aufwandsentschädigung" für die reine Arbeitszeit)? Wieviel Änderungswünsche sind drin? Was kosten Korrekturen darüber hinaus? Gibt es darüber keine Vereinbarungen, würde ich das so früh wie möglich mündlich klar machen und ggf. versuchen, diese Punkte irgendwie auch schriftlich festzuhalten (hier reicht auch eine Bestätigung via Mail).





