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| Gruppe besteht seit: | 20.02.2009 |
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| Beiträge: | 27 |
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should i stay or should i go now?
jetzt oute ich mich mal als frischfleisch. nach der tischlerausbildung habe ich bei krüger alle möglichen designgeschichten gesehen, rief bei der handwerkskammer in münster an, da ich eigentlich, um massivholz zu bearbeiten, mich als restaurator weiterbilden wollte. da sagte man mir, das ich mit einer abgeschlossenen handwerksausbildung design studieren könne. jetzt, drei jahre später bin ich staatl. anerkannter projektgestalter. gibt man dies bei einer suchmaschine ein, kommt man nicht weit. jobbörsen ist dieser begriff unbekannt. teil III & IV der meistervorbereitung, dtp- und produkt- bzw. projektgestaltung, betriebsführung, rechnungswesen, kunstgeschichte, fotografie, corporate design, etc. waren bestandteile meines studiums. nur wenn ich mich vorstelle, kann ich nur den projektgestalter angeben, kein diplom, kein industriedesigner, kein grafikdesigner. da es den projektgestalter erst seit 3 generationen (1,5 jahre) erst gibt. so jetzt war ich beim sozialamt, da man sich ja schön melden muss, und dort wurde mir gesagt: sie sind gar kein designer, und werde dort als tischler weiterhin vermittelt, obwohl ich mit der bandscheibe probleme habe...
ich stehe dann im vorstellungsgespräch in dem der arbeitgeber sich nicht vorstellen kann, was der projektgestalter beinhaltet. daher wird mir ein praktikum angeboten. ich fahre ja gerne fahrrad, aber wenn man eine stund hin braucht, ist man 2 stunden am tag damit beschäftigt, rumzugurken. wenn ich dann 9 stunden im büro sitze, 2 stunden fahrrad fahre, weiß ich nicht, wie ich finanziell über die runden kommen soll...
schöne scheiße!
ich habe keine eltern, die mir finanziell unter die arme greifen, ich könnte zwar an der fh design weiter studieren, da ich aber 31 bin, bekomme ich kein bafög mehr.
zum selbstständig machen fehlt mir die kohle und der mumm.
tja, watt nu? bei dem angebotenen praktikum wurde ich wie ein schüler behandelt, obwohl ich (und das maße ich mir jetzt mal an) teilweise mehr drauf habe, als der ein oder andere mitarbeiter, die z.B. als gestaltungstechnische assistenten dort angestellt waren. jetzt versuche ich als mitarbeiter irgendwo unterzukommen, und erfahre, das ich die arbeiten nicht mal zeigen darf, die ich während der praktikumszeit erstellt habe...
ich habe beim sozialamt um einen integrationszuschuss bebeten, um ein darlehen um die praktikumszeit finanzieren zu können, der wurde aber abgelehnt...
da es angeblich wirtschaftlicher sei, bei zeitarbeitsfirmen auf dem bau zu malochen.
könnt ihr so ein bischen nachempfinden, wie es sich anfühlt, nach einem halt zu greifen und immer wieder gedöppt zu werden?
also wenn mir jemand irgendwie weiterhelfen kann, wäre ich sehr dankbar!
ich stehe dann im vorstellungsgespräch in dem der arbeitgeber sich nicht vorstellen kann, was der projektgestalter beinhaltet. daher wird mir ein praktikum angeboten. ich fahre ja gerne fahrrad, aber wenn man eine stund hin braucht, ist man 2 stunden am tag damit beschäftigt, rumzugurken. wenn ich dann 9 stunden im büro sitze, 2 stunden fahrrad fahre, weiß ich nicht, wie ich finanziell über die runden kommen soll...
schöne scheiße!
ich habe keine eltern, die mir finanziell unter die arme greifen, ich könnte zwar an der fh design weiter studieren, da ich aber 31 bin, bekomme ich kein bafög mehr.
zum selbstständig machen fehlt mir die kohle und der mumm.
tja, watt nu? bei dem angebotenen praktikum wurde ich wie ein schüler behandelt, obwohl ich (und das maße ich mir jetzt mal an) teilweise mehr drauf habe, als der ein oder andere mitarbeiter, die z.B. als gestaltungstechnische assistenten dort angestellt waren. jetzt versuche ich als mitarbeiter irgendwo unterzukommen, und erfahre, das ich die arbeiten nicht mal zeigen darf, die ich während der praktikumszeit erstellt habe...
ich habe beim sozialamt um einen integrationszuschuss bebeten, um ein darlehen um die praktikumszeit finanzieren zu können, der wurde aber abgelehnt...
da es angeblich wirtschaftlicher sei, bei zeitarbeitsfirmen auf dem bau zu malochen.
könnt ihr so ein bischen nachempfinden, wie es sich anfühlt, nach einem halt zu greifen und immer wieder gedöppt zu werden?
also wenn mir jemand irgendwie weiterhelfen kann, wäre ich sehr dankbar!
| erstellt von | : | |
| Veröffentlicht | : | 29.06.2009 |

Marlon Böhland schrieb:
04.08.2009 | 01:02 Uhr
Das mit den sogenannten neuen Ausbildungsberufen kenne ich nur zu gut. Leider versprechen die Schulen den Schülern viel zu viel. Vor allem mit der Öffentlichkeitsarbeit und der Bekanntmachung neuer Ausbildungsgänge hapert es leider enorm. Als ursprünglicher Assistent für technische Kommunikation kann ich das ganz gut nachvollziehen.
Du könntest natürlich eine Weiterbildung zum "Meistergestalter" anstreben. Dein Problem wird sich allerdings nicht ändern, da wohl Stellen als Meistergestalter ebenso wenig vertreten sind wie als Projektgestalter.
Die Ausbildung zielt zumindest auf eine kommende Selbstständigkeit ab, was aber bei der heutigen Wirtschaftslage eher etwas schwieriger sein wird, da du ja auch eine gewisse Sicherheit benötigst um deinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Generell würde ich bei Bewerbungen, dich und deinen erlernten Beruf präsentieren und idealerweise aussagekräftige Arbeitsproben bei legen. Es hilft auch sich einfach eine Firma auszudenken und dann einfach ein paar Projekte für diese zu Gestalten. Was das zeigen der Arbeiten betrifft, spricht eigentlich nichts dagegen diese für eine Bewerbung als Referenz zu präsentieren. Da du der Urheber deiner Werke bist. Einzig die Verschwiegenheitspflicht könnte dich daran hindern :)
Aber wie schon geschrieben, eigene Projekte auch fiktiver Firmen sagen viel mehr aus. Vor allem zeigst du damit Eigeninitiative.
Mit einer abgeschlossenen technischen Ausbildung könntest du auf einem einjährigen Berufskolleg die Fachhochschulreife erlangen (falls noch nicht geschen). Danach kannst du an einer Fachhochschule studieren, halt ohne Bafög. Um die Kosten für das Studium zu minimieren empfehle ich dir ein Studium in einem Bundesland ohne Studiengebühren wie z.B. Berlin.
Was das Sozialamt bzw. das Arbeitsamt betrifft bin ich mir nicht ganz sicher wie die dir weiterhelfen können / wollen. Eine Umschulung musst du meistens selbst finanzieren und Anspruch auf ALGI wirst du nach der Ausbildung nicht haben. Was nichts anderes als ALG II (Hartz IV) bedeuten würde. Natürlich kannst du alles kombinieren Schule + ALG + Minijob (bis zu 160 €, glaube ich). Du kannst ja mal einen Termin mit der IHK vereinbaren, die können dir bestimmt auch ein paar Tipps geben.
Vielleicht konnte ich dir ja ein bisschen weiterhelfen.
Grüße Marlon
@Webmaster: Das Textfeld ist extrem klein. Ein bisschen mehr ist manchmal einfach mehr :)
Du könntest natürlich eine Weiterbildung zum "Meistergestalter" anstreben. Dein Problem wird sich allerdings nicht ändern, da wohl Stellen als Meistergestalter ebenso wenig vertreten sind wie als Projektgestalter.
Die Ausbildung zielt zumindest auf eine kommende Selbstständigkeit ab, was aber bei der heutigen Wirtschaftslage eher etwas schwieriger sein wird, da du ja auch eine gewisse Sicherheit benötigst um deinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Generell würde ich bei Bewerbungen, dich und deinen erlernten Beruf präsentieren und idealerweise aussagekräftige Arbeitsproben bei legen. Es hilft auch sich einfach eine Firma auszudenken und dann einfach ein paar Projekte für diese zu Gestalten. Was das zeigen der Arbeiten betrifft, spricht eigentlich nichts dagegen diese für eine Bewerbung als Referenz zu präsentieren. Da du der Urheber deiner Werke bist. Einzig die Verschwiegenheitspflicht könnte dich daran hindern :)
Aber wie schon geschrieben, eigene Projekte auch fiktiver Firmen sagen viel mehr aus. Vor allem zeigst du damit Eigeninitiative.
Mit einer abgeschlossenen technischen Ausbildung könntest du auf einem einjährigen Berufskolleg die Fachhochschulreife erlangen (falls noch nicht geschen). Danach kannst du an einer Fachhochschule studieren, halt ohne Bafög. Um die Kosten für das Studium zu minimieren empfehle ich dir ein Studium in einem Bundesland ohne Studiengebühren wie z.B. Berlin.
Was das Sozialamt bzw. das Arbeitsamt betrifft bin ich mir nicht ganz sicher wie die dir weiterhelfen können / wollen. Eine Umschulung musst du meistens selbst finanzieren und Anspruch auf ALGI wirst du nach der Ausbildung nicht haben. Was nichts anderes als ALG II (Hartz IV) bedeuten würde. Natürlich kannst du alles kombinieren Schule + ALG + Minijob (bis zu 160 €, glaube ich). Du kannst ja mal einen Termin mit der IHK vereinbaren, die können dir bestimmt auch ein paar Tipps geben.
Vielleicht konnte ich dir ja ein bisschen weiterhelfen.
Grüße Marlon
@Webmaster: Das Textfeld ist extrem klein. Ein bisschen mehr ist manchmal einfach mehr :)
Zuletzt bearbeitet am 04.08.2009 01:05

Mario Klein schrieb:
04.08.2009 | 17:23 Uhr
...ich komme gerade von einem vorstellungstermin (gestalter im visuellem marketing). gesucht war ein schauwerbegestalter...
diese ganze begriffsverdrehung ist doch nur ein mittel der selektion. inzwischen fühle ich mich mehr als ausgebrannt. vor zehn jahren habe ich mit einer abgeschlossenen tischlerausbildung helferjobs aufm bau über eine zeitarbeitsfirma gemacht. meine familie besteht zum größten teil aus handwerkern. ich habe keine finanziellen rücklagen, reiche eltern etc....
was ist denn hier los? ich bilde mich weiter, und alles was mir zur hilfe steht,ist ein bewerbungstraining und ein gabelstaplerschein, um meine qualifikation zu "verbessern". gestern kam ein bericht im fernsehen, über zwei friseurmeisterinnen, die nach zwei jahren ihren laden fast aufgeben mußten, der sender hat dann ein neues cd erstellt und den laden umgestaltet. die eltern und bekannten halfen und trotzdem sieht die zukunft nicht rosig aus. also guter background aber trotzdem kein umsatz.
steht einem menschen nicht das zu, was er sich im schweiße seines angesichts erarbeitet?
ich habe bei dem beratunggespräch vor dem studium eventuelle risiken abdecken wollen, es gibt keine, hieß es.
im nachhinein haben nur die projektgestalter eine arbeit, die in den betrieben der eltern unter gekommen sind.
ich versuche mich mit meinem wissen zu integrieren, suche aber seit november...
unbezahltes praktikum, bauhelfer,... alles drin. nur nicht das, was ich gelernt habe und kann. der frust steigt, keiner will davon was hören und ich versuche über internetportale einen job zu finden bzw. wenigstens mir meinen frust von der seele zu schreiben.
letzte woche hatte ich ein vorstellungsgespräch in einer werbeagentur, hoffentlich wird es da was!
also: tischler mit fachabi & projektgestalterstudium (teil III & IV der handwerksmeisterschule, dtp- & produktentwiklung (adobe & macromedia), kunstgeschichte, rechnungswesen, 3d darstellung -rhino 3d, präsentation, dokumentation & recherche...) sucht eine feste einstellung. das bauhaus lebt
diese ganze begriffsverdrehung ist doch nur ein mittel der selektion. inzwischen fühle ich mich mehr als ausgebrannt. vor zehn jahren habe ich mit einer abgeschlossenen tischlerausbildung helferjobs aufm bau über eine zeitarbeitsfirma gemacht. meine familie besteht zum größten teil aus handwerkern. ich habe keine finanziellen rücklagen, reiche eltern etc....
was ist denn hier los? ich bilde mich weiter, und alles was mir zur hilfe steht,ist ein bewerbungstraining und ein gabelstaplerschein, um meine qualifikation zu "verbessern". gestern kam ein bericht im fernsehen, über zwei friseurmeisterinnen, die nach zwei jahren ihren laden fast aufgeben mußten, der sender hat dann ein neues cd erstellt und den laden umgestaltet. die eltern und bekannten halfen und trotzdem sieht die zukunft nicht rosig aus. also guter background aber trotzdem kein umsatz.
steht einem menschen nicht das zu, was er sich im schweiße seines angesichts erarbeitet?
ich habe bei dem beratunggespräch vor dem studium eventuelle risiken abdecken wollen, es gibt keine, hieß es.
im nachhinein haben nur die projektgestalter eine arbeit, die in den betrieben der eltern unter gekommen sind.
ich versuche mich mit meinem wissen zu integrieren, suche aber seit november...
unbezahltes praktikum, bauhelfer,... alles drin. nur nicht das, was ich gelernt habe und kann. der frust steigt, keiner will davon was hören und ich versuche über internetportale einen job zu finden bzw. wenigstens mir meinen frust von der seele zu schreiben.
letzte woche hatte ich ein vorstellungsgespräch in einer werbeagentur, hoffentlich wird es da was!
also: tischler mit fachabi & projektgestalterstudium (teil III & IV der handwerksmeisterschule, dtp- & produktentwiklung (adobe & macromedia), kunstgeschichte, rechnungswesen, 3d darstellung -rhino 3d, präsentation, dokumentation & recherche...) sucht eine feste einstellung. das bauhaus lebt

Christoph Keil schrieb:
04.08.2009 | 22:02 Uhr
allet nich so einfach wa...
also ich würde mich bei bewerbungsgesprächen als das produkt von interesse darsellen, und nicht meine ausbildung...
daß ich für das unternehmen wertvoll sein kann, weil blablabla, da weißte sicher selber besser was de kannst...
lügen braucht man dabei ga nich, is ne sache der darstellungsweise...
und: nich die geduld verlieren, klappt ja meist oft erst nach dem 50sten versuch, ganz klaa...
das ding is: persönlich vorbeischnein, immer am günstigsten...
das mit den probearbeiten für fiktive firmen findch ne prima idee...
auch seid ihr keine bittsteller, die firma sollte sich bei euch genauso bewerben, ihr wollt ja auch nich jede haben...
daher nach eurer vorstellung, auch wenn der chef schon gesagt hat, daß er sich gaaaaanz sicher melden wird, mal um ne führung bitten, ihr möchtets ja auch mal das umfeld sehn, die potentiellen kollegen, die arbeitsweise...
das signalisiert interesse und persönlichkeit, ihr kommts ja auch vorbei, um euch das mal anzusehn, ob das für euch was is...
is doch egal was die arbeitsmarktanalytiker sagen, arbeit gibts immer, und es gibt genügend personaler und chefs, die an den bewerbern verweifeln...
ist halt (wenn ich mir die bemerkung erlauben darf) wie bei den mädels, anspruchsvolle geschöpfe möchten auch überzeugt werden...
diesen vergleich könnt ich noch weiter führen, aber vergleiche mit frauen sind verhängnisvoll und werden ganz übel genommen...
nich den mut verlieren, gesund seids ihr auch, da kann ga nix schief gehn...
solange ihr nich im bergwerk landet is ja alles klaa...
(sorry für die phrasen, hört sich abgedroschen an,
is aber wahres dran...)
also ich würde mich bei bewerbungsgesprächen als das produkt von interesse darsellen, und nicht meine ausbildung...
daß ich für das unternehmen wertvoll sein kann, weil blablabla, da weißte sicher selber besser was de kannst...
lügen braucht man dabei ga nich, is ne sache der darstellungsweise...
und: nich die geduld verlieren, klappt ja meist oft erst nach dem 50sten versuch, ganz klaa...
das ding is: persönlich vorbeischnein, immer am günstigsten...
das mit den probearbeiten für fiktive firmen findch ne prima idee...
auch seid ihr keine bittsteller, die firma sollte sich bei euch genauso bewerben, ihr wollt ja auch nich jede haben...
daher nach eurer vorstellung, auch wenn der chef schon gesagt hat, daß er sich gaaaaanz sicher melden wird, mal um ne führung bitten, ihr möchtets ja auch mal das umfeld sehn, die potentiellen kollegen, die arbeitsweise...
das signalisiert interesse und persönlichkeit, ihr kommts ja auch vorbei, um euch das mal anzusehn, ob das für euch was is...
is doch egal was die arbeitsmarktanalytiker sagen, arbeit gibts immer, und es gibt genügend personaler und chefs, die an den bewerbern verweifeln...
ist halt (wenn ich mir die bemerkung erlauben darf) wie bei den mädels, anspruchsvolle geschöpfe möchten auch überzeugt werden...
diesen vergleich könnt ich noch weiter führen, aber vergleiche mit frauen sind verhängnisvoll und werden ganz übel genommen...
nich den mut verlieren, gesund seids ihr auch, da kann ga nix schief gehn...
solange ihr nich im bergwerk landet is ja alles klaa...
(sorry für die phrasen, hört sich abgedroschen an,
is aber wahres dran...)

Marlon Böhland schrieb:
07.08.2009 | 02:03 Uhr
Eine Möglichkeit wäre, dich für Praktikas bei für dich interessanten Firmen zu bewerben. Kostenlose Arbeitskräfte haben die Firmen immer gerne. Bei solch einem Praktikum siehst du sehr schnell wo deine Stärken liegen und ob und wie du diese in eine Firma einbringen kannst. Ebenso erkennst du Deine Schwächen was dir bei späteren Bewerbungen sicherlich weiter hilft. So kannst du gezielt auf die Bedürfnisse der Firmen eingehen und eben auch mit den Praktikas werben (zeigt Eigeninitiative). Als Bonus bekommst auch noch etwas Berufserfahrung dazu. Das Arbeitsamt freut sich immer über solche "Eingliederungsmaßnahmen", das Fahrgeld etc. solltest von denen eigentlich auch wieder zurück bekommen.
Ein Versuch ist es bestimmt wert.
Gruß Marlon
Ein Versuch ist es bestimmt wert.
Gruß Marlon

Mario Klein schrieb:
08.08.2009 | 11:52 Uhr
...ja einen versuch war es wert. einen tag nach dem ende meines studiums hatte ich bereits eine praktikumsstelle. angesetzt auf 6 monate mit übernahmechance. die arbeitsagentur bewilligt ein praktikum nur bis zu 4 wochen. ich habe dann noch 2 monate ohne hartz4 "überlebt". dann war das geld weg und ich mußte das praktikum abbrechen, um mich erneut bei der arge anzumelden. darauf mußte ich 4 wochen ein bewerbungstraining machen. eine gabelstaplerschein wurde mir auch angeboten. mir wurde von meiner sachbearbeiterin auch gesagt, das es hier nicht um logik geht...

Sandra Wolter schrieb:
21.09.2009 | 16:10 Uhr
Wenn ich sowas lese kommt mir echt die Galle hoch! Ich würde ein Schreiben an die Hauptstelle der Bundesagentur für Arbeit aufsetzen und gleich noch eines ans Ministerium für Arbeit und Soziales (könnte sogar kurz vor der Wahl zu positivem Feedback führen). Schildere ihnen deinen Sachverhalt kurz und knapp und erwähne auch die unsinnigen Reaktionen auf der Arge. Es kann einfach nicht sein, dass wir unsere Steuergelder für eine derart unprofessionelle und uneffiziente Institution verschleudern.
Man scheint in der Politik oft zu vergessen, dass WIR ihre Gehälter zahlen!
Man scheint in der Politik oft zu vergessen, dass WIR ihre Gehälter zahlen!




