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Tags:CMS, joomla, content management, open source
Template Club Gemeinschaft
Halllo,

ich weiß nicht, ob Ihr Eure Templates alle selber baut!?
Hin und wieder erstelle ich eigene Templates, doch nie komme ich an den hohen Standard einiger bekannter Template-Hersteller heran.

Zu nennen sind hier ganz vone RocketTheme & YOOtheme.

Die Mitgliedschaft einem solchen Club ist ja durchaus finanzierbar, sofern man nicht unbedingt an "unlimited access" genießen möchte.

So kam ich auf den glorreichen Gedanken, eine Club Gemeinschaft zu gründen, die sich sowohl die kosten an der Mitgliedschaft, als auch die Nutzung der Lizenzen teilt.

Wer hat Interesse an dem gemeinsamen Nutzen solcher Lizenzen???
erstellt von :
Veröffentlicht:30.05.2009
Maik Kaune schrieb:
30.05.2009 | 19:58 Uhr
Hallo,
die Idee ging mir auch schon durch den Kopf... allerdings verstößt das meiner Meinung nach gegen die AGB und Clubregeln! Wenn du einen eigenen Templateclub hättest, würdest du wahrscheinlich versuchen, solch eine (Gemeinschafts-)Nutzung zu unterbinden, oder!?
schrieb:
30.05.2009 | 20:09 Uhr
Ja, auch der Gedanke kam mir. Du hast in sofern Recht, dass die Lizenzen nicht übertragbar sind. Das habe ich schon in Erfahrung bringen können. Die Frage ist aber, wenn man eine Gemeinschaft gründet, gilt man vor dem deutschen Gesetz als GbR. Was spräche denn dagegen, dass sich eine GbR eine Club-Mitgliedschaft kauft und die unbegrenzten Lizenzen im Rahmen dieser GbR nutzt, sprich, alle Gesellschafter frei darüber verfügen können?
Maik Kaune schrieb:
30.05.2009 | 20:19 Uhr
Oh, da will es aber jemand ganz genau wissen ;-)
Mag sein, dass es da rechtlich gesehen Möglichkeiten gibt... ob das auch für das Ausland und die besagten Clubs anwendbar ist? Außerdem, wie sieht es dann mit der Verwendung aus... sprich: Ein Mitglied wird doch seinen Auftrag immer noch in seinem Namen verkaufen, und nicht unter der Gemeinschaft... damit bin ich doch wieder eine einzelne, eigenständige Partei, die das Template kommerzell verwertet, oder!?

schrieb:
30.05.2009 | 21:01 Uhr
Das bliebe wiederum Definitionssache. Denn wenn z.B. Du und ich eine solche GbR gründen und die Aufträge auch über diese Firma abwickeln, dann müsste es doch gehen. Immerhin wären wir ja zwei gleichbrechtigte Gesellschafter und könnten unabhängig voneinander arbeiten.

Im Ernst, mir ist bewusst, dass es schwierig ist, aber ich denke halt viel über so etwas nach...
Maik Kaune schrieb:
30.05.2009 | 23:23 Uhr
Ich kann die Überlegung nachvollziehen... aber mal ehrlich: Lohnt sich das bei den besagten Clubs und den Preisen wirklich. Wenn man kommerziell und hochwertige Arbeit abliefert, dann nimmt man auch entsprechendes Geld dafür – selbst wenn ich auf Templates im weitesten Sinne zurückgreife, verändere und modifiziere ich es oft bis zur Unkenntlichkeit. Meist bestimmen sogar weitere Arbeiten, die über die eigentliche Gestaltung und Optik hinausgehen, den Endpreis.
Ich denke, dann kann man auch in den "sauren Apfel beissen" und eine entsprechende Mitgliedschaft finanzieren.
Klar, manchmal wünsche ich mir den Kauf einzelner Templates, da man sowieso nicht alles gebrauchen kann und das Template-Gerüst oder Menu-Technik oft gleich bleiben (Vgl. Joomlart)

Insgesamt finde ich: Die Preise gehen für das Gebotene meist in Ordnung.
schrieb:
30.05.2009 | 23:32 Uhr
Sicher hast Du Recht und es sagt ja auch keiner, dass man gleich mit dem Größten, Besten-Teuersten anfangen muss. Wenn ein Kunde sich tatsächlich für ein Club Template interessiert, kann man immer noch die 3 Monats Mitgliedschaft wählen und sie dem Kunden in Rechnung stellen.

Die Templates selber zu erstellen ist ja nicht das Problem, aber die Qualität der altbekannten Anbieter ist schon nicht von schlechten Eltern und wohl kaum zu toppen...
Maik Kaune schrieb:
31.05.2009 | 00:09 Uhr
Oh, auch noch am Platze? ;-)
Ja, teilweise stimme ich zu.

Allerdings ist mir in den letzten 1,5 Jahren immer mehr aufgegangen, dass auch hier nur mit Wasser gekocht wird... und oft "nur" eine (angemietete!) Person im Hintergrund für das Design zuständig ist... das hält dann mal eine Weile an, schnell ist aber auch die Luft raus. Logisch – bei der vorgegebenen Frequenz (Joomlart 2! Templates im Monat). Man kann das Rad nicht immer neu erfinden... und selbst bei Rockettheme schleichen sich Wiederholungen ein. Sicher – der der erste AHA-Effekt ist am Anfang recht groß, und oft wird ein technisches Goodie integriert (Parallax-Scrolling usw. ...
Aber wenn man die Templates mal nüchtern betrachtet: Es gibt nicht viele Anwendungen, in denen man sie auch wirklich einsetzen könnte. Der DEMO Content ist dermaßen geschönt und für das Template-Thema optimiert, dass man "geblendet" wird. Bei Rockettheme gefällt mir die ganze Custom-Content und Custom-Script Arie überhaupt nicht. Denn eigentlich möchte ich das CMS in die Kundenhände geben, aber die sind doch meistens mit den Grundfunktionen voll ausgelastet, meist überfordert.

(Um den "richtigen Blick" dafür zu bekommen, habe ich auch einige Zeit gebraucht ;-) )

schrieb:
31.05.2009 | 09:44 Uhr
Weniger ist eben manchmal doch mehr!!! ;)