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Loch im Kopf? Ideenlosigkeit? Dann lasst euch inspirieren! Hier können wir uns gegenseitige Impulse geben durch eigene spontane Einfälle, die das Ruder rumreißen können, oder durch andere interessante, frische, außergewöhnliche Arbeiten, die so im Internet rumschwirren.
Hier kann man sich gegenseitig ermutigen oder auch Dampf ablassen, wenn der Kopf einfach nicht so rauchen will wie er soll.
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Tags:Inspiration
Kreaitvtechniken
Wer kennts nicht: Hilfe keine Ideen!Man soll mal eben schnell tolle Einfälle, die den Werbemarkt revolutionieren werden aus dem Ärmel zaubern und bitte bis morgen! Nicht in Panik geraten. Erstmal ein schönes großes weißes Blatt Papier nehmen und tief ein- und ausatmen. Oder auch nicht? Was sollte man bei absoluter Ideenlosigkeit machen bzw. nicht machen? Habt ihr Erfahrungen mit erfolgreichen Kreativtechniken? Eine besondere Art des Brainstormings? Oder ist das alles sowieso ein reiner Glücksgriff? Manchmal kommts und manchmal eben nicht!!
erstellt von :
Veröffentlicht:29.09.2008
Sabine Otto schrieb:
30.09.2008 | 14:51 Uhr
Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn absolut nichts mehr geht, erstmal bleiben lassen und was ganz Anderes tun. Es gibt Situationen, in denen einem absolut NICHTS kreatives einfällt und dann gilt es den Kopf freizumachen.

Und wenn es unbedingt bis morgen sein muss, dann hilft ein Glas Sekt! :-)
Szascha Rot schrieb:
01.10.2008 | 09:01 Uhr
wow, auf Alk würde ich jetzt nicht unbedingt setzen.
Grundsätzlich würde ich da einfach systematisch dran gehen. Also Branchenrechersche. Wenns da keine eindeutigen Ergebnisse gibt, die eine Richtung dominieren, rede mit dem Kunden, der ja auch eigene Vorstellungen hat. Ideen, die er einbringt müssen nicht ausgearbeitet sein, sondern einfach kreativitätsrichtungen geben. Und wenn dieser aussagelos bleibt, musst du vllt versuchen vollkommen zusammenhangslose Parts zusammen zu stellen. Da können schon kreative Idden raus kommen.
01.10.2008 | 13:24 Uhr
Ein Glas Sekt ist ja nicht die Welt. Und ich glaub es ist nicht so sehr der Alkohol der hier wirkt sondern eher die Pause die man sich gönnt und das Entspannen mit dem Gläschen, oder?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch wenn ich mir in Notsituationen meine Inspirationsquellen durchsehe, einfach nicht den klaren Blick dafür bekomme. Und da find ich ne Pause grad gut um wieder einen etwas breiteren Horizont zu bekommen.
schrieb:
01.10.2008 | 14:05 Uhr
Mir hilft es meistens, wenn ich mir das besagte Thema greife und es vollkommen auf den Kopf stelle. Es erweitert den Horizont einfach mal verkehrt zu denken und wilde, verrückte Ideen aufzuschreiben, auch wenn es niemals umgesetzt werden kann. Ich finde diese Website hier http://www.kreativblog.de/ ganz interessant, weil dort Impulse gegeben werden, wie man auf Ideen kommen kann.

Das mit dem Glas Sekt ist ja wirklich noch die softe Variante. Ich kenne da sehr extremere Fälle, wo Leute sich Speed oder Koks reinziehen um sich kreativer zu fühlen und besser, schneller zu arbeiten. Ein Bekannter von mir ist dann mal zur Drogenberatung und erzählte sein Problem. Die Berater meinten dann: "Ach sie sind Grafiker, das ist bei uns nichts Neues, diese Branche kommt ständig zu uns." Find ich schon krass, dass viele Leute wirklich härteres Zeug brauchen um kreativ zu sein. Oder auch nicht kreativ, wie man es nimmt.
Sabine Otto schrieb:
01.10.2008 | 19:00 Uhr
Also mit "Alk" hat das nichts zu tun. Es ging hier eher um das Abschalten und Entspannen.
schrieb:
02.10.2008 | 17:25 Uhr
@Sabine: klar dass das so gedacht war. Da kann man auch nen Tee, ne heiße Schokolade oder etwas Anderes Leckeres zu sich nehmen, das wäre dann genauso der Effekt des Entspannens.
schrieb:
13.10.2008 | 12:21 Uhr
Hallo Zusammen

Ich habe es eben wieder gemerkt bei einem Logoentwurf. Für mich sind unter anderem die besten Ideenquellen die Stockbildagenturen. Zum Beispiel Shutterstock bietet nicht nur Fotografien sondern auch Vektorgrafiken an. Das ist bei Logos sehr hilfreich wenn man nicht genau weiß wie eine Form aussieht und das von Fotos nicht so toll abgucken kann;-) Nebenher immer Blatt und Stift und egal wie komisch etwas aussieht, einfach aufkritzeln. Wie ist das bei euch? Andere Erfahrungen? Erzählt!:-)

Grüßle
Mascha
01.02.2009 | 21:58 Uhr
Wenn mich Ideenlosigkeit plagt, dann google ich mir ca. 10 Seiten, die zu meinem Thema passen. Dort versuche ich rauszufinden, was diese Seiten so ausmachen.
Danach versuch ich einen Mix aus den 10 Seiten zu erstellen, meistens klappt des sehr gut, einfach mal drauf los probieren. Zwischendurch kommen dann plötzlich doch seine eigenen Ideen dazwischen.

Grüße,
Adrian
Jessi D. schrieb:
04.02.2009 | 11:37 Uhr
Bei Krea-tiefs geh ich folgendermaßen vor:
Erst schreib ich mir auf einen Zettel alles, was mir zu dem Thema einfällt. Und dabei ignoriere ich, ob es später einsetzenbar, verwendbar oder realisierbar ist. Einfach alles unverkrampft aufschreiben oder zeichnen... Manchmal kommt mir dabei schon die ein oder andere gute Idee.

Wenn dann im Kopf immernoch eine stille Leere herrscht, hilfen meist Google und Bilddatenbanken. Einige der aufgeschriebenen Begriffe suchen, inspirieren lassen, die Ideen die dabei kommen, zu Papier bringen und dann UMDENKEN. Gerne ersetze ich Suchmaschinen auch durch Brainstorming-Runden in der Agentur oder privat.

Am besten gelingen diese Techniken bei mir übrigens abends und im Stress - keine Ahnung wieso ;-)

Bin gespannt auf weitere Beiträge!
10.03.2009 | 13:38 Uhr
Hi Leute,
Bei tiefgehender kreativer Verkrampfung schnüre ich gerne die Laufschuhe und drehe je nach Tageszeit ein paar Runden, sei es auf dem Laufband oder in der freien Wildbahn. Durch die Anstrengung glätten sich die zu sehr verdrehten Hirnwindungen meist relativ gut, so dass ich den Kopf wieder frei habe für das eigentliche Gestaltunsproblem.

Gruss
Jean-Paul

edit.
Positiver Nebeneffekt der "laufdirdenkopffreimethode": Wenn man irgendwann die Marathondistanz so in etwas mehr als 2 Stunden läuft, weiiß man dass man als Gestalter nicht der burner ist.
Zuletzt bearbeitet am 10.03.2009 18:22