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BDG-Umfrage: Sterben festangestellte Designer aus!?
Nach Bekanntgabe der letzten Umfrage, hat der Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner (BDG) nun den "Gehaltsreport 2010" veröffentlicht. Dazu hatten sie Ende des letzten Jahres Kommunikationsdesigner in Festanstellung zur Teilnahme aufgerufen. Hier nun die Erhebung der etwa 900 Befragten:
"Wir wissen um mögliche Verzerrungen der Ergebnisse, die durch das Medium Internet entstehen können. Wir wissen nicht, ob wir einen repräsentativen Querschnitt aller Kommunikationsdesigner erreicht haben oder nur eine Gruppe internet-affiner junger Angestellter. Doch unsere Beobachtungen bestätigen das allzu frühe Ende von Angestelltenkarrieren", so der BDG.
Und das zeigt sich so:
Etwa die Hälfte aller befragten angestellten Designer ist als Grafik-Designer tätig. Führungspositionen werden von den wenigsten Kommunikationsdesignern erreicht. Nur etwa 6 Prozent aller Teilnehmer tragen den Titel "Creative Director" - und das obwohl über die Hälfte über einen akademischen Abschluss verfügt, mehr als 80 Prozent haben beispielsweise ein Abitur vorzuweisen. BDG-Präsident Henning Krause dazu: "Viele Designer sind in kaufmännischer und in strategisch ökonomischer Hinsicht nicht gut genug ausgebildet. Das ist mit Sicherheit einer der Gründe für die begrenzten Karrieren angestellter Kommunikationsdesigner. Hier gilt es an den Hochschulen noch erheblich nachzubessern."
Mehr als zwei Drittel der Befragten kann sich nicht vorstellen, mit dem erzielten Gehalt eine Familie zu gründen. Grund: Jeder zehnte Designer, der in Vollzeit arbeitet, verdient zwischen 1.000 und 1.500 Euro monatlich. Bei fast einem Drittel liegt das Monatsgehalt unter 2.100 Euro. Auch auffällig: Eine Angestelltenkarriere ist heutzutage sehr kurz - nur etwa ein Viertel der Befragten ist länger als 6 Jahre im Unternehmen angestellt. "Da findet eine traurige Vergeudung an akademischen Fachkräften statt, die offenbar keine langfristige Perspektive als Angestellte haben", meint BDG-Präsident Henning Krause.
Hier kommt ihr zur ausführlichen Pressemitteilung des BDG!
Hier könnt ihr euch das PDF herunterladen (230 KB)!

"Wir wissen um mögliche Verzerrungen der Ergebnisse, die durch das Medium Internet entstehen können. Wir wissen nicht, ob wir einen repräsentativen Querschnitt aller Kommunikationsdesigner erreicht haben oder nur eine Gruppe internet-affiner junger Angestellter. Doch unsere Beobachtungen bestätigen das allzu frühe Ende von Angestelltenkarrieren", so der BDG.
Und das zeigt sich so:
Etwa die Hälfte aller befragten angestellten Designer ist als Grafik-Designer tätig. Führungspositionen werden von den wenigsten Kommunikationsdesignern erreicht. Nur etwa 6 Prozent aller Teilnehmer tragen den Titel "Creative Director" - und das obwohl über die Hälfte über einen akademischen Abschluss verfügt, mehr als 80 Prozent haben beispielsweise ein Abitur vorzuweisen. BDG-Präsident Henning Krause dazu: "Viele Designer sind in kaufmännischer und in strategisch ökonomischer Hinsicht nicht gut genug ausgebildet. Das ist mit Sicherheit einer der Gründe für die begrenzten Karrieren angestellter Kommunikationsdesigner. Hier gilt es an den Hochschulen noch erheblich nachzubessern."
Mehr als zwei Drittel der Befragten kann sich nicht vorstellen, mit dem erzielten Gehalt eine Familie zu gründen. Grund: Jeder zehnte Designer, der in Vollzeit arbeitet, verdient zwischen 1.000 und 1.500 Euro monatlich. Bei fast einem Drittel liegt das Monatsgehalt unter 2.100 Euro. Auch auffällig: Eine Angestelltenkarriere ist heutzutage sehr kurz - nur etwa ein Viertel der Befragten ist länger als 6 Jahre im Unternehmen angestellt. "Da findet eine traurige Vergeudung an akademischen Fachkräften statt, die offenbar keine langfristige Perspektive als Angestellte haben", meint BDG-Präsident Henning Krause.
Hier kommt ihr zur ausführlichen Pressemitteilung des BDG!
Hier könnt ihr euch das PDF herunterladen (230 KB)!

| Autor | : |
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| Veröffentlicht | : | 01.02.2011 (2927 mal gelesen) |
| Tags | : | Design, Statistiken, Umfrage |

03.02.2011 | 13.00 Uhr
»Viele Designer sind in kaufmännischer und in strategisch ökonomischer Hinsicht nicht gut genug ausgebildet«, stellt BDG-Präsident Henning Krause fest. »
Designer sind also eierlegende Wollmilchsäue, die sogar Awards mitmachen und in Agenturen oder direkt in den Unternehmen gehalten werden. Wenn man sich keinen professionellen Designer leisten kann, greift Firma oder Agentur gern auf die Verlegenheitsausgebildeten des Arbeitsamtes zu. Die Mediengestalter und Assistenten. In vielen Regionen Deutschlands macht die Grafik sogar der Enkel, gerade mal einen Computer zu Weihnachten bekommen, wird er schon für Kleines angestellt und gestaltet für Minderästheten und Geizkrägen was das Zeug hält.
Wo nur Design ist, gibt es kein Design mehr.
... aber der Festangestellte wird wieder kommen, wenn der Hype vorbei ist ...
Cordially
Designer sind also eierlegende Wollmilchsäue, die sogar Awards mitmachen und in Agenturen oder direkt in den Unternehmen gehalten werden. Wenn man sich keinen professionellen Designer leisten kann, greift Firma oder Agentur gern auf die Verlegenheitsausgebildeten des Arbeitsamtes zu. Die Mediengestalter und Assistenten. In vielen Regionen Deutschlands macht die Grafik sogar der Enkel, gerade mal einen Computer zu Weihnachten bekommen, wird er schon für Kleines angestellt und gestaltet für Minderästheten und Geizkrägen was das Zeug hält.
Wo nur Design ist, gibt es kein Design mehr.
... aber der Festangestellte wird wieder kommen, wenn der Hype vorbei ist ...
Cordially

04.02.2011 | 12.54 Uhr
Sicher, wenn insbesondere die professionellen Auftraggeber in der Zukufnt erkennen, dass nicht Masse und Billig zählt wird sich auch wieder ind er Designbranche etwas zum positiven ändern. Es strömen zu viele Hobbieisten und neu Angelernt in die Branche, begünstigt durch Billiganbieter wie 2designenlassen und Konsorten. In einer weltweiten Vernetzung in der man mit jedem konkurrieren muss der auch nur halbwegs Schriftsetzen oder Zeichnen kann ist es für den Profi schwer sich durchzusetzen. Was uns Profis den berufsalltag schwer macht ist Unwissen und Laientum. Dagegen können wir nur mit Aufklärung und Qualität ankommen.
Der Umschwung wird kommen. Die Frage ist nur wann und wer übrig bleibt um davon zu profitieren.
Hoffnungsvoll.
Sven
Der Umschwung wird kommen. Die Frage ist nur wann und wer übrig bleibt um davon zu profitieren.
Hoffnungsvoll.
Sven

09.02.2011 | 11.47 Uhr
"Designer sind also eierlegende Wollmilchsäue, die sogar Awards mitmachen und in Agenturen oder direkt in den Unternehmen gehalten werden"
*hahahaha*
by the way..deprimierende Zahlen...
*hahahaha*
by the way..deprimierende Zahlen...
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