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DL-InfoV: Neue Pflichtangaben zur Berufshaftpflicht

Mehr Transparenz bei Dienstleistungen: Neue Pflichtangaben zur Berufshaftpflicht für Freelancer in Medien- und Kreativberufen.

Seit dem 17. Mai gilt die neue Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-InfoV). Danach müssen auch in der Medienbranche tätige Freiberufler und Selbstständige unter anderem ihre Auftraggeber schon vor Vertragsabschluss über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung informieren. Versicherte der exali GmbH erbringen diesen Nachweis mit dem Haftpflicht-Siegel schnell, transparent und umfangreich auf ihrer eigenen Website.

Laut DL-InfoV sind folgende Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung immer zu machen:
Name und Anschrift des Versicherers, Name des Versicherungsnehmers und der räumliche Geltungsbereich.


Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Auftraggeber davon ausgehen kann, dass keine Berufshaftpflicht vorliegt, wenn diese Angaben ausbleiben. Somit rückt die Berufshaftpflichtversicherung bei der Auftragsvergabe weiter in den Fokus für die Auswahl des geeigneten Dienstleisters.

Neben den Informationen zur Berufshaftpflichtversicherung schreibt die DL-InfoV freiberuflichen und selbstständigen Dienstleistern wie Grafiker oder Webdesigner noch weitere Pflichtangaben vor, die ebenfalls mitgeteilt werden müssen. Dazu zählen laut § 2 Absatz 1 der DL-InfoV:
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB), soweit vorhanden;
anwendbares Recht;
Gerichtstand;
besondere Garantien, soweit vorhanden;
wesentliche Merkmale der Dienstleistung, sofern sich diese nicht aus anderen Informationen ergeben.


Auf Anfrage von Kunden und in allen ausführlichen Informationsunterlagen über die Dienstleistung (z. B. Flyer, Broschüren oder Prospekten) muss der Dienstleister folgende Angaben tätigen:
Gemeinsam ausgeübte multidisziplinäre Tätigkeiten, Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Dienstleistern, die in direkter Verbindung zu der Dienstleistung stehen und zu Interessenskollisionen führen können.
Geltende berufsrechtliche Regelungen sowie Angaben über Verhaltenskodizes - sofern der Dienstleister einen reglementierten Beruf ausübt.
Bei vorhandenem Verhaltenskodex oder Angehörigkeit im Berufsverband: Angaben über außergerichtliche Beschwerde- und Rechtsbehelfsverfahren, Streitschlichtungsverfahren oder zuständige Mediationsstelle.

Im Detail auch nachzulesen unter www.gesetze-im-internet.de.



Hintergrund: DL-InfoV
Durch die DL-InfoV will der Gesetzgeber die Transparenz im Dienstleistungsgeschäft fördern. Die neue Verordnung gilt für alle Selbstständigen und Freiberufler, die Services nach der Dienstleistungsrichtlinie erbringen. Dazu zählen auch alle Tätigkeiten von Dienstleistern in den Branchen Medien (z.B. Grafiker und Webdesigner), Consulting und IT. Ein Verstoß gegen die neuen Informationspflichten kann mit Abmahnungen und Geldbußen bis zu 1.000 Euro geahndet werden.

Verschiedene Möglichkeiten der Informationsvermittlung
Grafiker, Webdesigner, Softwareentwickler und andere Freiberufler und Selbstständige in der Medienbranche haben gemäß DL-InfoV vier Möglichkeiten, die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen in klarer und verständlicher Form verfügbar zu machen:

1. Direkte Mitteilung an den Dienstleistungsempfänger
2. Leicht zugängliche Informationen am Ort der Leistungserbringung oder des Vertragsabschlusses (Aushang, AGB-Veröffentlichung)
3. Über eine elektronische Adresse (Internetseite, Download)
4. In ausführlichen Informationsunterlagen über die angebotene Dienstleistung (Broschüren)


Tipp: Exali empfiehlt seinen Kunden die Einbindung des Haftpflicht-Siegels auf der eigenen Website, um die neuen gesetzlichen Informationspflichten zur Berufshaftpflicht zu erfüllen.

Haftpflicht-Siegel: Transparenz mit einem Klick
Der Klick auf das Logo des Haftpflicht-Siegels führt den Auftraggeber zu einer personalisierten Profilseite mit detaillierten Informationen zum Versicherungsschutz des Grafikers oder Webdesigerns, u.a. mit Nachweis Versicherungssummen für Vermögensschäden.
Damit erhalten potenzielle Auftraggeber bzw. Kunden über das Haftpflicht-Siegel noch weit mehr Auskünfte über den Umfang der Berufshaftpflichtversicherung (im Falle des Medienschaffenden der speziellen media-Haftfpflicht) ihres Dienstleisters als es der Gesetzgeber in der DL-InfoV vorschreibt.

Ursprünglich wurde das Siegel im Herbst 2009 entwickelt, damit sich die bei exali versicherten Freiberufler und Selbstständigen zu ihrer speziellen media-Haftpflicht (Berufshaftpflicht) transparent darstellen und sie das Siegel für Eigenmarketing gegenüber potentiellen Kunden nutzen können. Nun können sie das Haftpflicht-Siegel zusätzlich auch gleich nutzen, um die Informationspflichten des Gesetzgebers vollumfänglich zu erfüllen.

Weitere Informationen zum media Haftpflicht-Siegel gibt es bei exali!
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/zRgJTK
Veröffentlicht:03.06.2010 (3492 mal gelesen)
Tags:Freelance, exali, Versicherung

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