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Skype bald Geschichte? Lizenzstreit zwischen Ebay und Joltid dauert an
Lizenzstreitigkeiten zwischen der Skype-Mutter Ebay und dem Unternehmen der Skype-Erfinder Niklas Zennstrom und Janus Friis, Joltid, lassen befürchten, dass der weltweit beliebte Internettelefondienst möglicherweise bald nicht mehr zur Verfügung steht. Der Grund der Streitigkeiten liegt darin, dass Joltid die Rechte am technologischen Herzstück beim Verkauf von Skype für sich behielt. Um die Einhaltung dieses Vertrages streiten sich die Unternehmen seit längerem, so dass Ebay inzwischen dazu übergegangen ist, nach Alternativen zu suchen und eine ähnliche Software zu entwickeln. Sollten die Lizenzverhandlungen scheitern und die Entwicklung der Software misslingen, wäre, so Ebay im jüngsten Quartalsbericht, ein Fortbestand des aktuellen Angebotes wahrscheinlich nicht möglich.
Beeinflusst wird, so die allgemeine Vermutung, die Entwicklung stark von den Interessen einer der Gründer von Skype, Niklas Zennstrom. Er wurde 2007 von Ebay entlassen, weil er nicht die geforderten Nutzerzahlen erreichte, und will nun Skype zurückkaufen. Ebay verweigert sich dem bislang und will das Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 an die Börse bringen. In Zennströms Interesse wäre es, wenn der Rechtsstreit um den Fortbestand der Softwarelizenz, der im Juni 2010 fortgesetzt werden soll, den Wert des Unternehmens verringert und damit den Börsengang verzögert oder sogar verhindert.
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