Mitglieder Suche
Vorname, Nachname
Beruf
Postleitzahl
Entfernung
Wer ist online?
Zur Zeit sind 96 User online
© 2016 grafiker.de | Design & Copyright by snygo.media
Benutzername:
Passwort: (vergessen?)

Was weiß Google über Dich?

Ein wirklich interessanter Beitrag für alle, die Angst vor der Datenkrake Google haben. Google weiß viel, aber wieviel genau hat der Datenwachschutz Blog einmal zusammengetragen. Natürlich kommt es ganz darauf an welche Dienste genutzt werden und welche Daten man dabei freigibt.

Hier mal ein kleiner Einblick:

- Adwords, Sie kennen deinen Marketing Plan und deine Suchwörter.

- Gmail, Sie wissen alles über Deine Mails.

- Alerts, Sie wissen welche Topics wichtig sind für Dich.

- Toolbar, Sie wissen jede Webseite, die Du dir ansiehst.

- Desktop, Sie wissen was Du auf deinem PC hast.

- Adsense, Sie wissen welche Seiten du bewirbst und wieviel du ausgezahlt bekommst + Kontodaten.

- Analytics, Sie wissen welche Seiten und welche Besucher du woher hast und erkennen die Trends dazu.

- Blogger, Sie wissen über was Du schreibst. Jedes Wort, jede Phrase und kennen jeden ein- und ausgehenden Link.

- Kalender, Sie wissen welche Termine du hattest und welche Du noch haben wirst.

- Catalog Search/Product Search, Sie wissen wonach Du suchst und was Du eventuell kaufen möchtest.

- Checkout, Sie kennen Deine kompletten persönlichen Daten wie Name, Adresse, Telefon, Kreditkartennummer.

- Chrome, Sie wissen alle Seiten die Du besuchst, wenn Sie es bis jetzt noch nicht wußten.

- Text und Tabellen, Sie wissen welche Dokumente du schreibst oder gerade mit anderen zusammen bearbeitest.

- Earth, Sie wissen welche Orte auf der Welt du dir genauer ansiehst.

- FeedBurner, Sie wissen alles über Deine Feedleser und deine Artikel.

- Finance, Sie wissen was Du hast und welchen Trends du folgst.

- Groups, Sie wissen Deine Vorlieben und Deine Beteiligungen an Gruppen.

- Bildersuche, Sie wissen was für Bilder Du dir ansiehst und worauf Du stehst.

- Local search, Sie wissen wo Du bist und wonach Du suchst.

- Maps, Sie wissen wo Du wohnst, welche Routen Du planst und welche Orte Du genauer betrachtet hast.

- Reader, Sie wissen welche Blogs Du liest und was Dich interessiert.

- Suche, Sie wissen jeden Suchbegriff, den Du jemals eingegeben hast.

- Talk, Sie wissen wer Deine Freunde sind.

- Translate, Sie wissen welche Übersetzungen Du benötigst.

- Video, Siehe einen Punkt tiefer.

- YouTube, Sie wissen welche Videos Du hochgeladen hast, welche Du kommentierst hast, welche Art von Videos Du dir gerne ansiehst und welches Deine Vorlieben sind.


Schon erschreckend was Google für eine Macht hat.
Aber hält uns das ab Google weiter zu nutzen? Wie intensiv nutzt Ihr Google?


Bildquelle: aboutpixel.de / überwacher © Norbert Anspach
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/nlUkOE
Veröffentlicht:03.12.2008 (4148 mal gelesen)
Tags:Internet, Sicherheit, Privatsphäre, Google
03.12.2008 | 12.11 Uhr
Mag sein dass ich bei diesem Thema zu unbekümmert bin, aber ich halte nicht viel von diesem ganzen Datenschutz-Wahn. Das soll nicht heissen, dass ich damit einverstanden bin, dass jeder auf meine Daten zugreifen kann, aber ich bezweifle dass eine Firma wie Google unfug mit den Daten anstellt.
Jeder, der sich im Netz bewegt, hinterlässt Spuren, vor allem wenn man z.B. einen Blog betreibt. Dabei ist es doch vollkommen wurst, ob dieser bei Blogger gehostet wird oder man die Page selber baut. Wer solche Informationen freiwillig ins Netz stellt, sollte sich nicht beschweren.
Ich persönlich werde weiter Google verwenden und die Nutzung wohl mit den neuen iGoogle-Updates weiter intensivieren.
Richard
03.12.2008 | 13.02 Uhr
Halte es mit Thomas. Jede Kreditkartenfirma weiß mehr über seine Kunden als es eine Suchmaschine/Webseitenbetreiber kann. Die Deutsche Bank weiss über die Kontoabbuchungen/Kreditakrtzenauszüge wohin ich gereist bin, wieviel Alkohol ich in der Bar zu mir nehme, was ich esse, ob ich mir im Hotel Pornos reinziehe, wie meine Zahlungsmoral ist, wie meine Bonität ist, wo ich einkaufe, wo ich mein Nest für Schäferstündchen mit meiner Geliebten habe und und und. Google ist da doch eine kleine Nummer dagegen. Schaut Euch doch mal Microsoft an: Die haben zu allem Überdruß ein Monopol-Betriebssystem und einen Monopolbrowser, über den sie alles über einen abrufen und persönliche Profile sogar in Zusammenhang mit der Postadresse anlegen.
03.12.2008 | 20.51 Uhr
klar, wen kümmerts ob diese firma etwas weiß über mich..
aber auf dauer werden suchmaschinen an wichtigkeit gewinnen, sie sammeln weltweit infomationen, können epedemien vorraussagen und die auswirkungen bewerten, können wahlen beeinflussen, trends, modewellen und sogar kriege, revolutionen und so weiter...
und kein einziges land hat darauf einfluß, ich könnte mir durchaus vorstellen, das derartige firmen einmal so viel machtfülle entwickeln, daß sie einflußreicher sind als alles andere (staaten, regierungen etc.)
und SPÄTESTENS dann wird uns das alles tangieren...

viele firmen haben als hinterhofschrauberei begonnen und hatten ideale, annähernd so viele verkaufen diese ideale und blasen sich zu gesichtslosen skupelosen konzernen auf (bsp sind da wohl unnötig...)

ich finde obige liste so einleuchtend wie schokierend...
03.12.2008 | 20.54 Uhr
(verdammt, jetz weiß der große bruder was ich über ihn denke)
03.12.2008 | 22.47 Uhr
Sicherlich sammelt Google Informationen. Die Frage ist doch, wie bedeutend der Nutzen sein wird, oder welche Alternativen man hat. Soll jeder Nutzer des Internets sich seinen eigenen Browser programmieren oder seine eigenen Anwendungen, um Datenschutz zu gewährleisten? Die Informationen die Google sammelt existierten doch schon vorher. Ob das reine Anhäufen dieser Daten einen Nutzen bringt, hängt auch davon ab, ob jemand Interesse an diesen Daten hat. Wenn Google alle obigen Infos über mich hätte, worin läge da ein Nutzen, oder mein Schaden? Diese Entscheidung liegt bei mir. Google ist nicht in meinem Kopf und steuert auch nicht meinen klaren Verstand. Wenn Google sich nur einmal verdächtig verhält, steht es auf der Abschussliste. Dann würde doch niemand mehr dessen Dienste nutzen.

Außerdem erhält Google diese Daten ohne Zwang auszuüben. Wenn Google das kann, dann sind auch andere dazu in der Lage wodurch sich Googles Macht wieder relativieren dürfte. Es liegt eindeutig in den Händen der Nutzer wie groß oder klein Dienste wie Google werden. Wo ist Googles angebliche Macht, wenn ich meinen PC ausschalte?

Google ist ein Stück Software. Nur Einsen und Nullen, die sich löschen lassen. Es ist keine außerirdische Supermacht, sondern ein Unternehmen, welches ebenso den Gesetzen des Marktes unterliegt. Alles eine Sache von \\\"Angebot trifft auf Nachfrage\\\".
04.12.2008 | 00.15 Uhr
nun der nutzen dieser informationen besteht darin, algorhitmen zur auswertung zu verwenden, die rückschlüße auf alle googlenutzer zu zulassen...
das läßt sich auf kontinente, länder, regionen und einzelne nutzer anwenden...
wie man diese datenflut verwaltet, ist mir auch schleierhaft...
jedenfalls denke ich, daß das potential solcher daten extrem ist...
obige liste ist ja auch überspitzt, aber nicht unrealistisch...
04.12.2008 | 08.45 Uhr
Algorithmen sind gut für Statistiken. Doch selbst da weichen sie nach einigen Durchläufen von der Realität ab. Worauf mein aktuelles und zukünftiges Verhalten beruht, ob meine preisgegebenen Infos wahr oder falsch sind, kann Google nicht wissen. Von daher könnten Google Rückschlüsse auch fehlerhaft sein. Glaub keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ;-)

Persönlich finde ich z.B. Nutzerbezogene Werbung oder Informationen interessanter als Werbemüll, der versucht mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Doch kein Google-Algorithmus kann garantieren, dass ich diese Angebote auch wirklich nutzen will. Das Potential von Googles Datenanhäufung benötigt bestimmte Bedingungen, um nicht mehr als ein Haufen bits zu bleiben. Und diese Bedingungen sehe ich z.Zt. nur in totalitären, globalen Szenarien. Googles mögliche Macht begründet sich auch daraus, dass andere nicht über diese Daten verfügen. Das ist der Nachteil von Geheimnissen und auch dem Datenschutz. Wenn wir alle, Bürger, Politiker, Anwälte, Unternehmer, Staatsmänner und - frauen ect, unsere Daten offenlegen müssten, dann wäre eine obige Liste doch nix Besonderes mehr. Jeder von uns wäre dann Google. Oder Google wäre nur eines unter vielen.
04.12.2008 | 10.41 Uhr
die einzigen die Unfug mit Daten treiben sind die Leute von Yahoo. Die geben in China die Benutzerdaten von Dissidenten an die Polizei raus die dann die Leute ins Gefängnis steckt. Ich nenne das jetzt mal Beschneidung der Menschenrechte zugunsten von Gewinn. Ich mag mit Yahoo nichts mehr zu tun haben. Google ist wenigstens so fair und sagt niemand auch nur ein sterbenswörtchen. Da fühlt man sich besser aufgehoben als bei Google - macht einem trotzdem etwas bammel. Da bisher niemand rausgefunden hat wo deren Server stehen. Googles Firmenmotto "tu nichts böses" hat sie sogar in die Kritik gebracht, da sie in China eine Selbstzensur ausüben. Wenigstens müssen sie so keine Daten an die Chinesische Regierung rausgeben.

zu dem Thema gibts auch ein Paar nette Videobeiträge im Netz. Wens interessiert sollte sich mal die Beiträge
"Google - Die Macht einer Suchmaschine" und "Yahoo Verrat im Internet" anschauen. Das ist zwar alles ein wenig politisch und könnte dem einen oder anderen etwas Angst machen, aber solange man nix unrechtes tut kann auch ein Schäuble in Deutschland mit den Daten nix anfangen. Sollen die doch wissen wann die Stammtischrunde mit dem Kegelclub ist und uns dann mit Werbung für Bowlingschuhe zumüllen. Ist doch nur praktisch oder?

Kommentar schreiben:

Dein Name:


Deine E-Mail:


Deine Url:
Prüffeld:

Gib im Prüffeld die 6 Zeichen aus dem darunterliegenden Bild ein.
Inhalt
Über neue Kommentare per E-Mail informieren?