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Subversiver Profit mit Social News

Einen besonders skrupellosen Weg, aus dem Social News-Hype Profit zu schlagen, geht der Online-Dienst "Subvert and Profit". Er macht Geschäfte mit gekauften Stimmen bei Digg.com und ähnlichen auf User-Voting basierenden Diensten wie StumbleUpon.

"Subvert and Profit" basiert dabei auch auf einer Art Community-Gedanken. Digg-User können sich für subversive Tätigkeiten registrieren und erhalten dann eine E-Mail, wenn z. B. ein bestimmter Eintrag bei Digg.com künstlich promotet werden soll. Dies geschieht im Auftrag eines Kunden des subversiven Online-Dienstleisters. Der Kunde zahlt für jeden Digg einen Betrag von $ 2, von dem die Hälfte an den Voter und die andere Hälfte an die S&P-Betreiber geht.

Sowohl die Werbekunden, die sich mit ein paar hundert Dollar durch die künstlichen Diggs weit nach oben (oder sogar auf die Startseite) befördern und damit effektive Promotion für ihre Website betreiben können, als auch die Digger (und natürlich das Unternehmen selbst) können so profitieren. S&P rühmt sich, bereits über eine willige Armee von 9.000 Internet-Usern zu verfügen, die für kleine Gelder munter drauflosdiggen.

Ganz unproblematisch ist das Ganze natürlich nicht, denn Digg kommt allzu einseitig abstimmenden Usern schnell auf die Schliche und sperrt deren Account und/oder IP, wie in diesem Fall geschehen. Die Existenz von Unternehmen wie "Subvert and Profit", das seine Dienste ganz offiziell auf der Startseite als "social media optimization" anpreist, weist aber auf die generellen Angriffspunkte von Popularitätsportalen hin.
Autor :
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Veröffentlicht:04.02.2008 (989 mal gelesen)
Tags:Web2.0, Business
07.02.2008 | 14.34 Uhr
Überraschend ist das nicht. Immerhin wurde diese Praxis auf inoffizielle Weise schon zuvor betrieben, u.a. auch auf doyoo. Keines der Portale sieht solche Aktivitäten gerne (zu Recht, wie ich meine). Aber es bleibt abzuwarten, wie die Portalbetreiber mit dem Stimmbetrug umgehen wollen, denn die Möglichkeiten der Überprüfung sind gering.

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