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Der neue Musikmarkt
In diesen ersten Apriltagen 2008 erreichen uns zwei Meldungen. Zum einen ist Apple mit seinem iTunes-Store mittlerweile der größte Musikhändler in den USA. Zum anderen gab das Online-Portal MySpace bekannt, künftig Musiktitel ohne Kopierschutz verbreiten zu wollen. Dazu wurden Verträge mit drei der vier großen Labels (Universal, Warner und Sony BMG) abgeschlossen. Festzuhalten bleibt: Der Musikmarkt ist in einem tiefgreifendem Umbruch begriffen.
Dies mag nichts Neues sein. Schließlich ist iTunes schon seit längerem erfolgreich. Aber die großen Labels scheinen nun endlich von einer Politik der Kritik und der Behinderung zu einer neuen Strategie der Kooperation mit den Online-Diensten übergegangen zu sein. Vor ein paar Jahren war dies noch ganz anders.
Apple zog dank ansteigender Downloads und rückläufiger CD-Absätze am bisherigen US-Branchenprimus Wal-Mart vorbei. Die Symbolik könnte kaum eindringlicher sein. Statt wie bisher im Kaufhaus oder Plattenladen die Regale zu durchkämmen wird die Mehrheit der Musikhörer ihre Songs bald nur noch online finden und kaufen.
Der Ansatz von „MySpace Music“ ist noch interessanter. Verbindet er doch die „Grassroots“, die über 5 Millionen Künstler, die sich bereits auf dem Portal präsentieren, mit dem Angebot der Major Labels. Der Fehdehandschuh in Richtung Cupertino ist also geworfen. MySpace will überdies nicht nur Musik ohne Kopierschutz verkaufen sondern auch werbefinanzierte kostenlose Livestreams anbieten.
In einigen Jahren werden voraussichtlich also mehrere Big Player um den Musikmarkt konkurrieren, der dann fast ausschließlich im Web angesiedelt sein dürfte. Kostenlose Angebote wie Last.FM werden dabei auch ein gewichtiges Wort mitreden.
Dies mag nichts Neues sein. Schließlich ist iTunes schon seit längerem erfolgreich. Aber die großen Labels scheinen nun endlich von einer Politik der Kritik und der Behinderung zu einer neuen Strategie der Kooperation mit den Online-Diensten übergegangen zu sein. Vor ein paar Jahren war dies noch ganz anders.
Apple zog dank ansteigender Downloads und rückläufiger CD-Absätze am bisherigen US-Branchenprimus Wal-Mart vorbei. Die Symbolik könnte kaum eindringlicher sein. Statt wie bisher im Kaufhaus oder Plattenladen die Regale zu durchkämmen wird die Mehrheit der Musikhörer ihre Songs bald nur noch online finden und kaufen.
Der Ansatz von „MySpace Music“ ist noch interessanter. Verbindet er doch die „Grassroots“, die über 5 Millionen Künstler, die sich bereits auf dem Portal präsentieren, mit dem Angebot der Major Labels. Der Fehdehandschuh in Richtung Cupertino ist also geworfen. MySpace will überdies nicht nur Musik ohne Kopierschutz verkaufen sondern auch werbefinanzierte kostenlose Livestreams anbieten.
In einigen Jahren werden voraussichtlich also mehrere Big Player um den Musikmarkt konkurrieren, der dann fast ausschließlich im Web angesiedelt sein dürfte. Kostenlose Angebote wie Last.FM werden dabei auch ein gewichtiges Wort mitreden.
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| Veröffentlicht | : | 04.04.2008 (1063 mal gelesen) |
| Tags | : | Internet, Musik, Business |
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