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Barack Obama wird 44. US-Präsident - dank der Internet-Generation
Amerika hat gewählt und eine Entscheidung von historischer Tragweite getroffen. Barack Obama, auf Hawaii geborener Sohn eines Kenianers und einer weißen US-Bürgerin, wird am 20, Januar 2009 als 44. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Obama gelang es, eine regelrechte Bewegung zu entfachen, die ihn zu seinem Triumph am gestrigen Dienstagabend trug. Als erster Präsidentschaftsbewerber machte er sich dabei effektiv die Macht des Internets zu Nutze. Blogs, Social Networks, Videoportale - keine Facette, die das WWW im Jahre 2008 bietet, ließ das Obama-Team ungenutzt. Die New York Times thematisierte die fundamentale Veränderung bei der Art und Weise der Wählermobilisierung und Stimmenwerbung mit einem Leitartikel am Wahltag.
Darin ist von einer fundamentalen Veränderung der Kampagnenführung die Rede. "Obama hat es großartig verstanden, die Kampagne durch die Herausforderung Neue Medien zu führen", wird eine ehemalige Bush-Wahlkämpferin zitiert. "Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich sehe jeden Tag eine Obama-Werbung im Internet. Und das geht seit sechs Monaten so."
Das Internet, besonders das sogenannte Web 2.0, hat Barack Obama und seinen Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, ein einzigartiges Netzwerk der Unterstützung aufzubauen. Spätestens seit Anfang des Jahres, als es im Vorwahlkampf der Demokraten ernst wurde, lief das Projekt Wahlkampf 2.0 auf Hochtouren. Effektiver und schneller als es alle herkömmliche Methoden wie Telefonanrufe, Klinkenputzen oder Veranstaltungen je vermochten. Virales Marketing, Video-Clips, unzählige Websites - die Liste ließe sich verlängern. Großen Einfluss hatten ohne Frage auch die liberalen bis linken Blogs und politischen News-Portale wie die Huffington Post oder auch Josh Marshalls TPM-Netzwerk. Eine Zeitenwende in der politischen Kultur also, die auf kurz oder lang auch in Europa ankommen wird.
Bild: © Artists for Obama / store.barackobama.com
Darin ist von einer fundamentalen Veränderung der Kampagnenführung die Rede. "Obama hat es großartig verstanden, die Kampagne durch die Herausforderung Neue Medien zu führen", wird eine ehemalige Bush-Wahlkämpferin zitiert. "Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich sehe jeden Tag eine Obama-Werbung im Internet. Und das geht seit sechs Monaten so."
Das Internet, besonders das sogenannte Web 2.0, hat Barack Obama und seinen Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, ein einzigartiges Netzwerk der Unterstützung aufzubauen. Spätestens seit Anfang des Jahres, als es im Vorwahlkampf der Demokraten ernst wurde, lief das Projekt Wahlkampf 2.0 auf Hochtouren. Effektiver und schneller als es alle herkömmliche Methoden wie Telefonanrufe, Klinkenputzen oder Veranstaltungen je vermochten. Virales Marketing, Video-Clips, unzählige Websites - die Liste ließe sich verlängern. Großen Einfluss hatten ohne Frage auch die liberalen bis linken Blogs und politischen News-Portale wie die Huffington Post oder auch Josh Marshalls TPM-Netzwerk. Eine Zeitenwende in der politischen Kultur also, die auf kurz oder lang auch in Europa ankommen wird.
Bild: © Artists for Obama / store.barackobama.com
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| Veröffentlicht | : | 05.11.2008 (1698 mal gelesen) |
| Tags | : | Internet, Web2.0 |

05.11.2008 | 10.12 Uhr
gute sache. kann ja eigentlich nur besser werden als mit bush... aber mal schauen wie lange er überhaupt präsident ist. will den teufel nicht an die wand malen,...aber wer weiß

06.11.2008 | 10.29 Uhr
Es wird sich kaum was ändern. In Amerika regiert die Wirtschaft, das war immer so und wird immer so bleiben. Wer wirklich was ändern will dem gehts wie Kennedy...
Die Kampagne fand ich ausgesprochen gut - allerdings ist es falsch den Sieg dem Internet bzw. deren Nutzer zuzuschreiben. Die Grünen in Österreich haben zusammen mit der Agentur "Superfi" auch diese Medien genutzt und der Erfolg drückte sich in einem Stimmenrückgang alles andere als positiv aus.
In erster Linie geht es um die Person und die Politik der Partei. Ein Netzwerk festigt die Kernwähler und eventuell deren Stimme die unentschlossen sind aber dennoch zu dem Beworbenen tendieren.
Ich hoffe das er etwas ändert - vorallem wünsche ich mir eine Änderung der gesamten Ansicht dieses Landes. Das Lifestyle nicht nur durch Autos und Krieg zu definieren ist müsste mittlerweile jedem Amerikaner klar sein. Wenn dieses Umdenken richtung Zukunft und weg von der Dekadenz stattfindet dann sehe ich in diesem maroden Land (egal ob wirtschaftlich oder sozial) enormes Potential
Die Kampagne fand ich ausgesprochen gut - allerdings ist es falsch den Sieg dem Internet bzw. deren Nutzer zuzuschreiben. Die Grünen in Österreich haben zusammen mit der Agentur "Superfi" auch diese Medien genutzt und der Erfolg drückte sich in einem Stimmenrückgang alles andere als positiv aus.
In erster Linie geht es um die Person und die Politik der Partei. Ein Netzwerk festigt die Kernwähler und eventuell deren Stimme die unentschlossen sind aber dennoch zu dem Beworbenen tendieren.
Ich hoffe das er etwas ändert - vorallem wünsche ich mir eine Änderung der gesamten Ansicht dieses Landes. Das Lifestyle nicht nur durch Autos und Krieg zu definieren ist müsste mittlerweile jedem Amerikaner klar sein. Wenn dieses Umdenken richtung Zukunft und weg von der Dekadenz stattfindet dann sehe ich in diesem maroden Land (egal ob wirtschaftlich oder sozial) enormes Potential

06.11.2008 | 19.39 Uhr
An Kennedy und sein Ende habe ich bei Obama auch schon gedacht. Ich hoffe es nicht. Vielleicht sind die USA jetzt bereit etwas Neues zu tun, es gibt eben nicht mehr viel Möglichkeiten um aus der Rezession zu kommen, auch für die Firmen.
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