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social engineering - Gefahren lauern überall

Datenschutz ist ein großes Wort und es beschäftigen sich viele damit die Daten von Verbrauchern zu schützen und mindestens genausoviele, diese zucrawlen. Immer wieder hört man von Missbrauch, von Häckern, die sich einen Weg zu den Daten verschafft haben. Diese Diebe tragen keine schwarzen Masken, sie sitzen gemütlich vor ihren Rechnern und versuchen die umfangreichen Bemühungen der großen Unternehmen zu umgehen, um an ein wertvolles Gut zu gelangen.

Wie kann man sich gegen Missbrauch schützen? Grundsätzlich sind die Betreiber von Verzeichnissen verantwortlich für die Sicherheit der ihnen anvertrauten Daten. Aber die Erfahrung zeigt, dass kein System 100%ig und auf Dauer sicher ist. Deshalb muss man als User selbst Verantwortung übernehmen. Als User sollte man seine Profile nicht für alle frei zugänglich machen und nicht zu viel privates ins Netz einstellen. Geburtsdaten etc. gehören nicht ins öffentliche Netz! Aber auch das stellt kein großes Hindernis für Häcker dar. Dieses Jahr wurden mehrfach auch "verdeckte" Daten beispielsweise der VZ-Communities gestohlen. Ein 20-jähriger hat mit den gecrawlten Daten die VZ-Gruppe (Schüler-VZ, Mein-VZ, Studi-VZ) erpressen wollen. Der Dieb hat sich in der U-Haft tragischerweise das Leben genommen. Die gestohlenen Daten wurden der zuständigen Behörde übergeben und sichergestellt.

Sicherheitssysteme wie Captcha-System und Einstellmöglichkeiten unter Privatsphäre wurden innerhalb 1 Sekunde leicht ausgehebelt und 70% der Daten konnten ausgelesen werden, so die Beschreibung eines Häckers, der ebenfalls private und sensible Daten ausgelesen hatte. Über die Freundeslisten, Suchfunktionen und Gruppenmitgliedschaften war es leicht an die IDs zu gelangen. Das war bei allen VZ-Netzwerken möglich und da nur bei wenigen Tools ("Gruscheln", "Mailversand") Zugriffsbeschränkungen impementiert waren, konnte ein Rechner innerhalb von Sekunden etliche Profile durchscannen. Diese Beschreibungen des Häckers wurden bisher von der VZ-Gruppe dementiert. Wo die Wahrheit liegt lässt sich nicht genau sagen, dass es aber ein Problem mit dem Datenschutz geben muss, ist recht sicher.

Die VZ-Verzeichnisse haben dennoch reagiert und haben nach bekannt werden der Lücken, das System auf das sicherere reCaptcha System umgestellt, welches auch bei Facebook im Einsatz ist. Außerdem gibt es eine Limitierung der Zugriffe auf Profile.

Fazit: So viel wie nötig, so wenig wie möglich im Netz preisgeben. Geht statt dessen mal wieder in der realen Welt ins Café und nehmt die Fotos mit. Nicht alles sollte man mit der virtuellen Welt teilen. Es gibt eben nicht nur die netten und freundlichen Zeitgenossen da draußen.
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/duN6Yu
Veröffentlicht:05.11.2009 (1408 mal gelesen)
Tags:Internet, Hacking
05.11.2009 | 13.10 Uhr
Das Thema ist aber nicht neu: http://www.golem.de/0702/50772.html
05.11.2009 | 13.15 Uhr
Aber gerade wieder aktuell..http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Schueler-VZ;art1117,2928610

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