iTunes wird zum cloudbasierten Streaming-Dienst

Apple soll iTunes zu einem Streamingdienst umbauen und das lokale Speichern der Inhalte überflüssig machen. Der Blog "Boy Genius Report" ("BGR") will aus gewohnt zuverlässiger Apple-Quelle erfahren haben, dass es demnach drei unterschiedliche Arten der cloudbasierten Version geben soll:

1. Gestreamte Musik und Filme können von Apple iTunes-Servern direkt auf Computer und alle WiFi-Mobilgeräte übertragen werden.

2. Die gestreamte Musik/Filme lassen sich vom heimischen Rechner auf andere Rechner, Remote-Geräte und dergleichen übertragen.

3. Diese Inhalte können kabellos mit anderen Geräten synchronisiert werden.


Die Idee dahinter: Ein Film wird bei iTunes gekauft, dem eigenen Account hinzugefügt und kann fortan auf alle möglichen Geräte gestreamt werden. Das kabellose Synchronisieren wird im Hintergrund ablaufen, beispielsweise wird beim Kauf eines Apps dieses automatisch "over-the-air" vom iPhone auf den Computer übertragen und der iTunes-Mediathek hinzugefügt.

Der Um- bzw. Ausbau von iTunes wurde bereits bei dem Kauf der Streaming-Plattform "lala.com" spekuliert, vor allem als diese wieder eingestellt wurde und Apple ihren Kunden den iTunes Store als Ersatz anbot.

Anfang September wird mit der Präsentation der cloudbasierten iTunes-Version gerechnet. Dann soll Steve Jobs auf dem Special Event außerdem zwei neue iPod-Modelle vorstellen, unter anderem soll ein iPod touch mit Videokamera dabei sein.

 
 
Autor :
Veröffentlicht : 06.07.2010
Tags : News, Apple, iTunes
Dieser Artikel wurde 488 mal gelesen.


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Ralph Kretschmer schrieb:
08.07.2010 12.53
Das sehe ich eher kritisch. Wenn nichts mehr lokal gespeichert wird, dann ist man auf Gedeih und Verderb auf das Internet UND Apple angewiesen, was m.E. u.a. problematisch ist: wenn man in einem Funkloch ist, das Internet mal wieder nicht erreichbar ist oder einfach mal das heimische Netz gestört ist (mir gerade kürzlich passiert) wäre man dann ohne Musik, Bilder und Filme!?

Abgesehen davon wird Apple immer restriktiver, was seine Services angeht. Da werden Soziale Netzwerke und Bilderseiten einfach wegen angeblicher Pornografie aus dem Appstore geworfen, deutsche und andere Nicht-US Zeitungen und Magazine der prüden Zensur à la USA unterworfen, wenn sie über Apple-Geräte verbreitet werden wollen.... Wer sagt denn, dass das beim Lagern privater Daten nicht auch von Apple zensiert wird?

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