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Popularität von Suchbegriffen ermitteln: Google Search Insights

Einen sehr interessanten Dienst hat Google vorgestellt und damit sein Suchangebot "Google Trends" erweitert. Mit "Google Search Insights" kann unter anderem herausgefunden werden, wo und wann bestimmte Begriffe besonders häufig gesucht wurden. Auf einer Weltkarte wird die Suchhäufigkeit in unterschiedlichen Schattierungen dargestellt. Unterschiedliche Suchbegriffe können miteinander verglichen werden. Auch regionale Analysen von Suchbegriffen sind möglich.

Ein Anwendungsgebiet, das auf der Hand liegt, ist der Popularitätsvergleich von Politikern. Wir machen den Test und vergleichen die Suchrelevanz des Rennens um die demokratische Präsidentschaftskandidatur in den USA. "Barack Obama" gegen "Hillary Clinton" im Kopf-an-Kopf-Rennen, basierend auf den Google-Daten. Google Search Insights präsentiert keine absoluten Zahlen. Der für den Zeitraum höchste Wert beträgt immer 100 und die restlichen Werte werden danach entsprechend ausgerichtet. Anhand des blitzschnell verfügbaren Ergebnisses erfahren wir, dass zur Jahreswende ein sprunghafter Anstieg beider Suchbegriffe stattfand. Kein Wunder, begann doch zu Jahresbeginn 2008 der Vorwahlkampf. Obama lag in punkto Suchhäufigkeit die ganze Zeit vor Clinton - auch das keine große Überraschung.

Sehr interessant wird es in der Sparte "Regional interest". Die Länder, in denen der schwarze Anwärter am häufigsten gesucht wurde, entscheiden sich grundlegend von denen seiner Mitbewerberin. Kamerun, Ruanda, Gabun, Sambia und Uganda führen die Liste des Index an. Zweifellos geht es nicht um absolute Zahlen sondern das relative Interesse im jeweiligen Land. Aufschlussreich vor allem, da in genannten Ländern der Vergleichswert von Mrs. Clinton jeweils bei 0 liegt, während Obama zwischen 100 und 57 rangiert.



Bei Werbetreibenden oder auch Journalisten (wie auch diverse andere Gruppen) dürfte der neue Google-Dienst auf fruchtbaren Boden fallen. Sehr leicht lässt sich das regionale Interesse an gewissen Begriffen weltweit auswerten und mit anderen Worten, Marken o. ä. vergleichen. Die Ergebnisse können auch per CSV-Datentabelle ausgegeben werden (Google-Registrierung vorausgesetzt).
Autor :
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Veröffentlicht:06.08.2008 (2988 mal gelesen)
Tags:Google, Suchmaschinen, Online-Dienst

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