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Google verbietet Mitarbeitern Windows

Google expandiert in der IT-Branche, jetzt macht der Suchmaschinen-Riese auch in punkto Betriebssysteme Abstriche. Folge: Den eigenen Mitarbeitern wird die Trennung von Windows verordnet! Oder doch alles nur Sicherheitsbedenken?

Laut Financial Times sei einer der Gründe ein allgemeines Sicherheitsrisiko von Windows, Google mustert Microsoft aus! Alles fing mit der Hacker-Attacke auf Google China an, fortan galt es auf andere Betriebssysteme umzusatteln, Favorit: Mac OS. Neue Google-Mitarbeiter hatten auf ihren Rechnern nun die Auswahl zwischen Linux und Apples Betriebssystem. Diese Maßnahme galt für die hauseigenen Desktoprechner, auf den eigenen Laptops durften die Mitarbeiter Windows behalten. So verraten mehrere Google-Mitarbeiter der Londoner Wirtschaftszeitung, Google selbst nimmt keine Stellung zum Windows-Verbot. Lediglich lässt Google-Sprecher Kay Oberbeck bei Spiegel Online verlauten: "Wir haben natürlich starkes Interesse daran, die Effizienz unserer Abläufe laufend zu verbessern. Einzelne innerbetriebliche Angelegenheiten kommentieren wir jedoch nicht."

Wer nicht auf Windows verzichten kann, bräuchte eine Genehmigung des IT-Chefs, wird ein Mitarbeiter von Google zitiert. Microsofts Betriebssystem ist kein unbeschriebenes Blatt was Hackerangriffe und Virenanfälligkeit betrifft. Neben den Sicherheitsbedenken gilt es natürlich auch Werbung in eigener Sache zu machen. Google arbeitet an einem eigenen Betriebssystem, dem Google Chrome OS. Mittlerweile kreuzen sich die Geschäftsfelder von Microsoft und Google immer häufiger, neben Googles Chrome OS setzt Microsoft auf die hauseigene Suchmaschine Bing. Außerdem haben beide Unternehmen konkurrierende Handybetriebssysteme auf dem Markt.

Trotz des Hackerangriffes im Januar diesen Jahres sind nicht alle Google-Mitarbeiter glücklich über den Windows-Verzicht. Viele schätzen es selbst zu entscheiden mit welcher Betriebssoftware sie arbeiten, in Großunternehmen sei dies auch gang und gäbe. Nichtsdestotrotz sei man froh darüber, dass es Windows und nicht Macs oder Linux getroffen hat.
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/PtYy08
Veröffentlicht:07.06.2010 (2483 mal gelesen)
Tags:Betriebssystem, Apple, Google, Microsoft
07.06.2010 | 12.58 Uhr
eine alternative:
http://ixquick.de/
07.06.2010 | 21.52 Uhr
Toll, wollen sie nun ein eigenes betriebssystem entwickeln ?
10.06.2010 | 11.23 Uhr
Laut Berichten von Spiegel.de soll Google ja mit dem IE 6 unterwegs gewesen sein. Das riecht mir mehr nach "endlich haben wir einen Grund" Man kann natürlich auch andere für seine eigene Dummheit verantwortlich machen.
Christian Roith
10.06.2010 | 11.24 Uhr
Google, will die absolute Marktherrschaft gewinnen, das ist offensichtlich. Microsoft hat jahrelang den Markt manipuliert, jetzt übernehmen Firmen wie Google oder Apple diese Rolle. Am Ende bleibt alles wie immer, andere bestimmen was wir tun dürfen und was nicht. Wer in einer Firma wie Google arbeitet muss sich im klaren sein, die Firma bestimmt alles ;-)
10.06.2010 | 14.41 Uhr
Diese Firma wird auch immer dubioser....
28.06.2010 | 11.30 Uhr
Hallo? – Seit wann kann ein Mitarbeiter eines Großunternehmens selbst entscheiden, was er auf dem Firmenrechner für ein Betriebssystem fährt? Ist es nicht so, dass er in den meisten Großunternehmen nicht mal entscheiden darf, was er für Software oder sonstig-Zusätzliches installiert – ist es nicht eher so, dass er froh sein kann, wenn er überhaupt "was Eigenes" drauf installieren kann?

Ich mein, ich bin froh, dass Windows dadurch weniger wird. Google wird mir auch immer mehr suspekt. Aber wir wollen mal aufm Teppich bleiben – in vielen Firmen kann man froh sein, wenn man überhaupt was eigenes / privates auf dem Firmenrechner machen kann / darf. Normalerweise sind exakt vorgegebene Workflows und Unternehmenssoftwares vorgegeben – und ob die nun Win-, Linux- oder Mac-unterlegt sind, da kann man halt Glück oder Pech haben…

(ich hatte erst gedacht, es geht hier um die privaten Rechner… Und selbst das hätte Hand und Fuß: Wenn die mit privaten Rechnern ins Firmennetzwerl gehen – oder wieauchimmer damit arbeiten / sensible Firmendaten drauf haben – dass sie dann diese Daten nicht gefährden, z.B. durch den Einsatz von Windows…!
28.06.2010 | 12.28 Uhr
Das ist natürlich richtig.


Windows gefährdet keine daten. Was wollen sie sonst nehmen ? Linux ? Linux hat weniger schutzmassnahmen. Osx hat praktisch keine.
Es ist auch ziemlich egal - denn wenn jemand in deinen Computer will kommt er auch rein. Viren die für massenanfälle gedacht sind haben hier nicht mitzureden. Ein guter Hacker kommt in jedes system. In windows reinzukommen ist im moment noch am schwierigsten - heisst aber nicht dass das einen wirklich guten Hacker aufhalten wird. Wenn der es auf Deinen PC und nur auf den abgesehen hat, dann kommt der auch rein. Oder die, im falle von Chinesischen Hackerzentralen...
28.06.2010 | 13.26 Uhr
Das ist natürlich richtig.

Ob es nun realistisch ist oder markt-politisch motiviert – ich wollte darauf hinaus, dass es einem jedem kleinen oder großen Unternehmen zusteht, vorzugeben, mit welcher SW / welchem OS seine Mitarbeiter arbeiten. Auch Google. Und bei aller Skepsis gegenüber diesem Monopol in immer mehr Bereichen: Zwischen den Zeilen steht, dass Google seinen Mitarbeitern unfassbar weitreichende Freiheiten gegönnt hat – und dass eine Einschränkung dieser in Bezug auf das OS keineswegs unangemessen erscheint, aus Unternehmersicht.
Oder?
30.06.2010 | 19.50 Uhr
Ja google lässt ihnen viele freiheiten wie es scheint. Das unternehmen kann das auch handhaben wie es will, da hab ich dir ja zugestimmt

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