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Axel Springer steigt auf Mac um

Apple ist weiter im Aufwind. Der nächste iPhone-Hype ist nur noch wenige Tage entfernt, der iTunes Store verzeichnet nach wie vor eine hohe Zuwachsrate und auch im Computer-Sektor (Desktop wie Notebook) holt das Unternehmen mit dem Apfel gehörig auf. In den USA benutzen bereits acht von zehn Unternehmen mindestens einen Mac. Dieser Trend wird durch die Meldung bestätigt, dass der Axel-Springer-Verlag in den kommenden fünf Jahren komplett auf Mac-Rechner umstellen wird. Dies gab Deutschlands größter Verlag in der vergangenen Woche bekannt.

"Apple steht für Kreativität, Innovation, Ästhetik und Kompetenz und ist damit der ideale Partner für Axel Springer", begründete Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG den fundamentalen Schritt. Die Umstellung auf Apple sei ein "wichtiger Beschleuniger der kulturellen Modernisierung im Unternehmen." Neben der einfachen Benutzung und der Stabilität der Apple-Rechner spielen offensichtlich also auch das elegante Aussehen und die mit der Marke Apple verknüpften Attribute eine Rolle. Auch via YouTube erläuterte Der Axel-Springer-Verlag die Beweggründe (siehe unten).

Die Axel Springer AG will vom gesamten Apple-Hardware-Sortiment Gebrauch machen: Mac mini, iMac, Mac Pro, MacBook, MacBook Pro und MacBook Air sollen ebenso eingesetzt werden wie das iPhone. Je nach Anforderungsprofil der einzelnen Arbeitsplätze soll entweder das Apple-Betriebssystem Mac OS X oder Windows XP bzw. Vista auf den Macs installiert werden.

Microsoft, zahlenmäßig unangefochtener Marktführer im Computer-Sektor, muss sich dagegen - unter anderem bedingt durch die schlechte Presse von Windows Vista - immer öfter vorhalten lassen, das Unternehmen habe den Anschluss verpasst.
Autor :
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Veröffentlicht:07.07.2008 (3898 mal gelesen)
Tags:Mac, Apple, Business
Thomas Epple
08.07.2008 | 14.26 Uhr
Sehr geehrter Herr Ehrmann,

im vorletzten Absatz schreiben Sie "soll entweder das Apple-Betriebssystem Mac OS X oder Windows XP bzw. Vista auf den Macs installiert werden."
Im letzten Absatz folgt "Microsoft, zahlenmäßig unangefochtener Marktführer im Computer-Sektor, muss sich dagegen - unter anderem bedingt durch die schlechte Presse von Windows Vista - immer öfter vorhalten lassen, das Unternehmen habe den Anschluss verpasst."
Was haben diese beiden Aussagen miteinander zu tun?
Offenbar steigt Springer doch nicht auf den Mac um, weil Microsoft mit Vista den Markt verschlafen hat, da offensichtlich auf den Arbeitsplätzen auch XP/Vista zum Einsatz kommen soll.
Und dass ein Verlagshaus ohnehin schon mit einer großen Anzahl Macs mit OS X als Betriebssystem arbeitet, ist nun auch nichts Weltbewegendes.
Der Wechsel hin zum Mac wegg vom PC ist in Zeiten eines Intel-Macs eine reine Hardwareentscheidung.

Thomas Epple
V.Chris
08.07.2008 | 14.33 Uhr
wow 8 von 10 Unternehmen haben wenigstens 1nen !! MAC im Einsatz. Die Info haut mich jetzt aber vom Sockel. In der Entscheidung von Springer gehts ja nur um die Hardware..ob nun ein Intel Prozessor im MAC oder in einem PC... Gehäuse arbeitet ist egal. Mal wieder gehts nur um: "ich bin Hype und brauche diese schicken MACs aufm Schreibtisch". OB dann Intel und MS drauf läuft spielt keine Rolle mehr.
10.07.2008 | 08.54 Uhr
Denke nicht, dass es um "Hype" geht sondern v.a. um Stabilität. einfache Benutzung sowie Kompatibilität mit verschiedenen Systemen, Umgebungen. Da verspricht sich Axel Springer offenbar von Apple-Rechnern deutlich mehr.

Die Vista-Anmerkung sollte andeuten, dass in den letzten Wochen / Monaten die News zu Microsoft und Apple fast diametral entgegengesetzt sind - während Apple Image und Umsatz enorm steigern konnte und viele unglaublich beliebte Produkte (gerechtfertigt oder nicht, darüber kann man streiten) auf den Markt brachte, scheint Microsoft eher herumzudümpeln (gescheiterte Yahoo-Übernahme, Zahlen eher nicht so toll, VIsta ein Desaster...)
Dexter
24.12.2010 | 14.19 Uhr
Ich könnte mir noch einen anderen Grund vorstellen. iPad, iPhone ect. sind geschlossene Systeme. Ein Abo aus dem Springer haus würde auf diesen Geräten verbleiben und könnte nicht ohneweiteres weitergereicht werden, bzw. aus dem freien Netz zugegriffen haben.
Der Vorstand der Springer AG hat schon in diversen Interviews verlautbart das das Ende der Kostenloskultur im Internet angebrochen habe. Haben in der Vergangenheit die Verlage ihre Inhalte im Netz als kostenlosen Zusatz beworben soll es jetzt gleichwertig zu den Printprodukten sein. Apples Marktführerschaft bei mobile Endgeräten auf denen BILD und andere Onlineausgaben erscheinen und nicht ohne weiteres weitergegeben oder aus einen anderen Netz kostenfrei angeschaut werden dürfte das eigentliche Ziel der Medienkonzerns sein.

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