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Gefilterte Wirklichkeit
Opera-User werden in China derzeit aufgefordert, auf eine neue, chinesische Variante des Browsers upzugraden. Dabei büßen sie aber etwas Wichtiges ein: Informationen.
Eine höhere Geschwindigkeit, geringere Kosten und ein insgesamt verbessertes Browser-Erlebnis verspricht Opera den chinesischen Usern mit dem neuem Upgrade. Der Grund: bei dieser Variante stehen die Server nicht irgendwo auf der Welt, sondern in China. Bei der alten Variante wurden chinesische User wie anderswo auch üblich mit internationalen Servern verbunden. Dabei fanden sie Informationen, die man so sonst in China nicht oder nur schwer im Netz bekommt. Immerhin filtert der Staat gern mal unangenehme Informationen heraus.

Dass man bei Opera die chinesische Regierung bei ihren Machenschaften unterstützt, gibt natürlich so keiner zu. Zu groß ist die Angst vor Sanktionen auf einem der begehrtesten Wachstumsmärkte der ganzen Welt. Leider keine unübliche Praxis. Viele Firmen lassen sich von diktatorisch geführten Ländern Einschränkungen aufzwingen, dies wurde schon öfters von Menschenrechtsorganisationen wie "Reportern ohne Grenzen" kritisiert. Das Upgrade schließt eine Lücke im System. Bisher nutzten Chinesen den Opera Mini, um per Handy auf Internetseiten zu kommen, die ansonsten einfach nicht auf Chinas Bildschirm erscheinen.

In der Praxis sieht das in China so aus, dass man zu bestimmten Themen ein krass verzerrtes Bild der Wirklichkeit erhält. In den Abbildungen findet man eine kleine Kostprobe dazu. Einmal wurde nach "Tiananmen" im chinesischen Internet gegoogelt, einmal im englischen. Im ersteren fanden sich friedliche Bilder von dem Platz des himmlischen Friedens, der mit seinem Namen nicht allzu viel gemein hat. Am vierten Juni 1989 ging das militärische Militär dort mit massiver Gewalt gegen pro-demokratische Demonstranten vor. Erst in der englischen Variante tauchten Bilder auf, die genau das nicht vergessen machen.
Eine höhere Geschwindigkeit, geringere Kosten und ein insgesamt verbessertes Browser-Erlebnis verspricht Opera den chinesischen Usern mit dem neuem Upgrade. Der Grund: bei dieser Variante stehen die Server nicht irgendwo auf der Welt, sondern in China. Bei der alten Variante wurden chinesische User wie anderswo auch üblich mit internationalen Servern verbunden. Dabei fanden sie Informationen, die man so sonst in China nicht oder nur schwer im Netz bekommt. Immerhin filtert der Staat gern mal unangenehme Informationen heraus.

Dass man bei Opera die chinesische Regierung bei ihren Machenschaften unterstützt, gibt natürlich so keiner zu. Zu groß ist die Angst vor Sanktionen auf einem der begehrtesten Wachstumsmärkte der ganzen Welt. Leider keine unübliche Praxis. Viele Firmen lassen sich von diktatorisch geführten Ländern Einschränkungen aufzwingen, dies wurde schon öfters von Menschenrechtsorganisationen wie "Reportern ohne Grenzen" kritisiert. Das Upgrade schließt eine Lücke im System. Bisher nutzten Chinesen den Opera Mini, um per Handy auf Internetseiten zu kommen, die ansonsten einfach nicht auf Chinas Bildschirm erscheinen.

In der Praxis sieht das in China so aus, dass man zu bestimmten Themen ein krass verzerrtes Bild der Wirklichkeit erhält. In den Abbildungen findet man eine kleine Kostprobe dazu. Einmal wurde nach "Tiananmen" im chinesischen Internet gegoogelt, einmal im englischen. Im ersteren fanden sich friedliche Bilder von dem Platz des himmlischen Friedens, der mit seinem Namen nicht allzu viel gemein hat. Am vierten Juni 1989 ging das militärische Militär dort mit massiver Gewalt gegen pro-demokratische Demonstranten vor. Erst in der englischen Variante tauchten Bilder auf, die genau das nicht vergessen machen.
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| Veröffentlicht | : | 07.12.2009 (785 mal gelesen) |
| Tags | : | Kritik, Suchmaschinen |

07.12.2009 | 09.01 Uhr
bei Zensur-Themen wie: Tibet und Dalai Lama hat auch Google kooperiert.
bodenlose Frechheit das
bodenlose Frechheit das

07.12.2009 | 17.25 Uhr
Wo es Geld zu holen gibt ist der Opportunist nicht weit. War in Deutschland auch nicht anders.

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