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Google, der Scanner und die Ministerin: Zoff um Book Search

Nun stimmt auch die Politik ein in die Kritik an Suchmaschinen-Primus Google, der seine Tätigkeitsfelder längst ausgeweitet hat und unter anderem das megaloman angehauchte Projekt "Book Search" betreibt, dessen Ziel es ist, alle auf diesem Planeten verfügbaren Bücher digital aufzubereiten. Google fing zunächst einmal fleißig an zu scannen - und wendet sich nun nach und nach an die Autoren, die ja in den meisten Fällen die Urheberrechte besitzen. Die Reihenfolge der Vorgehensweise erregte unter der Woche den Ärger von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

"So geht das nicht!", stellte Zypries im Rahmen einer internationalen Urheberrechtskonferenz klar. Die Ministerin räumte in diesem Rahmen auch ein, dass hier auch der Gesetzestext nachgebessert werden müsse, um ein "starkes Urheberrecht" zu gewährleisten. Auch eine stärkere Regulierung des Internets sei ein möglicher Schritt, die zahlreichen Rechteverletzungen gerade im Online-Bereich einzudämmen. In dieser Frage dürfte die Netzgemeinde aber gespalten sein, wie der Protest der Blogosphäre gegen die Gesetzesänderung zur Filterung und Sperrung von Websites durch Familienministerin Ursula von der Leyen (Spitzname im Web: "Zensursula") belegt.

Die geistigen Eigentumsrechte müssen in Zeiten der Massenvervielfältigung per Klick zweifellos besser geschützt werden. Immer wieder wird auch über eine "Kulturflatrate" nachgedacht, die Urheber pauschal vergüten würde. In welcher Form Abgaben an die Künstler zu erfolgen haben, müssen schlussendlich die Politiker entscheiden.
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Veröffentlicht:08.05.2009 (2002 mal gelesen)
Tags:Literatur, Google, Kritik
08.05.2009 | 12.21 Uhr
Naja, für Musiker gibt es eine solche Entlohnung in form der GEMA und GVL schon. Warum also auch nicht für Autoren und andere Urheber wie Fotografen? Wäre prinzipiell das selbe, nur das Medium wäre ein anderes.
08.05.2009 | 20.49 Uhr
Da fällt mir ein, wie ist das mit demU rheberrecht, wenn ich mir ein Buch in der Bilbliothek ausleihe. Da bezahl ich ja auch nix fürs Lesen. Gibts dafür ne Richtlinie?
08.05.2009 | 21.49 Uhr
Naja, das Urheberrecht bleibt immer beim Urheber. Drum heisst es so. Da ändert die Bibliothek auch nix dran. Das Urhebrrecht hat aber keine Klausel die besagt, dass ein Buch nicht verliehen werden darf. Es darf nur nicht ohne Zustimmung des Urhebers vervielfältigt werden. Was du aber rein vom Technischen mit Onlinebüchen (PDF-Format) tun würdest. Jeder hat dann die Möglichkeit sich umsonst oder gegen Gevühr sein Exemplar auf den Rechner runter zu laden. Also sollte Google auch an die Verlage, bzw. die Autoren eine Gebühr entrichten. Denn Google vervielfältigt die Bücher. Amazon bekommt die Dinger auch nicht umsonst ;)
08.05.2009 | 21.55 Uhr
Sorry, war falsch ausgedrückt. Türlich bleibt das Urheberrecht beim Urheber. Aber du hast gleich auch beantwortet, was ich eigentlich wissen wollte. Das mit der Vervielfältigung klingt einleuchtend.
09.05.2009 | 21.45 Uhr
wobei pdf's auch mit Paßwortschutz versehen werden können...
10.05.2009 | 08.51 Uhr
Richtig! Aber was ändert das an der Vervielfältigung?
Claus
10.05.2009 | 16.17 Uhr
in diesem Fall gar nichts :)

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