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Wahlrecht bei eBay verkaufen? Keine gute Idee!

Ian Usher zeigte sich nach dem Ende seiner eBay-Auktion leicht enttäuscht. Für 399.300 australische Dollar hatte sein gesamtes Hab und Gut, inklusive Haus, Auto und Jetski, über das Online-Auktionshaus einen Abnehmer gefunden. Zu wenig, wie Usher befand, sei doch alleine sein Haus im westaustralischen Perth in etwa diesen Betrag wert. Der US-Amerikaner Max Sanders hat nach einer ähnlich skurrilen Auktion nun deutlich größere Sorgen. Er muss sich vor Gericht zu verantworten.

Alles begann mit Sanders' Unentschlossenheit, vielleicht einem leichten Anflug von Politikverdrossenheit vor den anstehenden US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Der 19-jährige Student aus Minnesota sah sich außerstande, einen geeigneten Kandidaten für die Nachfolge George W. Bushs zu finden. Anstatt seine Stimme im November verfallen zu lassen, hatte Sanders eine vermeintlich geniale Idee: Er entschloss sich, sein Wahlrecht meistbietend bei eBay zu verhökern. Der Käufer könne Sanders nach erfolgreicher Ersteigerung dann auftragen, welchen der Kandidaten er wählen solle, ging aus der Artikelbeschreibung hervor.

Ein aufmunterndes "Good Luck!" unter den Beschreibungstext, ein kesses Foto, das Sanders mit Wahlzettel in der Hand beim fiktiven Urnengang zeigt - und los ging es für einen Mindestpreis von 10 Dollar.

Die innovative Auktion könnte den Studenten nun weit mehr als diesen Betrag kosten… Denn der Staat Minnesota befand den Einfall als weder originell noch legal. Nach einem Gesetz von 1893 ist der Verkauf von Wahlstimmen in dem Bundesstaat verboten. Bis zu 10.000 Dollar und fünf Jahre Gefängnis stehen auf Zuwiderhandlung. Oft angewendet wurde der Passus in den zwanziger Jahren, in den Zeiten der Prohibition, als die politisch desinteressierten und nach Alkohol lechzenden Bürger bereitwillig Stimme gegen Sprit eintauschten…

Sanders behauptet nun, alles sei nur ein Witz gewesen. Ganz so einfach dürfte er sich aber nicht aus der Affäre ziehen können. Denn der Staat Minnesota versteht keinen Spaß: "Wir nehmen die Sache sehr ernst", sagte ein Offizieller. "Wir halten es für grundlegend falsch, Stimmen zu verkaufen."
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Veröffentlicht:08.07.2008 (2358 mal gelesen)
Tags:Internet, Fun, Kurioses
17.11.2008 | 15.11 Uhr
Wenn ich schon nicht meine Stimme verkaufen kann, dann verkauf ich eben meine Seele ;D

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