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Flattr: Micro-Payment-Dienst soll „schmeicheln“

Gratis-Inhalte können unterhaltsam sein, können weiterhelfen; Bezahldienste können kompliziert oder enttäuschend sein, der Flattr-Button soll Abhilfe schaffen!

Einigen von euch ist er vielleicht schon woanders aufgefallen: der Flattr-Button. Bei uns ist er nun unter den Kreativnews sowie bei unseren Produkt-Tipps zu finden. Aber was ist Flattr?! Ein kleine Spende soll den Seiten- oder Blogbetreiber ermutigen, weiterhin engagiert und kostenlos seine Dienste anzubieten, er soll sich geschmeichelt fühlen ("to flatter" zu deutsch: "schmeicheln"). Aktuell befindet sich der Dienst des Schweden-Duos Peter Sunde (Gründer der Bit-Torrent-Suche "The Pirate Bay") und Linus Olsen noch in einer geschlossenen Testphase. Aufgenommene Blogger dürfen aber "Freunde einladen", E-Mail genügt.

Das Ganze soll dann wie folgt funktionieren: Ein registrierter Flattr-Nutzer bestimmt wie viel Geld er monatlich in die Internet-Kaffeekasse einzahlen möchte. Per PayPal-Bezahlung kann die Kasse, die ein Minimum von zwei Euro vorsieht, einfach aufgestockt werden. Der Button soll dann wie der Facebook "Gefällt mir"-Button funktionieren, nur dass der Betreiber pro Klick ein paar Cents gutgeschrieben bekommt. Auch der Betreiber muss ein Spendenkonto von mindestens zwei Euro anlegen, schließlich soll der Geld-Kreislauf stimmen. Im Übrigen sind beim Konto, wie man das gewohnt ist, nach oben keine Grenzen gesetzt.

Der Betreiber weiß erst am Ende des Monats wie viel jeder einzelne Klick wert war, denn die Summe ergibt sich aus dem monatlichen Budget des Nutzers und der Anzahl seiner Klicks. Hat der Nutzer vier Euro auf seinem Konto und im Monat 50 Mal geflattert, ist sein Klick demnach acht Cent wert.

Wie erfolgreich der neue Micro-Payment-Dienst wird, hängt von den Nutzern und dem Angebot der Flattr-unterstützten Websites ab. Die schnelle Verbreitung der grünen Flattr-Buttons zeigt aber, dass das Projekt zum schwedischen Erfolgsschlager avancieren kann.

Der Vorteil liegt in jedem Fall auf der Hand: Die Zahlung erfolgt freiwillig und wird auch erst nach dem Erkunden der Website getätigt, anders bei Bezahldiensten. Außerdem bleibt die Hoffnung, dass der Homepage-Betreiber durch die Spenden auf einen (kleinen) Teil seiner vollgestopften Werbung verzichtet.

Ein kleiner Beigeschmack bleibt in jedem Fall: Die zehn Prozent Servicegebühr von Flattr, die beim Aufladen des Kontos fällig werden. Mensch, da fühle ich mich ja glatt geschmeichelt...
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Veröffentlicht:08.07.2010 (1333 mal gelesen)
Tags:Internet, News, Online-Dienst

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