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Phishing-Fälle auch bei Googlemail

Phishing wird zum branchenweiten Phänomen. Nachdem eine Liste mit den Zugangsdaten von über 10.000 Nutzern von Hotmail-Accounts im Netz veröffentlicht wurde, ist einem Bericht der BBC zufolge jetzt eine zweite Liste aufgetaucht. Diese umfasse 20.000 E-Mail-Adressen inkl. der Zugangsdaten und diesmal seien auch Googlemail, Yahoo und AOL betroffen.

Google und Yahoo schließen eine Sicherheitslücke aus, bestätigten aber, dass einige Nutzer ihrer E-Mail-Dienste durch Anhänge oder falsche Absender auf Seiten gelockt wurden, die den echten täuschend ähneln und so Opfer eines Phishingangriffs wurden. Microsoft hatte das schon am Montag für seine Hotmail-Kunden bestätigt und die Konten gesperrt.

Betroffene Nutzer von Hotmail, Windows Live und MSN müssen ein Formular ausfüllen, um wieder freigeschaltet zu werden, denn allein die Antwort auf die Sicherheitsfrage reicht nicht. Die haben die professionellen Phisher meist längst schon parat. Wie die BBC dazu vermeldete, stammen in diesem Fall viele der Adressen aus Europa.

Ob auch Kunden deutscher Anbieter wie gmx.de oder web.de betroffen sind, ist noch offen, eine erste Prüfung hat der Süddeutschen Zeitung zufolge keine Hinweise ergeben. Google hat für die betroffenen E-Mail-Konten ein Reset veranlasst. Die betroffenen Nutzer müssen zumindest ihre Passwörter erneuern, um weiteren illegalen Zugriff zu verhindern und in Zukunft regelmäßig ändern, um das Risiko zu minimieren.

Auch wenn es mehr Mühe macht - künftig sollen Nutzer der kostenlosen, webbasierten E-Mail noch viel stärker darauf achten, unterschiedliche Benutzernamen-Passwort-Kombinationen für verschiedene E-Mail-Konten zu verwenden und die neuesten Versionen der Internetbrowser zu nutzen.

Bei Verdacht ist auch ein genauer Blick auf Bank- und Kreditkartenkonten hilfreich. Den besten Schutz aber bietet noch immer eine gesunde Skepsis bei E-Mails, die zur Eingabe persönlicher Kennwörter und Daten auffordern. Die Weiterleitung - bzw. Entführung - auf professionelle Phishingseiten lässt sich am einfachsten durch die manuelle Eingabe der Internetadressen der Bank oder des Onlineshops in den Browser erreichen.
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Veröffentlicht:08.10.2009 (1431 mal gelesen)
Tags:Google, Mail

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