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iSlate - Microsoft enthüllt, Apple lässt auf sich warten

Seit sechs Jahren wird, so heißt es in sogenannten Insiderkreisen, fleißig an einem Mac-Tablet getüftelt. Jetzt scheint Steve Jobs endgültig zufrieden. Nachdem der Apple Chef angeblich bereits fünf vorige Entwürfe und Testversionen für untauglich befand, soll jetzt am 27. Januar in San Francisco beim Apple Event das neue "iSlate" den Markt im Sturm erobern, vorgestellt vom Boss persönlich.

Über den Namen wird, wie so oft bei Apple, bereits seit Monaten wild spekuliert. Viel spricht dafür, dass an dem Gerücht etwas dran ist. So hat sich Apple 2007 die Domain islate.com gesichert und bereits ein Jahr zuvor beim Markenamt der USA das Trademark "iSlate" angemeldet. Natürlich nicht im Namen von Apple, sondern von der Firma "Slate Computing". Eine Firma die im gleichen Gebäude wie "Ocean Telecom Services" sitzt. Wem jetzt kein Licht aufgeht, nicht verzweifeln. Ocean Telecom Services hat sich damals das Trademark vom Iphone gesichert, natürlich im Auftrag von Apple. Angeblich soll auf diesem Wege auch noch der Name "Magic Slate" gesichert worden sein, ein Wacom-ähnliches Eingabegerät für Macs. Jetzt aber zurück zum iSlate.

Der ehemalige Google China Chef, Kai-fu Lee, veriet bereits Ende Dezember 2009 Details über das neue Mac-Tablet. So soll es über ein berührungsempfindlichen 10"-Touchscreen verfügen und dank einer Frontkamera nun auch Videokonferenzen möglich machen, anders als das iPhone. Die E-Book Funktionalität soll die Hauptkomponente des Tablets ausmachen und insgesamt eine Mischung aus Netbook und E-Book-Reader darstellen. In diesem Zusammenhang wird von einem einzigartigen User-Interface gesprochen. Der Nutzer soll unterwegs Filme und Fernsehshows sehen können, Computergames spielen und jederzeit von überall aus im Netz surfen können, ob Zeitungen oder elektronische Bücher, für jeden soll etwas dabei sein. Ein kompakter großer iPod Touch.

Vor allem im Vergleich zu den herkömmlichen Netbooks fällt, neben dem etwa doppelt so hohen Preis (schätzungsweise 1000 USD), die virtuelle Tastatur ins Auge.
Kai-fu Lee rechnet im ersten Jahr mit einem Absatz von 10 Millionen Einheiten. Warum sollte man dem ehemaligen Google China Chef Glauben schenken? Vielleicht weil er besonders gute Kontakte zu Apple und dessen Hauptfabrikanten Foxconn besitzt. Letzterer soll die Tablets bereits bauen und im März diesen Jahres ausliefern.

Bereits Monate zuvor sprach der Chefredakteur der New York Times bei einer firmeninternen Veranstaltung von dem "upcoming Apple slate", so kam der Stein bei amerikanischen Bloggern ins Rollen. Diverse Verleger scheinen äußerst intessiert am neuen Tablet, da sie sich durch den App Store einen Spagat in die virtuelle Welt versprechen. Außerdem scheint die Gewinnaufteilung, 30% für Apple und 70% für den Entwickler, ein faireres Konzept als das vom Konkurrenten Kindle (Amazon).



Wie genau auf dem angeblich 10"-Touchscreen geschaut wird, ist weiterhin unklar. Ein eInk-Screen wie beim Kindle erweist sich als eher unwahrscheinlich, da das Betrachten von Websites und Videos mit dieser Technik nicht umsetzbar scheint. OLED ist bei dieser Größe schlichtweg zu teuer und besitzt außerdem einen zu hohen Energieverbrauch bei hellen bzw. weissen Inhalten. In Zahlen ausgedrückt wären es so mit bis zu 300% mehr Energie im Vergleich zu aktuellen LED-Backlight-Displays. Schwarze und dunkle Inhalte wären bei der OLED natürlich nicht das Problem, aber das iSlate soll ja vor allem zum Surfen genutzt werden. Auch bei der Größe wird viel spekuliert, so ist in einigen Fachkreisen die Rede von zwei Varianten: einem 7"- und einem 10"- Tablet. Aber die letztere Version passe wohl besser in das Konzept der Verleger und App Entwickler. Wer hingegen Analysten zufolge in jedem Fall nicht mehr ins Konzept passt, ist Intel! Der Atom-Prozessor war für das Multi-Touch-Gerät lange im Gespräch, aber fiel immer wieder durch den zu hohen Energieverbrauch negativ auf. Also habe man sich für den April 2008 aufgekauften Chiphersteller PA Semi entschieden, der Vermutungen zufolgen mit der ARM-Technologie arbeiten wird.

Doch Apple ist nicht allein mit ihrer Idee, ganz im Gegenteil. Microsoft kam bei der gerade anlaufenden Elektronikmesse CES in Las Vegas der Konkurrenz zuvor. Sie stellten ihren Tablet-PC, den "Slate", vor. Der Name kommt doch irgendwie bekannt vor, nicht wahr? Wer jetzt von wem und wer mit wem und wie überhaupt, sind Fragen die Ende Januar endgültig beantwortet werden. Ob jetzt iSlate, iPad oder iTablet, die wirklich entscheidende Frage ist doch, braucht die Welt jetzt kurz nach den Netbooks bereits Tablets? Apple wird sie uns beantworten, garantiert.
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/44R1i5
Veröffentlicht:09.01.2010 (4445 mal gelesen)
Tags:Apple, Gerüchteküche
09.01.2010 | 15.47 Uhr
Eure Website "grafiker.de" finde ich immer spannend - tolle Arbeit. Auch der Bericht über das Tablett von Apple - evtl. iPad, welches Ende Jan. 2010 vorgestellt werden soll, fand ich sehr interessant.
Der Name iPad macht am meisten Sinn und dann wird es auch das News Portal, rund um diese neue Technologie auf www.iPadBlog.de geben, auf die ich mich ebenfalls sehr freue!
Lassen wir uns überraschen!

Beste Grüße,
G.M.
09.01.2010 | 17.11 Uhr
Tablets ich weiss nicht
3-400 ist mir sowas wert
1000 ist wahnsinn
Hört sich aber zum ersten mal für mich vielversprechend an.
10.01.2010 | 21.08 Uhr
@gerhard

ziemlich sicher iSlate ;-)

iPad wäre zu nah am iPod dran.

vg
Sonny Müller
10.01.2010 | 21.28 Uhr
@ eric

sind ja 1000 Dollar, also \"nur\" 700 euro^^,aber klar ist natürlich ein Wort, aber mal sehen wie es ankommt, vielleicht kommt dann noch eine andere Version heraus, die die alte deutlich günstiger macht. War ja beim I Phone genauso. Abwarten :)

Ich bin auch gespannt, ob iPad oder iSlate, schon komisch wenn der Tablett von Microsoft schon Slate heißt...

11.01.2010 | 20.07 Uhr
Eigentlich ists ein Tablett von HP-

700 euro ist zuviel für ein beschnittenes Netbook
14.01.2010 | 14.36 Uhr
@ ERIC

Es ist nicht von HP es wird von Apple sein und daher funktionieren! Und da darf es auch gerne mal 700 Euro kosten!
14.01.2010 | 16.35 Uhr
Nein, das mit HP war an "ich bin auch gespannt, ob iPad oder iSlate, schon komisch wenn der Tablett von Microsoft schon Slate heißt..."

Und das von HP wird garantiert auch Funktionieren. Und warum darf es gerne mal 700 kosten wenn es das vieleicht nicht wert ist ?
14.01.2010 | 16.50 Uhr
er schreibt wenn es funktioniert, darf es auch 700€ kosten.
wie wir wissen sind die meisten sachen die von apple kommen durchdacht und funktionieren! das iphone hat den handymarkt komplett verändert, warum soll es das islate nicht auch schaffen? das hp teil wird es wahrscheinlich nicht hinbekommen.
14.01.2010 | 16.54 Uhr
@ Andreas

So war es gemeint! Danke fürs Erklären
14.01.2010 | 20.30 Uhr
Das hängt davon ab.
Hätte HP das iSlate entwickelt und umgedreht würden mehr leute das Slate kaufen und es dann anpreisen, nur weil es von Apple kommt.

Nur weil etwas funktioniert darf es keinen beliebigen Preis haben. Der Preis vom iPhone war und ist eine absloute lächerlichkeit, um nicht zu sagen Abzocke. Klar ist es ein tolles gerät, Slates sind sicherlich auch tolle geräte, aber von dem was ich ausgehe was sie können werden, werden sie ihrem Preis sicherlich wieder nicht gerecht.
Aus der Hand fressen werdens die Leute wahrscheinlich trotzdem, das ist klar.

Unsere Arbeit ists natürlich die Leute dafür zu überzeugen, egal wie unverhältnismässig der kosten/nutzen faktor ist.
Und die unwissenden kommerzmenschen sind halt am einfachsten zu angeln ;)

Ein etwas frischeres Design hätte ich mir aber gewünscht, ein wenig Ansprechend wirkt so ein Tablett doch schon.

Ich hab mir letztens so ein Philips erweiterten Akku für Mobile Geräte gekauft, und das Design find ich einfach Top

http://www.techgadgets.in/images/philips...

Für ein so unscheinbares gerät, find ich klasse
14.01.2010 | 20.43 Uhr
Hm edit geht nicht,

Ich hab grad 15 Mails von Andreas bekommen dass er hier geantwortet hat in meiner mailbox Oo

17.01.2010 | 23.47 Uhr
nette schleichwerbung :)

über geschmack lässt sich streiten...mein fall ist es nicht, zu klobig
Kleo
19.01.2010 | 21.23 Uhr
Der Artikel ist wirklich sehr interessant. Ich werde mir so ein Gerät in jedem Fall kaufen. Aber mir gefällt auch der Artikel sehr gut. Sehr gut geschrieben und auch trotz trockener Fakten immer noch erfrischend geschrieben. Danke Herr Müller.
22.01.2010 | 02.52 Uhr
Hallo,
ich interessiere mich sehr für die neuen "Schiefertafeln" und bin bei der Recherche für die Erstellung eines Blogs zum Thema Slates und Tablet PC's auf Deinen Artikel gestossen! Ich fand ihn sehr informativ und werden von nun an regelmässig vorbeischauen.

Grüsse von philanthrop (http://www.slateblog.de)
28.01.2010 | 15.50 Uhr
Mittlerweile kann man ja sagen, dass Microsoft mit der Vorstellung des HP Slate nicht im Geringsten mit dem iPad konkurrieren kann. Zwar sind die Funktionen des iPad durch das iPhone OS stark eingeschränkt, allerdings kann es die Sachen die es kann perfekt. Naja, man kann wohl einfach nur etwas abwarten und schauen womit sich der Verbraucher besser anfreunden kann. Ich denke Apple wird das Rennen machen
03.02.2010 | 17.19 Uhr
Sehr spannender Artikel, dessen Meinung ich auch teilen würde. Sogar der Preis hätte gestimmt.

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