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Rekordbesucherzahlen - keine Gewinne? Erotikportale nicht profitabel

Das Problem, mit dem YouTube zu kämpfen hat, trifft auch die Online-Pornoportale. Hohe Besucherzahlen allein lassen sich nicht automatisch in Gewinne umwandeln. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Forbes. Seiten mit größtenteils usergenierten Inhalten wie YouPorn, RedTube oder Pornhub verzeichnen zwar mehr Nutzer als beispielsweise die New York Times oder Apple und gehören den Analysten von alexa.com zufolge zu den Top100-Webseiten der Welt, aber die Gewinne, die hauptsächlich durch Werbeeinnahmen erzielt werden, sind bescheiden.

Forbes gibt zum Beispiel an, dass der populärste Anbieter YouPorn im Jahr 2007 nur rund 120.000 Dollar pro Monat eingenommen habe. Der Gewinn dürfte allerdings durch die Betriebskosten (Server, Traffic) auf ein Minimum gesunken sein. Das Portal sei deshalb sogar schon zum Verkauf angeboten worden.

Zu diesem grundsätzlichen Problem kommt noch dazu, dass die Portale ihrer eigenen Branche schaden. Das Geschäftsmodell, usergenierierte Homevideos hochzuladen und frei verfügbar zu machen, vereinfacht auch schwarzen Schafen ihr Geschäft. Freie legale, aber auch Online-Angebote, die durch illegales Kopieren von Inhalten anderer Plattformen enstehen und unter neuem Namen hochgeladen werden, machen der eigenen Branche Konkurrenz - Bezahlangebote sind da nur noch wenig attraktiv.

Auch der Absatz von DVDs dürfte davon beeinflusst werden. Dazu äußert sich Steven Hirsch, Mitvorsitzender von Vivid Entertainment, die kostenpflichtige Erwachsenenfilme produzieren: "Tube-Sites sind Teil der Medienlandschaft für Erwachsene geworden. Doch wenn der gesamte Content kostenlos zu haben ist, wie bekommen wir die Leute von kostenlos zu Bezahlinhalten? Es ist dasselbe Problem, das die meisten Web-Applikationen haben, inklusive Twitter, Facebook und MySpace."

Forbes kommt zu dem Schluss, dass das Online-Erotikgeschäft eine größere Gefahr für die eigene Branche darstelle, als es etwa YouTube für die Musik- oder Filmwirtschaft sein könnte.
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Veröffentlicht:09.09.2009 (6511 mal gelesen)
Tags:Internet, Statistiken, Online-Dienst

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