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Buzz dich social

Social media ist eines der wichtigsten Themen derzeit. Es gibt nur wenige, die sowohl privat als auch beruflich darauf verzichten können und wollen.

Das Google-Imperium lässt keine Gelegenheit unversucht in neue, vielversprechende Konzepte zu investieren. So hatte Google in der Vergangenheit auch bereits des öfteren Versuche unternommen, in das Business des social media einzusteigen. Als Beispiele hierfür sind zu nennen: Orkut - ein seit 2004 haupsächlich in Brasilien und Indien vertretenes Social Network zum Bekanntschaften-Schließen und Pflegen, Jaiku - ein Dienst für Microblogging und Lifestreaming, welcher seit 2007 von Google betrieben wird und Google Wave - ein seit 2009 betriebener Dienst für Online-Kommunikation.

All diese Versuche waren aber ehr weniger erfolgreich im Vergleich zu anderen Projektschienen des Konzerns. YouTube bildet in dieser Riege die große Ausnahme. Diesen Erfolgskurs verfolgend, wollte sich Google nicht eines der bereits vorhandenen Portale annehmen, sondern die Entwicklung selbst in die Hand nehmen und damit den Großen des Social Networkings ordentlich Konkurrenz machen. Ergebnis: BUZZ, als Ergänzung zum vorhandenen Gmail. Gmail ist ein Onlinedienst mit Mailfunktion, in dem zunächst ein Chat und später auch der Videochat implementiert wurde. Buzz gibt es nun noch oben drauf und weist, auch wenn vom Konzern vehement zurückgewiesen, gewisse Ähnlichkeiten zu Twitter und Facebook, den erfolgreichsten sozialen Netzwerken, auf.

Welche Features werden verwendet:
Auto-Following ist eine Empfehlung, die es dem Nutzer erlaubt, seine Kontakte und deren Aktivitäten im Blick zu behalten. Die Liste ist zunächst vordefiniert, "lernt" anhand von Chatgewohnheiten und bietet eine Auswahl von möglicherweise interessanten Nutzern an. Buzz erlaubt einen schnellen Zugriff auf unterschiedlichste Medieninhalte, wie Picasa-Galerien, Videos, die nicht via Link, sondern eben direkt angezeigt werden, und Twittermeldungen, auf die allerdings bislang nicht aus Google-Buzz heraus geantwortet werden kann. In Echtzeit werden Meldungen, Neuigkeiten und Statusupdates im Eingangsordner dargestellt. In den mobilen Features sind u.a. auch Informationen enthalten zum Standort des Nutzers, wenn Buzz auf dem Handy genutzt wird. Damit erhalten Kontakte beispielsweise die Information, wer sich gerade in unmittelbarer Nähe befindet.

Rechtlich Umstritten ist die Visualisierung von Links, der dem Nutzer allerdings schon einen innovativen Nutzen bringt. Veröffentlicht ein Nutzer einen Link, zieht Buzz automatisch Bilder von der verlinkten Seite. Da dies zu mehr Traffic auf den verlinkten Seiten führen wird, ist es für den Betreiber ärgerlich, allerdings wird es für das Suchmaschinen-Ranking von Vorteil sein. Für den Urheber bedenklich ist, dass er der Zweitveröffentlichung ohne Zustimmung zusehen muss.

Mit Buzz werden ohne Zweifel bedeutende Produkte der Marke Google zusammengeführt und vereint, was es in diesem Ausmaß noch nicht gab. Bislang sind die Nutzer zwar schon interessiert an dem neuen Social Media-Versuch aus dem Hause Google, die Resonanzen sind aber doch noch verhalten, wie man twittert. Wir dürfen gespannt sein, ob Google den Vorreitern Facebook und Twitter wirklich den Rang ablaufen kann. Welche Erfahrungen habt ihr mit Buzz gemacht?
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/d5uAFl
Veröffentlicht:12.02.2010 (1646 mal gelesen)
Tags:Google, Social Networks, Online-Dienst, Buzz
12.02.2010 | 10.37 Uhr
Buzz hat bei spiegel.online einen vernichtenden Artikel bekommen, womöglich zurecht

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,677283,00.html
Marius
12.02.2010 | 10.42 Uhr
Erster Eindruck: Interessant... wird auf jeden Fall mal ausprobiert. Wenn man dann noch Twitternachrichten beantworten kann, wäre das schon eine denkbare Alternative!
Danke für den Beitrag ;)
12.02.2010 | 11.21 Uhr
Der Spiegel Artikel hat es in sich. Danke für den link
12.02.2010 | 12.35 Uhr
@juergen – hoch interessant! danke für den hinweis
12.02.2010 | 14.13 Uhr
Leider funktioniert der Link nicht mehr.
12.02.2010 | 15.37 Uhr
du musst den kompletten link kopieren!
12.02.2010 | 20.01 Uhr
15.02.2010 | 06.54 Uhr
buzz debakel die zweite
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolit...,1518,677767,00.html
15.02.2010 | 07.11 Uhr
sorry, dieses mal funzt der link gar nicht, einfach copy and paste

spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,677767,00.html
17.02.2010 | 17.09 Uhr
Wird alles immer interessanter. Es ist schon fast alles mit allem verbindbar. Ich werde mal BUZZ testen, das wird sehr interessant. :-)

Im allgemeinen glaube ich dass es nur in eine Richtung geht. In die Richtung dass wenn ich "etwas öffentlich mache", sofort und überall auf der ganzen Welt für jeden verfügbar sein wird. Das würde wahrscheinlich das Umdenken der normalen Medien fordern.

lg. istvan
18.02.2010 | 10.49 Uhr
das war alles was die welt noch gebraucht hat BUZZZZZZ.
Google macht so langsam alle stinksauer.
Handy/Email/Docs/Chat usw....

So langsam sehe ich da ein neues monopol..... oder zumidest Micro$oft reloaded.

Mir reicht`s langsam von Google.
18.02.2010 | 11.01 Uhr
Du musst es ja nicht nutzen ;-)
Jeder nutzt das was er braucht und mag... oder freigeben möchte :)
18.02.2010 | 11.06 Uhr
Ich kann es nicht nutzen :) Details kann ich nicht geben, wie das ausschaut.... (fast 30 kunden mit denen ich taeglich chatte, und die seit ein paar tagen buzzen.... ) stell dir mal das vor :) Gruss an SNYGO :)
18.02.2010 | 11.30 Uhr
ich verstehe leider nicht was du da schreibst.
18.02.2010 | 11.32 Uhr
Also, 30 kunden die gerade BUZZ entdeckt haben und wild um sich buzzen. totales chaos. Twitter kann mann schon "normal" verfolgen... Buzz ist mir ein raetsel... hab es auch deaktiviert.

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