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Kamerasensor mit Krümmung wie das menschliche Auge

Zwei amerikanische Forscher haben einen neuartigen Sensor für Digitalkameras entwickelt, der Weitwinkelaufnahmen ohne Verzerrung verspricht. Er ist der menschlichen Netzhaut nachempfunden und weist eine Krümmung auf. Dadurch soll es irgendwann einmal möglich sein, zum Beispiel imposante Skylines ohne die durch ein Weitwinkelobjektiv verursachten Verzerrungseffekte auf Fotografien zu bannen.

Herkömmliche Kameraobjektive bestehen aus unflexiblem Silizium. Die Forscher Yonggang Huang von der Northwestern University in Evanston im US-Bundesstaat Illinois und John Rogers von der Universität von Illinois in Urbana-Champaign verwenden für den innovativen Bildsensor eine eigens entwickelte flexible Kunststoffmembran. Sie wird gewölbt. Auf ihrer gekrümmten Oberfläche werden dann die elektronischen Elemente angebracht.

Nach dem Aufbringen der Bestandteile wird die Membran entspannt und soll dann so stabil sein, dass die aufgebrachten Linsenbestandteile nicht zerbrechen. Huang und Rogers räumen ein, dass das Verfahren trotz genereller Funktionabilität noch verbessert werden müsse. Auch Netzhautimplantate könnten mit Hilfe des Verfahrens irgendwann hergestellt werden.

Bild: aboutpixel.de / Spiegeleye © Broiler
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Veröffentlicht:12.08.2008 (3004 mal gelesen)
Tags:Fotografie, Technologie

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