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Kein Bock auf Google

Der einflussreiche australische Medienmogul Rupert Murdoch plant, in Zukunft die Inhalte seiner zahlreichen Websites (Wall Street Journal, Times, Sun ) für Google und andere Suchmaschinen zu sperren.

Rupert Murdoch ist nicht gut auf Google zu sprechen. In seinen Augen schwächen Nutzer, die sich ihre Informationen ausschließlich über Suchmaschinen holen, seine Medien: "Das sind Leute, die einfach alles aufsammeln, die klauen uns unsere Geschichten." In einem Interview mit dem Sender Sky News Australia antwortete er auf die Frage, ob er fortan seine Inhalte für Google & Co. sperren lassen wolle, mit den Worten: "Ich denke, das werden wir tun."

Hintergrund ist die schon seit langem geführte Debatte um den Wert von Medieninhalten. Ähnlich wie in der Musikbranche verzeichnen auch Zeitungen und Zeitschriften stetige Umsatzrückgänge. Immer mehr Leser nutzen die kostenlosen Angebote im Netz, was sich, laut Murdoch, allerdings nicht für die Betreiber "rechne". In Zukunft wolle er deshalb mehr hochwertigen und exklusiven Inhalte gegen Bezahlung anbieten: "Uns wäre es lieber, wenn weniger Leute unsere Seiten besuchen, aber dafür bezahlen." Beim renommierten Wall Street Journal, das Murdoch 2007 unter anderem erwarb, ist dies schon heute der Fall.

Kritiker prophezeien dem Modell keine Zukunft und sehen bereits das "klassische Spiel eines Imperiums im Niedergang". Das Problem allerdings, wie im Netz Geld zu verdienen ist, plagt auch andere Medienunternehmen. Die Großen tun sich mit der Gratiskultur im Netz schwer und allein durch Werbung lässt sich nicht alles finanzieren. Murdoch dazu: "Es gibt nicht genug Anzeigen, um all die Webseiten dieser Welt profitabel zu machen." Neue Ideen sind gefragt: Vielleicht hat Murdoch auch deshalb 2005 MySpace gekauft.
Autor :
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Veröffentlicht:13.11.2009 (2124 mal gelesen)
Tags:News, Suchmaschinen, Online-Dienst
19.11.2009 | 12.32 Uhr
Eigentlich betrift das mit dem Internet genauso gut wie andere Branchen. Gegen viele Anbieter besteht der begrenzte Bedarf. Und da der Internet eigene Spielregeln hat, kann auch nicht der Murdoch da was ändern. Wenn man kostenpflichtig was anbietet, dann kommen auch saftige Rechte dazu und die kosten Geld. Und wenn der Myspace irgendwann kostenpflichtig sein soll, werden natürlich die User mit Füssen abstimmen und zur Konkurrenz gehen

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