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Datenschutz bei Facebook – weniger ist mehr
Die 2009 am schnellsten gewachsene Website Facebook setzt neue Datenschutz-Maßstäbe. Der Gründer des sozialen Netzwerks, Mark Zuckerberg, äußerte sich in einem aktuellen Interview zu den neuen Richtlinien und rechtfertigte die Beschneidung des Datenschutz mit einer allgemeinen sozialen Veränderung der "meisten Menschen".
So seien die Menschen von heute damit einverstanden Informationen über sich Preis zu geben und die mit anderen zu teilen. Wer nicht mit Fremden teilen möchte, könne dies ja auch ausstellen, so der 25-jährige Milliardär. Facebook, das mittlerweile 350 Millionen registrierte Nutzer zählt, reagiere nur auf diese neue, immer offener werdende Entwicklung der Gesellschaft.
Seit Dezember 2009 können Nutzer des Netzwerks nun selber entscheiden, wieviel Information bzw. welche Photos wer sehen darf. Hier kann man zwischen den Optionen "direkter Freundeskreis", "Freundes-Freunde" und "dem gesamten Netzwerk" wählen. Doch das Hauptaugenmerk der Kritik sind die Voreinstellungen von Facebook. Denn zunächst sind ohne Korrekturen des Nutzers alle Daten für jedermann sichtbar.
Zuckerberg führt weiter aus, dass er quasi zur Datenschutzreform gezwungen wird, um überhaupt mit der Zeit Schritt halten zu können. IT- Journalisten wie Marshall Kirkpatrick vom ReadWriteWeb Blog bezweifeln diesen Uneigennutz. Er bezeichnet die Aussagen von Zuckerberg als arrogant und herablassend, denn schließlich würde Facebook die sozialen Veränderungen schaffen und nicht umgekehrt.
Nicht uninteressant könnte in diesem Kontext ein jüngst erschienenes Interview einer Facebook- Mitarbeiterin sein. Diese behauptet, dass sämtliche Aktionen des Nutzers in einer Datenbank gespeichert und jederzeit von jedem Mitarbeiter einsehbar sind. Jeder Klick auf jede Person, jedes Photo, jeder private Chat wird aufgezeichnet. Außerdem könne man mit einem Spezialpasswort an jedes Nutzerprofil gelangen. Facebook weist diese Vorwürfe zurück. Facebook konter! Viele Nutzer hätten ihre Einstellungen ja bereits auf privat gestellt. Außerdem könne man ja auch falsche Angaben machen. Verstößt dies aber nicht gegen die Nutzungsbedingungen vom Netzwerk selbst? Turbulente Zeiten bei einem der größten sozialen Netzwerke der Welt.
So seien die Menschen von heute damit einverstanden Informationen über sich Preis zu geben und die mit anderen zu teilen. Wer nicht mit Fremden teilen möchte, könne dies ja auch ausstellen, so der 25-jährige Milliardär. Facebook, das mittlerweile 350 Millionen registrierte Nutzer zählt, reagiere nur auf diese neue, immer offener werdende Entwicklung der Gesellschaft.
Seit Dezember 2009 können Nutzer des Netzwerks nun selber entscheiden, wieviel Information bzw. welche Photos wer sehen darf. Hier kann man zwischen den Optionen "direkter Freundeskreis", "Freundes-Freunde" und "dem gesamten Netzwerk" wählen. Doch das Hauptaugenmerk der Kritik sind die Voreinstellungen von Facebook. Denn zunächst sind ohne Korrekturen des Nutzers alle Daten für jedermann sichtbar.
Zuckerberg führt weiter aus, dass er quasi zur Datenschutzreform gezwungen wird, um überhaupt mit der Zeit Schritt halten zu können. IT- Journalisten wie Marshall Kirkpatrick vom ReadWriteWeb Blog bezweifeln diesen Uneigennutz. Er bezeichnet die Aussagen von Zuckerberg als arrogant und herablassend, denn schließlich würde Facebook die sozialen Veränderungen schaffen und nicht umgekehrt.
Nicht uninteressant könnte in diesem Kontext ein jüngst erschienenes Interview einer Facebook- Mitarbeiterin sein. Diese behauptet, dass sämtliche Aktionen des Nutzers in einer Datenbank gespeichert und jederzeit von jedem Mitarbeiter einsehbar sind. Jeder Klick auf jede Person, jedes Photo, jeder private Chat wird aufgezeichnet. Außerdem könne man mit einem Spezialpasswort an jedes Nutzerprofil gelangen. Facebook weist diese Vorwürfe zurück. Facebook konter! Viele Nutzer hätten ihre Einstellungen ja bereits auf privat gestellt. Außerdem könne man ja auch falsche Angaben machen. Verstößt dies aber nicht gegen die Nutzungsbedingungen vom Netzwerk selbst? Turbulente Zeiten bei einem der größten sozialen Netzwerke der Welt.
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| Veröffentlicht | : | 14.01.2010 (1005 mal gelesen) |
| Tags | : | News, Social Networks, Facebook |
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