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Ballmer fordert mehr "Überraschungen" von Microsoft
Die vergangene Woche war eine der Apple-lastigsten seit langem. Der iPhone-Hype überstrahlte die gesamte Presse- und Internetlandschaft. Steve Ballmer, nach dem nun endgültig vollzogenen Rücktritt von Bill Gates alleiniger Herrscher über Microsoft, forderte derweil von seinem Unternehmen eine sanfte Wende hin zu innovativen Produkten.
"Wir haben die Leute nicht in der Form überrascht, wie es nötig wäre", sagte Ballmer vor tausenden Microsoft-Partnern in Houston. "Wir müssen Produkte haben, die die Leute überraschen und an denen sie Freude haben." Der größte Softwarehersteller der Welt will sich also, so ist unmissverständlich zwischen den Zeilen zu lesen, durch Trend-Produkte zu einem neuen, moderneren Ruf verhelfen. Apple hat es, nachdem das Unternehmen in den 90ern fast vor dem Aus stand, in den vergangenen Jahren vorgemacht: Die Marke steht mittlerweile wie kaum eine andere für Hipness, Coolness und schickes Design.
Ballmer sieht seinen Konzern aber auf Augenhöhe. Um sich mit Unternehmen wie Google und Apple zu messen, fehle es lediglich an einem höheren Nachrichtenwert - ansonsten sei Microsoft nicht weniger cool als die beiden.
Mit dieser Meinung steht Ballmer zwar nicht ganz alleine da, allerdings wurden sowohl im Microsoft-Konzern als auch von Analysten schnell Stimmen laut, die an eine Konzentration auf das Kerngeschäft von Microsoft erinnerten.
So sehen sowohl Sharon Mertz (Gartner-Analysten) als auch Mark Speaker (Microsoft-Partner Ideaca Knowledge Services) die Geschäfte eher im Business-Bereich, in welchen Microsoft ja eigentlich zu Hause ist. Auch das Bemühen um Yahoo wurde aus diesen Reihen kritisiert, da eine Entfernung vom Kerngeschäft befürchtet wird.
Dass Ballmer schon immer mit vollem Einsatz für den Erfolg von Microsoft gefochten hat, belegt dieser amüsante Clip aus den Gründerjahren...
"Wir haben die Leute nicht in der Form überrascht, wie es nötig wäre", sagte Ballmer vor tausenden Microsoft-Partnern in Houston. "Wir müssen Produkte haben, die die Leute überraschen und an denen sie Freude haben." Der größte Softwarehersteller der Welt will sich also, so ist unmissverständlich zwischen den Zeilen zu lesen, durch Trend-Produkte zu einem neuen, moderneren Ruf verhelfen. Apple hat es, nachdem das Unternehmen in den 90ern fast vor dem Aus stand, in den vergangenen Jahren vorgemacht: Die Marke steht mittlerweile wie kaum eine andere für Hipness, Coolness und schickes Design.
Ballmer sieht seinen Konzern aber auf Augenhöhe. Um sich mit Unternehmen wie Google und Apple zu messen, fehle es lediglich an einem höheren Nachrichtenwert - ansonsten sei Microsoft nicht weniger cool als die beiden.
Mit dieser Meinung steht Ballmer zwar nicht ganz alleine da, allerdings wurden sowohl im Microsoft-Konzern als auch von Analysten schnell Stimmen laut, die an eine Konzentration auf das Kerngeschäft von Microsoft erinnerten.
So sehen sowohl Sharon Mertz (Gartner-Analysten) als auch Mark Speaker (Microsoft-Partner Ideaca Knowledge Services) die Geschäfte eher im Business-Bereich, in welchen Microsoft ja eigentlich zu Hause ist. Auch das Bemühen um Yahoo wurde aus diesen Reihen kritisiert, da eine Entfernung vom Kerngeschäft befürchtet wird.
Dass Ballmer schon immer mit vollem Einsatz für den Erfolg von Microsoft gefochten hat, belegt dieser amüsante Clip aus den Gründerjahren...
| Autor | : |
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| Veröffentlicht | : | 14.07.2008 (787 mal gelesen) |
| Tags | : | Business, Microsoft |

17.07.2008 | 09.26 Uhr
Naja, Microsoft Surface geht wohl schon in die Richtung. Obwohl der Preis des Geräts bei Markteinführung wohl das Budget der meisten Firmen sprengen dürfte. Mal ganz davon abgesehen kann ich diesen ganzen Apple Hype nicht verstehen. Was Apple mit iTunes usw. macht ist nicht besser als das was Microsoft vorgeworfen wird.

datenkind
17.07.2008 | 12.43 Uhr
Komisch. Microsoft gibt es seit über 20 Jahren. Haben sie doch letztendlich gemerkt, dass man in seiner Branche innovativ arbeiten muss? *grübel*
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