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fakebook - Save the Children Kampagne

Aus Facebook wird Fakebook. Dahinter steckt eine Kampagne für Save the Children Deutschland, die von der Hamburger Agentur deepblue networks ins Leben gerufen wurde.

Hintergrund dieser Kampagne ist der verantwortungslose Umgang der Kinder und Jugendlichen in Social Networks. Denn Fakt ist, dass sich gerade die junge Generation ungestüm ins digitale Zeitalter "stürzt". Kathrin Wieland von Save the Children Deutschland erklärt: "Uns geht es nicht darum, Social Networks zu verdammen. Wir wollen den Jugendlichen aber zeigen, welche Konsequenzen es hat, wenn sie private Informationen ungefiltert und unkontrolliert ihren virtuellen "Freunden" preisgeben". Ursprünglich sollte es aber eine ganz andere Zielgruppe geben: "Die Idee hinter Fakebook war ursprünglich, Entscheider und Meinungsmacher gezielt anzusprechen und für das Thema zu sensibilisieren", so Kathrin Wieland weiter.

Das Konzept der Kampagne geht wie folgt auf: Der erste Kontakt zu fakebook wird durch eine Urlaubskarte eines unbekannten Absenders hergestellt. Ein Hinweis findet sich am Ende der Karte: "PS: hast du eigentlich auch so viele Freunde in Online-Netzwerken, dass du den Überblick verloren hast?" Dieser Briefkontakt wird noch etwas weitergeführt, dann kommt das Starterpaket zum Einsatz. Deepblue networks hat hierfür Features von Facebook real nachgebaut.

Auf der Seite heißt es: "In diesem Startpaket gibt es einige Dinge, die man auch aus Sozialen Netzwerken kennt - allerdings nicht ganz digital, sondern ganz real zum Anfassen. Als kleine Anstupser, mal wieder etwas im realen Leben zu unternehmen:
- Postkarten zum Verschicken kleiner Statusmeldungen
- Kommentar- und Gefällt-Mir-Sticker, mit denen man z.b. ein Plakat kommentieren kann, ohne es vorher zu fotografieren und ins Netz zu stellen
- Buttons zum Anheften mit deinem aktuellen Beziehungsstatus
- eine Tüte Tomatensamen, mit denen man Farmville zur Abwechslung mal nicht im Netz, sondern auf der eigenen Fensterbank spielen kann"



Zur bisherigen Resonanz sagt Kathrin Wieland: "Uns sprechen ganz unterschiedliche Leute auf die Kampagne an: Die meisten finden sie sehr gelungen und fragen gezielt nach der Starterbox, die sie einem Freund, Bekannten oder den eigenen Kindern schenken möchten. Es zeigt uns, dass fast jeder jemanden kennt, der sich langsam in Sozialen Netzwerken verliert, der nicht mehr anruft, eine SMS oder Mail schickt, sondern nur noch über Statusmeldungen kommuniziert."

Also mitmachen bei fakebook und spenden!
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/Q9H6HD
Veröffentlicht:15.02.2010 (3086 mal gelesen)
Tags:Kritik, Social Networks, Kampagne, Initiative
15.02.2010 | 15.56 Uhr
Gefällt mir. Toller Ansatz, schöne Umsetzung.

Zu Facebook hab ich die Tage noch was anderes interessantes gelesen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/W...
18.02.2010 | 10.05 Uhr
Gefällt mir sehr gut!

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