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O2 bläst zum Marken-Streit

Der Telefonkonzern O2 will der PR-Agentur "Future Communication Group" die Blasen in ihrem Logo verbieten. Grund: die Agentur hat sich Mitte 2010 die hochsteigenden Luftblasen vom Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen.

Jetzt will O2 Einspruch einlegen, um so die selbst deklarierte Verwechslungsgefahr zu verhindern, die aufgrund der "teilweise identischen, teilweise hochgradig ähnlichen Dienstleistungen, sowie der hochgradigen Ähnlichkeit der Zeichen", bestehe. Zwar kann sich die Agentur einen Rechtsstreit nicht leisten, dennoch wolle man einen Widerspruch formulieren, heißt es. Schließlich würde der Handyvertreiber ja nun keinerlei PR- oder Kommunikationsdienstleistungen anbieten. Wo bestehe also die Verwechslungsgefahr? Hinzu kommt, dass das neue Corporate Design ein tiefes Loch in die Agenturkasse reißen würde. Im Worst Case drohen so offenbar Kosten in Höhe von mehreren Hundert Tausend Euro.

Dabei habe man sich beim Design überhaupt nicht von O2 inspirieren lassen, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Utz Paul Karpenstein. "Die sich immer neu zusammensetzenden Wasserbläschen spiegeln den Grundgedanken unserer Agenturgruppe. Für jeden Kunden stellen wir jedes Mal ein maßgeschneidertes Team zusammen." Fortsetzung folgt.



Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/GyMLrn
Veröffentlicht:15.02.2011 (7808 mal gelesen)
Tags:Logo, Kritik, Corporate Design
17.02.2011 | 09.34 Uhr
Hallo,

diese Meldung liebe ich. Die liefern reichlich Zündstoff für beide Seiten.

Einerseits verstehe ich Unternehmen wie Future Communication Group nicht. "Einen Rechtsstreit können wir uns nicht leisten". Tja, dann sollte man auch nicht solche CD entwickeln, also die Wasserbläschen sind ja nicht erst von gestern, und O2 kennt auch jeder. Schutzrechte eingetragen hin oder her. Wenn es ein PR Gag werden soll, dann hätte man auch Gelder für die Rechtskosten sparen sollen!

Gruß KD
17.02.2011 | 10.43 Uhr
Dummheit, Arroganz und verletzte Eitelkeiten...
und wenn man sich darauf dann auch noch etwas einbildet, wird es wirklich eng.

Wie weit sind wir gesunken, das solche Klagen eingereicht werden und von den Gerichten auch noch angenommen werden?
Das "hochsteigende Luftblasen" beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützt werden können?

Abgesehen davon sind hochsteigende Luftblasen nicht einmal sichtbar. Lediglich die Form, in das durch die Luftblase umgebende Material gebracht wird, ist erkennbar. <b>Und was ist mit aufsteigenden Gas- oder Ölblasen?</b>

...schüttel...
Stefanie
17.02.2011 | 11.02 Uhr
also ich weiss nicht... man kann es auch übertreiben.

"(...)sowie der hochgradigen Ähnlichkeit der Zeichen(..)" das kann ich nicht erkennen - der Schriftzug von Future Communication Group ist in grell Grün im Kontrast zum tiefschwarzem Hintergrund, das O2 Logo weiss auf dezent wasserblauem Hintergrund. Gut - wegen den Wasserblasen kann man vielleicht streiten, aber ich glaube nicht dass Otto-Normalverbraucher davon ausgeht dass ausschliesslich O2 diese verwendet.

Übrigens erinnert mich der "Telefonica" Schriftzug an eine Mischung aus Tempo- und Softis Taschentücher-Logo...
18.02.2011 | 09.26 Uhr
hihi, das stimmt Stefanie :)

Die Agentur hat sich die Luftblasen schützen lassen? Heißt das ungefähr so was: Die Agentur hat sich schon im Vorfeld gedacht das ihr "Logo" eventuell mit einem anderen Luftblasen-Logo in Konflikt gerät?
Vielleicht ist das Logo und die Website der Agentur noch nicht ganz fertig, ich erkenne keine Ähnlichkeit mit der tollen Umsetzung der Luftbläschen von O2.

Aber es ist schön zu wissen das man sich Luft patentieren lassen kann und um Luft vor Gericht gestritten wird. Erinnert mich ein bisschen an das große T und magentha.

luftige bläschen grüsse.claudia
23.02.2011 | 08.24 Uhr
Aufsteigende Bläschen schützenswert?
Demnächst dann Tropfen der in Wasser fällt, Wolken in blauem Himmel, ... ?

Ich überlege mit den Vorgang des Atmens schützen zu lassen, das ergäbe ein feines Zubrot.

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