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Warum die Bademode-Werbung von H&M nach hinten losging

Da haben sich Hennes & Mauritz schön in die Sch.... geritten. Vielen von euch sind sicherlich schon die Plakate für die aktuelle Bademode ins Auge gestochen. Kein Wunder, so sieht man dort ein knackig braunes Model in knapper Beachwear. Doch genau darum geht es. Model Isabeli Fontana sei viel zu braun dargestellt - so Gesundheitsschützer.

Diese übernatürliche Bräune stelle ein völlig falsches Schönheitsideal dar. Jungen Mädchen wird damit ein Ideal präsentiert, welches gesundheitlich bedenklich ist. Schließlich können UV-Strahlen tödlichen Hautkrebs auslösen. H&M solle diesen Aspekt in der Werbung völlig ignoriert haben. Auf welche Art und Weise Frau Fontana so "herausgeputzt" wurde (Bräunungscreme, Photoshop...) wissen wir leider nicht.

Der Focus teilte nun mit, dass sich H&M zu dieser Kritik äußerte und auch entschuldigte: "Es war nicht unsere Absicht, für ein bestimmtes Ideal zu werben oder zu gefährlichem Handeln anzuregen". Weiter heißt es "Wir haben die Hinweise dazu zur Kenntnis genommen und werden diese hinsichtlich künftiger Kampagnen intern diskutieren". Dann dürfen wir gespannt sein, wie die künftigen Plakate aussehen werden.






(Bilder: H&M Website)
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/AljxWW
Veröffentlicht:16.05.2012 (15792 mal gelesen)
Tags:Werbung, Kritik, Fashion
16.05.2012 | 13.13 Uhr
Man fragt sich, warum die smarten Werber, wenn sie - was bei der sehr bunten Bademode ja durchaus sinnvoll ist - ein Modell mit dunkler Haut wollen, nicht einfach ein afrikanisch-stämmiges oder asiatisches nehmen. Die haben natürlciherweise nämlich eine dunklere Haut und müssen sich nicht dem Hautkrebsrisiko aussetzen, um so auszusehen. Zum Glück gab es aber Gegenwind gegen diese unsägliche Kampagne.
17.05.2012 | 09.29 Uhr
...mein gott...einige, die haben aber probleme? mal ehrlich...? also die aufnahmen finde ich gerade nicht so professional...sorry, das ist halt so...der fotograf hätte drauf achten sollen, wie das wasser sich spiegelt, und natürlich jetzt sieht so aus, dass sie pigmentstörungen auf der haut hätte?...na, ja aber hautkrebs finde ich übertriebend!
ich habe schon mal in dieser richtung natürlich bessere fotos gesehen....aber vielleich war von H&M eine billige tour?
na, ja wenn eine badehose 4.95 EUR kostet?:-)
17.05.2012 | 10.36 Uhr
Perfekte Werbung. H&M ist nun in aller Munde.
17.05.2012 | 12.08 Uhr
Hallo liebe Anti- u. Werber,
mein Kühne-Senf dazu: sehe das genauso wie Tobias Khilan, die Kampagne arbeitet ähnlich wie damals die Benetton-Kampagne (etwas heftiger noch in der Bildsprache). Der Farbkontrast in der H&M-Kampagne ist doch wunderbar getroffen und bringt die Produkte in Ihrer Farbigkeit zum gelten. Ich hätte als Art Director nur darauf geachtet, das Element Wasser auf der Haut zum "Perlen" zu bringen und somitt noch mehr Frische in endsprechende Sujets zu bringen - "like the ice in the sunshine", so richtig zum reinbeißen!

Werbung soll doch Lust auf den bevorstehenden Sommer machen, wenn dann sowieso wieder alle unvernünftigen Krebshungrigen in der prallen Sonne braten, obwohl die Gefahren jeder kennt ...
Wieviel Artikel, TV-Sendungen, Talk-Shows etc. soll es z.B. noch geben zu einem anderen Gesundheits-Thema "Gefahrenzone Rauchen" ?!
Die Meeres-Strände, Berggipfel, Parks sind voll von Zigaretten-Kippen ...

(das war fast schon das Wort zum Sonntag - sorry, mir war gerade danach),
Gruss, Euer TK ;-)
18.05.2012 | 09.52 Uhr
Sinn und Zweck erfüllt. Ich sehe die Plakate fast täglich und habe nicht eine Sek an irgendeine Krankheit sprich an Krebs gedacht dazu muss ich sagen das ich nie weggucke, geniesse jede Sek ;-) Die Kampagne ist sehr gut umgesetzt.

Gruss
18.05.2012 | 14.23 Uhr
cemil...du hast einige plakate auch im büro?:-)
Tarzerix
24.05.2012 | 11.28 Uhr
Ach du Schreck! Sogar der Himmel wurde unnatürlich dunkel dargestellt...hoffentlich verleitet die Kampagne jetzt nicht alle Betrachter unsere Luft noch mehr zu verpesten, um den gleichen Effekt zu erreichen. So ein Quatsch...die Bilder sind stilistisch einwandfrei umgesetzt...muss nicht jedem zusagen, aber es ist dennoch gut gemacht. Dass die Farbgebung ganz offensichtlich komplett überzeichnet ist, ist Teil des surreal wirkenden Sonnenbrillen-Konzeptes... Warum muss man heutzutage Verantwortung für wirklich jeden unselbstständigen Schwachmaten übernehmen?
12.08.2012 | 12.03 Uhr
Unnatürlicher, steriler und hässlicher kann man Werbefotos wohl nicht mehr machen.

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