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Facebooks Daten in der Kritik

Das weltweit größte Online-Netzwerk Facebook gibt seinen Nutzern neue Möglichkeiten zum Schutz ihrer Privatsphäre - und erntet dafür heftige Kritik von Datenschützern.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. So könnte man auch die neue Aktion von Facebook überschreiben. Laut einem Artikel auf zeit.de können Mitglieder künftig jedes Mal festlegen, wer die veröffentlichten Inhalte wie Fotos, eigene Kommentare oder Links zu anderen Seiten sehen darf und wer nicht. "Wir wollen gegenüber unseren Nutzern transparent sein", gab Facebook-Manager Richard Allan kürzlich der Deutschen Presse-Agentur zu Protokoll.



Bisher konnte man bei Facebook kaum einteilen, wer sehen kann, was man kommentiert oder welche Fotos man hochlädt. Jetzt kann in den Einstellungen zwischen eigenen Kontakten, Freunden von Freunden oder dem ganzen Netzwerk unterschieden werden. Damit lassen sich bestimmte Inhalte nur für einen gewissen Kreis von Personen freigeben. Klingt soweit prima. Doch die verbesserten Maßnahmen bedrohen gleichzeitig den Datenschutz der Nutzer, wie die Electronic Frontier Foundation kritisiert. Grund: die Standardeinstellung ist noch offener.

Wer seinen Account in der neuen Standardeinstellung belässt, gibt laut einem Bericht auf spiegel.de künftig alle Information bei Google und sämtlichen anderen Suchmaschinen preis. Die amerikanische Bürgerrechtsbewegung Electronic Frontier Foundation (EFF) sieht deshalb die neuen Änderungen für mehr Privatsphäre eher kontraproduktiv: "Am Ende bedeuten die Datenschutzänderungen weniger Kontrolle über die persönlichen Daten". Grundsätzlich liegt es natürlich in der Natur der Sache, dass man in Netzwerken öffentlich ist und eben immer auch überlegen sollte, was man nun online stellt und was lieber nicht. Und wer die neuen Änderungen bei Facebook nicht nutzen will, kann es übrigens auch bei den alten belassen.
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Veröffentlicht:17.12.2009 (1197 mal gelesen)
Tags:Kritik, Facebook

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