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Internet Explorer - Sicherheitslücke mit weitreichenden Folgen

Microsoft hat zugegeben, was viele bereits vermuteten: Auf Grund einer bisher noch ungeklärten Sicherheitslücke beim Internet Explorer (IE) gelang es chinesischen Hackern in Computer zahlreicher Firmen einzudringen, darunter auch der Internet-Gigant Google.

Der Fehler des Browers wurde zwar auf den IE-Versionen sechs, sieben und acht auf allen verbreiteten Microsoft-Betriebssystemen festgestellt, bisher sind aber lediglich Übergriffe auf die sechste Version des IE bekannt. Ferner seien nur chinesische Websites betroffen, dafür aber bereits mehr als 10.000 - dank zahlreicher einfacher Hacker-Anleitungen.

Laut Angaben des Sicherheitsdienstes "McAfee" wurden die Betroffenen via E-Mail auf eine Internetseite gelockt, die allein durch bloßes Anklicken den PC infizierte. Nach der Infizierung durch den Virus, laut Experten ein "Exploit", waren die Hintertüren des Rechners geöffnet, so hatten die Hacker freie Bahn. Derzeit wird vom Gebrauch von JavaScript abgeraten, außerdem solle man die "Datenausführungsverhinderung" (DEP) aktivieren. Ist DEP aktiviert, soll nach aktuellem Stand bei der achter Vision des IE keine Gefahr bestehen.

Microsoft arbeitet energisch an der Korrektur der Sicherheitslücke, bis dahin rät das "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" von dem Gebrauch des Browsers ab. Mozilla Firefox, Safari oder Opera sollen alternativ genutzt werden. Wer dennoch auf den IE angewiesen ist, erhält von Microsoft die Empfehlung nur im "geschütztem Modus" und mit hohen Sicherheitseinstellungen den IE zu gebrauchen.

Der Hackerangriff hat weitreichende Folgen, denn so überlegt Google sich aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen. Microsoft hingegen schließt einen Rückzug kategorisch aus, sie versuchen mit ihrer Suchmaschine "Bing" in China Fuß zu fassen. Womöglich noch erfolgreicher, wenn Google ernst macht.
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/jXOija
Veröffentlicht:18.01.2010 (4163 mal gelesen)
Tags:Internet, Sicherheit, Hacking
18.01.2010 | 18.42 Uhr
Gott, wer benutzt denn noch Internet explorer 6 , das war damals schon nicht besonders
Selbst schuld.

Und die Sicherheitlücken gibts im moment überall, eigentlich ist man nirgends sicher.
Ung wenn Chinesische Angestellte beruflich etwas knacken wollen dann hilft dir eh nichts, die finden immer einen eingang.
Absurd zu glauben Firefox hätte diesen Angriff nicht möglich gemacht.

Besonders bei FF Safari und IE explorer muss man im moment aufpassen, Firefox hat im moment etwa 20 ungepatchte Sicherheitslücken, Safari 12 und Internet Explorer 14.
Chrome hat im moment keine Lücken, ist aber vor Safari der unsicherste Browser auf dem Markt. (Den unbekannten mal abgesehen)
Opera hat keine Lücken und ist nach FF der Sicherste Browser.

Allgemein ist es aber so dass der Beliebteste Browser ab häufigsten gehackt wird, daher fallen FF und IE auch so oft durch Angriffe auf.

Als normalverbraucher muss das einen sowieso nicht sonderlich interessieren.
18.01.2010 | 20.16 Uhr
Jetzt erst aufgefallen: Warum benutzt Google (Die Firma die einen eigenen Browser hat) Internet Explorer ?
18.01.2010 | 20.45 Uhr
"Warum benutzt Google (Die Firma die einen eigenen Browser hat) Internet Explorer ?"

Weil google ungern vom eigenen Browser ausspioniert wird? ^^
18.01.2010 | 21.31 Uhr
@eric

hast du bitte eine quelle dazu?

"Besonders bei FF Safari und IE explorer muss man im moment aufpassen, Firefox hat im moment etwa 20 ungepatchte Sicherheitslücken, Safari 12 und Internet Explorer 14."

DANKE
19.01.2010 | 16.28 Uhr
Das wurde von Chip recherchiert, müsst aber auch so zu finden sein, kann man ja alles nachlesen wenn man nur weiss wo (was ich aber bei dem Thema nicht tue)
Vieleicht wurden 1-2 sachen Gepatcht in den letzten 2 Wochen , könnte sein muss nicht, eher nicht
21.01.2010 | 00.01 Uhr
also immer schön datensicherungen machen ...
ob die time machine da noch hilft? ;) ...

internet und sicherheit ... das waren noch nie synonyme glaube ich ;)

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