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Neue Facebook-AGB und die Blogosphäre: Reine Deutungssache

Wie schnell sich Detaildeutungen über die internationale Blogosphäre im Web verbreiten können, wurde in den letzten Stunden erneut offenbar. Die Schlagworte lauten - mal wieder - Social Networks und Privatsphäre. Oder, genauer: Facebook und AGB. Stein des Anstoßes war ein Beitrag auf dem Blog Consumerist am Sonntag, der Facebook im Titel folgenden plakativen Satz in den Mund legte: "Wir können mit eurem Content machen, was wir wollen. Für immer."

Ursache und Grundlage für diesen Artikel war eine Änderung in den Nutzungsbedingungen des größten Social Network. Zwei Sätze wurden aus einem Passus entfernt, der sich damit befasste, was mit von Usern hochgeladenem Content nach dem Löschen ihres Accounts passiert. "Sie können Ihren User Content jederzeit von der Seite löschen", hieß es in den alten AGB. Das Fehlen dieses Satzes veranlasste den Consumerist zu der Folgerung, Facebook würde nun Schindluder mit den Daten gelöschter User treiben. Schnell machte diese Interpretation die Runde und gelangte auch rasch bis in die deutsche Blogosphäre.

Einen Tag später veröffentlichte Facebook eine Richtigstellung, die unter anderem von CNET aufgegriffen wurde. "Wir erheben keinen Anspruch und haben niemals Anspruch auf den Besitz von Material erhoben, das User hochladen", hieß es von Facebook-Seite. Und: "Die neuen AGB wurden verdeutlicht, um besser mit den Vorgehensweisen auf der Site übereinzustimmen." Konkret ging es laut Facebook bei der Anpassung der AGB um die Klarstellung, dass versendete Nachrichten, Wall-Posts und andere Beiträge beim Löschen eines Accounts nicht mitgelöscht würden.

Natürlich hatte sich der Sturm der Entrüstung zu diesem Zeitpunkt schon in alle Himmelsrichtungen verbreitet. Die größte Stärke der Blogosphäre ist gleichzeitig auch eine der größten Gefahren, die in dem neuen Medienformat steckt: Die rapide Verbreitungsgeschwindigkeit, durch die Kritik in Windeseile eine große Öffentlichkeit findet, bei der aber auch nicht selten die saubere Recherche und Querprüfung von Fakten auf der Strecke bleibt.
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/xm0YFu
Veröffentlicht:18.02.2009 (2051 mal gelesen)
Tags:Web2.0, Kritik, Social Networks
Michelle
17.06.2009 | 00.17 Uhr
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