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Wenn Münte anruft - Ypsilanti am Crazyphone

Das Internet hat Ausmaß und Geschwindigkeit der Verbreitung von Skandalen exponentiell gesteigert. Jüngstes Beispiel: Der Spaßanruf des niedersächsischen Radiosenders FFN bei der hessischen SPD-Vorsitzenden Andrea Ypsilanti (siehe Video unten). Ein Stimmenimitator gab sich als Franz Müntefering aus - und Ypsilanti ging ihm voll auf den Leim. Nun erhält die Affäre ein juristisches Nachspiel.

Denn die SPD war von der (fast zwangsläufig zu erwartenden) Veröffentlichung des Gesprächs alles andere als angetan. Dabei hatte Ypsilanti Fake-Müntes großzügiges Angebot, Hessen "dem Koch zu überlassen" und in die Bundespolitik einzusteigen, dankend abgelehnt. Andere Passagen waren weniger vorteilhaft für die hessische SPD-Vorsitzende. So erwähnt sie Probleme mit den dortigen Jusos und erklärt, man müsse die hessische Linke "nageln".

Gestern stellte die hessische SPD dann Strafantrag gegen FFN und fordert Aufklärung, wie der Mitschnitt ins Internet gelangt sei. Der Sender bestreitet jegliche Verwicklung in die Veröffentlichung. Die Zeit drängt, denn nur sieben Tage nach Upload ist die IP-Adresse bei YouTube gespeichert...

Die juristische Auseinandersetzung ist aber wohl nicht mehr als ein Kampf gegen Windmühlen. Denn ist eine Web-Lawine erst einmal losgetreten, ist sie nicht zu stoppen. Zu verschlungen und vielfältig sind die Verbreitungsmöglichkeiten im WWW.
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Veröffentlicht:18.09.2008 (2278 mal gelesen)
Tags:Internet, Fun

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