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Was ist bloß mit der Werbung los? Berliner Projekt

"Eh Werbung, was los?" fragt das Design- und Werbekollektiv "graphical wellness" derzeit in Berlin-Friedrichshain. Genauer im U-Bahnhof Samariterstraße. Denn dort hängen derzeit zwölf Plakate, die auf den allerersten Blick wie normale Werbung aussehen. Gönnt man sich einen weiteren Blinzler, fragt man sich genau das, was die Macher der Aktion beabsichtigen: Was zur Hölle ist denn mit der Werbung los?

Menschen, die sich gewählter ausdrücken, können natürlich den infernalischen Beiklang in dieser Frage weglassen. Doch das Ausrufezeichen bleibt. Eine äußerst ansehnliche Dame ist da abgebildet und räkelt sich, viel Haut entblößend. "100 % Baumwolle" steht daneben. Hm. Das Hirn fängt an zu rattern. Und kommt zu keinem befriedigenden Ergebnis. Zumindest ersterer Prozess ist wohl von den Initiatoren des Projekts intendiert. Werbung "verschmitzt zu reflektieren" haben sie sich zum Ziel gesetzt.

Teils sarkastisch, wie bei der Anpreisung einer Lobotomie, oft doppeldeutig oder bewusst sinnentstellend. Langeweile kommt beim Warten auf die U-Bahn für die Anrainer in den nächsten Wochen wohl kaum auf. Dafür denkt vielleicht der ein oder andere darüber nach, mit wie viel blöd- und stumpfsinnigen Plakaten man sonst visuell zugespammt wird.

Lecker übrigens auch die Ravioli aus der Dose. Also aus der Getränkedose, inklusive Strohhalm.

"Eh Werbung, was los?"
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/jcUpU4
Veröffentlicht:18.11.2008 (2570 mal gelesen)
Tags:Werbung, Kritik

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