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Apple löscht Hitler

Die spanische Ausgabe von Adolf Hitlers "Mein Kampf", die für kurze Zeit im App Store als E-Book zu kaufen war, wurde gelöscht. Trotzdem bleiben Fragen offen.

Eigentlich prüft man bei Apple ganz genau, was man in seinen App Store packt und was nicht. Jede neue Applikation wird nach der Art der Programmierung, dem Design und dem Inhalt auf Herz und Nieren geprüft. Wippende Brüsten werden genauso ausgesiebt, wie zu stark glänzende Oberflächen. Ein Hakenkreuz allerdings wurde von den Prüfern übersehen. Das Kreuz zierte das Icon des E-Books von "Mi Lucha (Hitler)" des Autors Ricardo Reyes.

Nach zahlreichen Protesten wurde das E-Book inzwischen wieder aus dem App Store genommen. Das Buch ist in Deutschland verboten und darf lediglich als antiquarisches Original in Bibliotheken eingesehen werden. Bleibt die Frage, wie in Zukunft verhindert werden kann, dass ein Internet-Betreiber aus dem Ausland mit nationalem Recht in Konflikt kommt. Hier ist es in der Vergangenheit nicht nur bei Apple zu Unstimmigkeiten gekommen.

Das Zulassungsverfahren von Apple steht aber auch weiterhin in der Kritik, allzu willkürlich auszusuchen. Manches, was als anstößig gilt, wird ein anderes Mal mühelos durchgewunken. Wörterbücher werden nicht zugelassen, weil sie naturgemäß an der passenden Stelle auch "unschöne" Worte enthalten. Auch Googles Telefonmanager Google Voice hat es nicht in den App Store geschafft. Ein User auf einem Internetportal vermutete gar, dass die Kommission aus dressierten Affen bestehe, was wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen wollen ...
Autor :
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Veröffentlicht:18.11.2009 (1671 mal gelesen)
Tags:Apple, Apps
Klaus
03.12.2009 | 15.23 Uhr
Ich finde es absolut richtig, dass dieses Ebook wieder gelöscht wurde. Auf Urlaubsreisen habe ich schon des öfteren davon gehört, dass Symbole aus dem zweiten Weltkrieg in anderen Ländern nichts Verbotenes sind. Allerdings ist das Thema dennoch sehr strittig und Apple sollte in diesem Fall definitiv kein Auge zudrücken...

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