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Protestwelle gegen Google
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger "BDZV" und der Zeitungsverlegerverband "VDZ" reichen gemeinsam beim Kartellamt gegen Google Beschwerde ein!
So bemängeln sie, laut Google selbst, für die Anzeige der Suchtreffer eine fehlende Vergütung. Sie fordern ein Stück vom großen Kuchen! Google-Deutschland-Sprecher Kay Oberbeck erklärt unbesorgt die "Produkte und Geschäftspraktiken zu erklären", des Weiteren seien sie davon überzeugt sich in den rechtlichen Rahmenbedingungen zu bewegen. Weiter führt Oberbeck aus, habe Google vergangenes Jahr 4,2 Milliarden Euro an die weltweiten Verleger gezahlt. Google ist sich also keiner Schuld bewusst und sieht dem möglichen Verfahren gelassen entgegen.
Der Internet-Gigant, der mittlerweile einen Martktanteil von mehr als 80% hat, erklärte in Hamburg, dass das Bundeskartellamt das Unternehmen über die Beschwerden von Wettbewerbern bereits informiert habe. Neben den erwähnten Verlegerverbänden hätten auch der Microsoft-Shoppingdienst "Ciao" sowie der Kartendienst-Anbieter "Euro-Cities" dagegen protestiert. Dabei werden vor allem die sogenannten "Snippets" - die Anzeige der Suchtreffer - harsch kritisiert, denn die Verläge würden dafür keinen einzigen Cent von Google sehen. Außerdem geht es den Verlegern um "Google News", hierbei verdient einzig allein das seit 1998 bestehende Unternehmen. Ferner beschwert sich der Online-Kartendienst-Anbieter "Euro-Cities" über das kostenlose Anbieten von Karten via "Google maps", das ihre Existenz massiv bedrohe.
Darüber hinaus sei Google als marktbeherrschendes Unternehmen dazu verpflichtet, die Trefferliste fair und transparent zu gruppieren. Sie bestehen auf "fair search" und "fair share", statt primär auf eigene oder Partnerseiten zu verweisen.
"Ciao" hingegen bezieht sich in erster Linie auf einen abgeschlossenen Vertrag mit Google. Dieser wurde noch vor dem Verkauf an Microsoft geschlossen und regelt die Google-Werbung "AdSense" auf den Websites dritter Anbieter. Kritik: Daran verdient nicht nur der Betreiber der Website, sondern vor allem Google. Das Unternehmen verdient so allein in Deutschland jedes Jahr rund 1,2 Milliarden Euro. Bis jetzt bestätigt lediglich "Euro-Cities" Chef Hans Biermann die Beschwerde gegen Google, so wurde sein Unternehmen bereits am 27. August gegen Google aktiv. Allerdings haben er und die weiteren Beschwerdeführer zusammen mit dem Kartellamt bis zum kommenden Mittwoch Stillschweigen ausgemacht. So haben sich die Wettbewerbsbehörde, sowie die Verlegerverbände "VDZ" und "BDVZ" zu keiner Stellungnahme bereit erklärt. Mal sehen wie Google aus dieser Nummer herauskommt...
So bemängeln sie, laut Google selbst, für die Anzeige der Suchtreffer eine fehlende Vergütung. Sie fordern ein Stück vom großen Kuchen! Google-Deutschland-Sprecher Kay Oberbeck erklärt unbesorgt die "Produkte und Geschäftspraktiken zu erklären", des Weiteren seien sie davon überzeugt sich in den rechtlichen Rahmenbedingungen zu bewegen. Weiter führt Oberbeck aus, habe Google vergangenes Jahr 4,2 Milliarden Euro an die weltweiten Verleger gezahlt. Google ist sich also keiner Schuld bewusst und sieht dem möglichen Verfahren gelassen entgegen.
Der Internet-Gigant, der mittlerweile einen Martktanteil von mehr als 80% hat, erklärte in Hamburg, dass das Bundeskartellamt das Unternehmen über die Beschwerden von Wettbewerbern bereits informiert habe. Neben den erwähnten Verlegerverbänden hätten auch der Microsoft-Shoppingdienst "Ciao" sowie der Kartendienst-Anbieter "Euro-Cities" dagegen protestiert. Dabei werden vor allem die sogenannten "Snippets" - die Anzeige der Suchtreffer - harsch kritisiert, denn die Verläge würden dafür keinen einzigen Cent von Google sehen. Außerdem geht es den Verlegern um "Google News", hierbei verdient einzig allein das seit 1998 bestehende Unternehmen. Ferner beschwert sich der Online-Kartendienst-Anbieter "Euro-Cities" über das kostenlose Anbieten von Karten via "Google maps", das ihre Existenz massiv bedrohe.
Darüber hinaus sei Google als marktbeherrschendes Unternehmen dazu verpflichtet, die Trefferliste fair und transparent zu gruppieren. Sie bestehen auf "fair search" und "fair share", statt primär auf eigene oder Partnerseiten zu verweisen.
"Ciao" hingegen bezieht sich in erster Linie auf einen abgeschlossenen Vertrag mit Google. Dieser wurde noch vor dem Verkauf an Microsoft geschlossen und regelt die Google-Werbung "AdSense" auf den Websites dritter Anbieter. Kritik: Daran verdient nicht nur der Betreiber der Website, sondern vor allem Google. Das Unternehmen verdient so allein in Deutschland jedes Jahr rund 1,2 Milliarden Euro. Bis jetzt bestätigt lediglich "Euro-Cities" Chef Hans Biermann die Beschwerde gegen Google, so wurde sein Unternehmen bereits am 27. August gegen Google aktiv. Allerdings haben er und die weiteren Beschwerdeführer zusammen mit dem Kartellamt bis zum kommenden Mittwoch Stillschweigen ausgemacht. So haben sich die Wettbewerbsbehörde, sowie die Verlegerverbände "VDZ" und "BDVZ" zu keiner Stellungnahme bereit erklärt. Mal sehen wie Google aus dieser Nummer herauskommt...
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| Veröffentlicht | : | 19.01.2010 (1237 mal gelesen) |
| Tags | : | Google, Kritik, Suchmaschinen |

21.01.2010 | 10.41 Uhr
Ich denke, Google ist definitiv im Recht. Wettbewerb funktioniert eben so. Aber wenn sie intelligent sind, bewegen sie sich freiwillig. Wenn der Grad an Zufriedenheit bei den Unternehmern zunimmt, kann das für das Image von Google lukrativer sein, als bloß Recht zu haben.

21.01.2010 | 11.07 Uhr
Das eigenartige ist dabei das man Microsoft Milliarden aus der Tasche zieht weil sie durch das direkte einbinden des IE in Windows angeblich eine Monopolstellung ausüben würden. Keiner ist gezwungen den zu benutzen nur weil er da ist. Google aber mit 80% Marktanteil so ziemlich macht was es will. Das die sich gut verkaufen steht außer Frage, das ist Marktwirtschaft. Ausreichend bekannt ist aber auch das Google die Suchergebnisse wesentlich beeinflusst, und das für viele zum Nachteil. Regt sich da jemand drüber auf? Nein.
Dann sollen die Kartellbehörden entweder alle abkassieren oder keinen.
Dann sollen die Kartellbehörden entweder alle abkassieren oder keinen.

21.01.2010 | 15.50 Uhr
Wenn ich kostenlos Google Maps benutzen kann, was kümmert mich dann kostenpflichtige "Euro-Cities"?
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