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Grooveshark schließt in Deutschland

Wie vielen sicher schon aufgefallen ist, ist die Seite von Grooveshark von Deutschland aus seit gestern nicht mehr zu erreichen. Grooveshark gibt als Grund unverhältnismäßig hohe Betriebskosten an und verweist auf die GEMA. Auch die angegebene Adresse und Telefonnummer führen zur GEMA. Weiterhin wird empfohlen, sich stattdessen bei simfy anzumelden.

Simfy erklärt dazu, dass zwar eine Kooperation mit Grooveshark bestünde, auf der die Empfehlung beruhe, mit der Schließung von Grooveshark oder den Verweisen auf die GEMA haben sie aber nichts zu tun. Die GEMA gibt in einer Stellungnahme an, dass sie mit Grooveshark noch nie in irgendeiner Form in Kontakt stand, die Schließung wohl nicht an unverhältnismäßig hohen Betriebskosten liegen wird, sondern vielmehr wahrscheinlich daran, dass Grooveshark sich weigert, seinen Dienst überhaupt in irgendeiner Form zu vergüten.

Grooveshark hat bereits mit Klagen von Universal, Sony, Warner und EMI wegen nicht gezahlter Tantiemen und unzureichender Filterung illegaler Musiktitel zu kämpfen.

Natürlich gibt es auch hier einen Weg, um Grooveshark weiterhin nutzen zu können. Grooveshark, wie auch viele Videos bei YouTube oder anderen Diensten, sind nur für deutsche IP-Adressen gesperrt. Wer hier den Weg über einen Proxy-Server wählt, bekommt eine andere IP und kann so die Landessperren umgehen. Dazu kann man beispielsweise das Addon Stealthy für Firefox oder Chrome verwenden oder auch JAP.

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Veröffentlicht:19.01.2012 (1010 mal gelesen)
Tags:Musik, Online-Dienst, Streaming

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