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Erneut Kritik an Googles Street-View-Dienst

Beliebt und skandalträchtig zugleich - Google. Nun schlagen Datenschützer erneut Alarm. Drohen nun Konsequenzen für Googles Street-View-Dienst?

Wieder einmal ist Google im Gespräch. Dieses Mal leider weniger positiv für den Suchdienstgiganten. Datenschützer hatten Alarm geschlagen, weil Google seit einiger Zeit mit seiner neuen Errungenschaft "Google-Street-View" neben Routendaten; sprich Straßen, Häuserfronten und Sehenswürdigkeiten, auch die WLAN-Datensätze Unbeteiligter eingesammelt und gespeichert haben soll.

Bei der Datenspeicherung wurden, laut Google versehentlich, Daten ungesicherter WLAN-Verbindungen mit "eingesaugt". Da sich aber während der Aufzeichnungen für Street-View stetig der Kanal geändert hat, besteht laut Google kein Grund zur Sorge. Es seien lediglich "Datenschnipsel" gespeichert worden, da das Programm, welches Google hierzu nutzte ca. 5 Mal pro Sekunde einen anderen Kanal zur Datenermittlung verwendete.

Die Rede ist hier von Teilen von E-Mails und Adressen von besuchten Webseiten und keine weiteren persönlichen Daten, so Google. Auch seien hiervon nur WLAN-Schnittstellen betroffen gewesen, die unzureichend gesichert gewesen waren; also Rechner die nicht mit einem Sicherheitsschlüssel vor unliebsamen Gästen geschützt sind. Google soll laut Medienberichten, bereits seit 2007 in mehr als 30 Ländern Internetnutzungsdaten erfasst haben.

Das vom Konzern genutzte Programm sei aufgrund eines fehlerhaften Codes, der eigentlich für ein ganz anderes Projekt entwickelt worden war, "aus Versehen" an die Daten gekommen. Ein unabhängiges Experten-Team soll nun das Programm sowie interne Unternehmensabläufe genauer unter die Lupe nehmen, um herauszufinden, ob diese den Sicherheitsbestimmungen genügen und um so zukünftig ähnliche Vorfälle zu vermeiden.

Des Weiteren ist die Rede davon, dass Google in Zukunft auch seinen Suchdienst in verschlüsselter Form anbieten möchte, um auch hier vermeiden zu können, dass auf private Daten zugegriffen werden kann. Das soll so funktionieren, dass man in der verschlüsselten Variante HTTPS nutzt, anstelle des auch auf herkömmlichen Webseiten genutzten Protokoll-Formats HTTP.

Das Erschreckende an der ganzen Situation ist, dass es scheinbar möglich ist, mit relativ einfachen Mitteln an solche nutzerbezogenen Daten heranzukommen. Also nach wie vor oberstes Gebot: Man sollte mit seinen eigenen Daten sorgsam umgehen und diese möglichst gut schützen und auch seinen WLAN-Zugang dementsprechend absichern. Denn eine Funkverbindung ist zwar gut und bequem, weil kabellos, aber das wissen eben auch diejenigen, die sich das zunutze machen wollen.
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Veröffentlicht:21.05.2010 (1951 mal gelesen)
Tags:Google, Kritik, Online-Dienst

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