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Social Networks im Clinch - Facebook gegen StudiVZ
Das Social Network Facebook macht mobil gegen seinen deutschen Ableger StudiVZ. Am Samstag reichte das kalifornische Unternehmen in den USA eine Klage gegen die Holtzbrinck-Community ein. Dem größten deutschen Sozialnetzwerk, das 18 Monate nach Facebook ans Netz ging, wird vorgeworfen, geistiges Eigentum kopiert zu haben. Neben der Nachahmung von Funktionen und Aussehen geht es auch um den Vorwurf des unerlaubten Zugriffs auf Netzwerke und Datenklau.
"Ein großer Teil des Erfolgs - wenn nicht der gesamte Erfolg - von StudiVZ ist dem Kopieren und dem Missbrauch von Facebooks geistigem Eigentum geschuldet", zitiert die Financial Times Deutschland aus der 116 Seiten umfassenden Klageschrift, die Facebook vor einem Gericht im kalifornischen Silicon Valley einreichte.
StudiVZ ist der unbestrittene Marktführer im Bereich Social Networks in Deutschland. Im Juni wurden rund 4,8 Milliarden Seitenaufrufe verzeichnet; beim noch erfolgreicheren Ableger SchülerVZ, der wie StudiVZ dem Holtzbrinck-Konzern gehört, waren es sogar mehr als sechs Milliarden Page Impressions. Mit MeinVZ wurde ein drittes soziales Netzwerk lanciert, das seine Zielgruppe nicht auf Schüler oder Studenten eingrenzt. Facebook startete im März 2008 eine deutsche Version - nennenswerte Verluste an Userzahlen konnten StudiVZ jedoch noch nicht beigefügt werden.
StudiVZ startete im Oktober 2005 als soziales Netzwerk für Studenten aus den deutschsprachigen Ländern. Auch durch die Erweiterungen um die Communities SchülerVZ und MeinVZ ist die Mitgliederzahl mittlerweile auf über zehn Millionen angewachsen. Im Januar 2007 wurde StudiVZ vollständig von Holtzbrinck Networks übernommen. Der Kaufpreis, über dessen genaue Höhe nichts bekannt ist, soll zwischen 50 und 100 Millionen Euro gelegen haben. Die Finanzierung wird komplett durch Werbung gestemmt; Mitgliedsbeiträge soll es auch in Zukunft keine geben.
"Ein großer Teil des Erfolgs - wenn nicht der gesamte Erfolg - von StudiVZ ist dem Kopieren und dem Missbrauch von Facebooks geistigem Eigentum geschuldet", zitiert die Financial Times Deutschland aus der 116 Seiten umfassenden Klageschrift, die Facebook vor einem Gericht im kalifornischen Silicon Valley einreichte.
StudiVZ ist der unbestrittene Marktführer im Bereich Social Networks in Deutschland. Im Juni wurden rund 4,8 Milliarden Seitenaufrufe verzeichnet; beim noch erfolgreicheren Ableger SchülerVZ, der wie StudiVZ dem Holtzbrinck-Konzern gehört, waren es sogar mehr als sechs Milliarden Page Impressions. Mit MeinVZ wurde ein drittes soziales Netzwerk lanciert, das seine Zielgruppe nicht auf Schüler oder Studenten eingrenzt. Facebook startete im März 2008 eine deutsche Version - nennenswerte Verluste an Userzahlen konnten StudiVZ jedoch noch nicht beigefügt werden.
StudiVZ startete im Oktober 2005 als soziales Netzwerk für Studenten aus den deutschsprachigen Ländern. Auch durch die Erweiterungen um die Communities SchülerVZ und MeinVZ ist die Mitgliederzahl mittlerweile auf über zehn Millionen angewachsen. Im Januar 2007 wurde StudiVZ vollständig von Holtzbrinck Networks übernommen. Der Kaufpreis, über dessen genaue Höhe nichts bekannt ist, soll zwischen 50 und 100 Millionen Euro gelegen haben. Die Finanzierung wird komplett durch Werbung gestemmt; Mitgliedsbeiträge soll es auch in Zukunft keine geben.
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| Veröffentlicht | : | 21.07.2008 (1326 mal gelesen) |
| Tags | : | Web2.0, Business, Social Networks |
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