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Buzz und der Datenschutz

Buzz, die Social-Media-Entwicklung aus dem Hause Google, kommt zunehmend ins Fahrwasser von Datenschützern. Google Buzz ist eine Erweiterung zu Gmail, dem Onlinedienst mit Mailfunktion, und soll mit ähnlichen Features wie Facebook und Twitter und der Verknüpfung verschiedener erfolgreicher Google-Tools eine echte Alternative zu den bisherigen Marktführern werden. Einige der Buzz-Features wurden hier zuvor schon mal vorgestellt.

Datenschützer sehen Buzz sehr kritisch entgegen. Da Buzz eine Erweitung von Gmail ist, war zunächst Ziel des Konzerns, die rund 180 Millionen Gmail-Nutzer auch gleich für Buzz zu gewinnen. Damit hätte sich der Anteil an dem Sozialen-Netzwerk-Markt mit einen Schlag zu einer bedeutenden Größe ergeben. Dabei hatte Google allerdings vergessen zu fragen und zog sich die Kontaktdaten ohne Einwilligung der Gmail-Nutzer, was rechtlich nicht erlaubt ist. Nutzer konnten damit beispielsweise sehen, wieviel Klaus mit Stefan zu tun hat.

Google hat sich hierfür bereits entschuldigt und hat Verbesserungen und Änderungen angekündigt. Künftig sollen die Kontakte nicht automatisch übernommen werden, sondern es soll vor Integration in Buzz zunächst eine Empfehlung erfolgen, so dass der Nutzer auch ablehnen kann. Zu Beginn hatte Google die Daten der Nutzer via Algorithmus berechnet und recht plump und selbst ermittelt, welchen Freudeskreis derjenige haben muss. Damit nicht genug, wurden auch noch alle Interessierten über diesen mutmaßlichen Freundeskreis informiert. Die Optionen dies abzuschalten oder gar Buzz komplett abzulehen, waren nicht vorhanden oder gut versteckt.



In einem Blog "Fuck you, Google" berichtete eine Amerikanerin über Ihren Fall. Ihr Stalker hatte sie mit E-Mails bombardiert und wurde auf Grund der Mailfrequenz durch Buzz damit als Freund eingestuft und auf die Freundesliste gesetzt. Von da an war der gewalttätige Stalker über alle Aktivitäten, Arbeitsstellen, Aufenthaltsorte und Kontakte seines Opfers informiert. Aber auch der eigene Chef konnte plötzlich als Freund eingestuft werden und wurde mit privaten Infomationen zugeschüttet. Nicht unbedingt die Art der Neuerung, die man von einem sozialen Netzwerk haben möchte.

Auch das Auto-Follow-Feature steht hart in der Kritik, soll aber zunächst nicht abschafft werden. Damit wird öffentlich gemacht, welcher Nutzer welchen Einträgen folgt, wie man es auch von anderen Netzwerken kennt. An seinen E-Mail-Dienst hat Nutzer aber ganz andere Ansprüche in Sachen Privatsphäre als bei reinen Social-Network-Diensten. Auch die Reply-Funktion war in Sachen Datenschutz nicht wasserdicht. Wer eine Kurznachricht schrieb, legte unter Umständen Nachricht und E-Mail-Daten des Gegenübers offen.

Buzz musste nun bereits das dritte Mal innerhalb von einigen Tagen umgebaut werden. Kein glatter Start, was aber nicht als Prognose für den weiteren Werdegang dienen sollte. Wenn Google angebracht auf die Kritik der eigenen User reagieren kann und diese Änderungen zeitnah in den Griff bekommt, ist Google-Buzz laut Expertenmeinungen eine gute Zukunft beschert und könnte besonders wegen der innovativen, mobilen Features ein Erfolg werden. Diese stehen allerdings auch im Hagel der Kritik. Ob die User diese Fauxpas verzeihen und ein Vertrauensverhältnis entwickeln können?
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/lHRPwa
Veröffentlicht:22.02.2010 (1312 mal gelesen)
Tags:Google, Kritik, Buzz
22.02.2010 | 23.11 Uhr
Nur am Rande.

Verbraucherschutzministerin Aigner kritisiert Google Buzz
http://www.focus.de/magazin/kurzfassunge...

lg. pixmac3Cmananger
22.02.2010 | 23.58 Uhr
Ob Umbau hin oder her. Sobald das betreten gut und nützlich ist, werde ich es auch mal testen.
Vieleicht ist es garnicht so schlecht...?
Was ich mal sagen muss ist, dass mir der Name aufgefallen ist,. Wenn man nun bei google sucht nach "BUZZ", dann sieht man ja einiges mit der "BUZZ" verwendung im Wort. Hier ein ein gesichtetes Beispiel... www.Buzzcada.com.
Was sagt ihr.
Grüße vom Freund

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