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Freie Browserwahl dank EU

In anderen Ländern Europas kursiert es bereits seit Anfang März, nun ist es auch in Deutschland endlich angekommen - das Auswahlfenster! Seit dem 17. März können die Deutschen per Auswahlfenster über ihren zukünftigen Browser entscheiden. So musste Microsoft den Windows-User neben dem hauseigenen Internet Explorer eine Auswahl der gängigsten Browser anbieten.

So kann der Besitzer eines Windows-Betriebssystems zwischen zwölf verschiedenen Varianten wählen, wobei die gängigsten (Opera, Firefox, Google Chrome und Apple Safari) direkt sichtbar sind, während der Rest erst durch Scrollen erkennbar wird. Das Auswahlfenster, welches per Windows Update gestartet wird, bestimmt so über den neuen Standardbrowser. Per Klick können vorab ein oder mehrere Browser heruntergeladen und installiert werden. Wenn der Nutzer sich noch nicht für einen Anbieter entscheiden konnte, wird er beim nächsten Start abermals daran erinnert. Hartnäckig bis eine Entscheidung gefallen ist. Alle sechs Monate soll diese Auswahl aktualisiert werden.

Das wird ja auch allerhöchste Zeit! Diese Aussage würde Produktmanager Roberto Mateu, der beim Browseranbieter Opera unter Vertrag steht, wohl sofort unterschreiben. Microsoft habe seiner Meinung nach nämlich dafür gesorgt, dass sich Internetseiten zu sehr nach dem Internet Explorer gerichtet haben, gar ihre Seiten komplett für sie zugeschnitten. So mag es nicht verwundern, dass Mateu die neue Regelung als ausgesprochen positiv bewertet. Insgeheim verspricht sich Opera natürlich einen Zuwachs der Marktanteile, auch wenn der Produktmanager betont, dass die Vorteile des Users im Vordergrund stehen.

Aber warum dieser Gerechtigkeitszug Microsofts? Der Software-Riese geht damit auf die Forderung der europäischen Wettbewerbsbehörden ein und entgeht so einer möglichen Strafe. In Brüssel warf man dem Unternehmen vor seine Marktmacht zu missbrauchen. Immerhin sind 90% der Computer und Laptops von Microsoft, demnach ist der vorinstallierte IE klar im Vorteil.

Naja, alleine wären sie wohl auch nicht darauf gekommen...Aber immerhin, der IE verschwindet nicht von der Bildfläche, er wird lediglich deaktiviert, nicht deinstalliert. Ist doch was, oder Microsoft?

Auf browserchoice.eu gibt es mehr Informationen zur Browser-Auswahl.
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/GWbzad
Veröffentlicht:22.03.2010 (2599 mal gelesen)
Tags:Browser, Microsoft, Internet Explorer
22.03.2010 | 11.51 Uhr
allerhöchste Zeit? mal wieder typisch dass nur Microsoft so etwas implementieren muss und Apple wieder fein raus is...
22.03.2010 | 12.46 Uhr
Opera wird verhältnismässig sehr wenig genutzt, obwohl O 10.50 ganz klar einen dominierenden Status hat in so ziemlich jeder hinsicht.
Vieleicht kriegen sie nun ihren verdienten marktanteil.

War klar dass bei Safari wieder so ein blödsinn wie Innovativster browser der welt stehen musste.
23.03.2010 | 00.46 Uhr
Sachen gibts :-) :-)
25.03.2010 | 14.17 Uhr
@thomas: beim Mac ist doch Safari auch vorinstalliert, wären die Markteinteile von Apple höher würde die gleiche Geschichte bei Apple laufen
25.03.2010 | 15.27 Uhr
Da es hier ja im Prinzip nur um zwei OS-Hersteller geht würde ich meinen: Gleiche Rechte und gleiche Pflichten für beide! Wenn man I-Tunes installiert wird man ja auch nicht gefragt ob man doch lieber Zune oder Creative haben will....

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