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Virale Brustvorsorge-Kampagne aus Warschau

Aufgrund der Tatsache, dass in Polen jedes Jahr mehr Frauen an Brustkrebs als in Autounfällen sterben, wurde von Euro RSCG diese Kampagne ins Leben gerufen. Ursache für die Todesfälle sind meist späte Diagnostiken, obwohl viele Frauen sich regelmäßig selbst abtasten. Sie halten diese Technik aber für eine verlässliche Brustkrebs-Erkennung. Jedoch ersetzt sie nicht die Mammografie, denn: "What a person can miss the machine will find".

Unter genau diesen Claim, sollte die ganze Kampagne stehen. Nun mußte also noch eine Location her, in der man viele Frauen antrifft. Da verwunderte es auch nicht, dass H&M zusagten, um die Kampagne zu unterstützen. Sie haben nicht nur in Polen eine vielfältige Zielgruppe, die sie ansprechen. So konnten also jüngere, wie ältere Frauen angesprochen werden. Außerdem sollte die Bekanntheit und das positive Image der Marke zu einer freundlichen Atmosphäre beitragen.

Nachdem die Frauen nun einkauften und bezahlten, wurde ihnen (unbemerkt) von den Verkäuferinnen ein Warensicherungsetikett in die Tüte gesteckt. Was folgte ist klar. Den Frauen wurde klar gemacht, dass man sich auf Maschinen verlassen kann. Für die Umsetzung und die Idee gab es übrigens einen Bronzenen Lion.
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/fQsPlc
Veröffentlicht:22.06.2011 (2000 mal gelesen)
Tags:Video, Kampagne, viral
Daniel
22.06.2011 | 15.26 Uhr
Hallo,

bronzener Löwe hin oder her, ich finde die Kampagne extrem irreführend. Die Kampagne tätigt zwei Aussagen: Mammographien werden (1) von Maschinen durchgeführt und (2) deswegen ist ein positiver Befund zu 100% richtig.

Bei der Mammographie macht die Maschine aber nur das Foto, interpretiert wird das Foto aber immer noch von einem Menschen. Es handelt sich hier zwar um einen Arzt, aber auch Ärzte können sich irren.

Zitat: "Laut Christa Halbwachs von der Austrian Breast Imaging Study Group habe die Mammografie eine Sensitivität (Richtig-Positiv-Rate) von 83 % und eine Spezifität (Richtig-Negativ-Rate) von 97 %"

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mammografie#Kritik_der_.C3.9Cberdiagnostik_durch_falsch-positive_Befunde

Wir reden hier also nicht von 100%, sondern von einer 83%-igen Erfolgsquote.

Grüße,

Daniel
23.06.2011 | 09.57 Uhr
Hierzu kein weiteres Statement ...

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