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Plastikhülle vs. „Antennagate“

Der Skandal um die Empfangsstörung beim iPhone 4 sorgt für einen erheblichen Schaden am Saubermann-Image von Steve Jobs Weltunternehmen. Was nun?

Das neue iPhone ist jetzt rund einen Monat auf dem Markt. Der Absatz boomt, Apple schreibt Rekordgewinne. Insgesamt wurden im dritten Quartal 8,4 Millionen Smartphones abgesetzt, ein Plus von 60 Prozent. Mittlerweile macht das iPhone rund ein Drittel des Gesamtumsatzes aus. Auch dort lacht Jobs ein Zuwachs von 61 Prozent entgegen: 15,7 Milliarden Dollar stehen zu Buche! Doch die Zahlen (können) täuschen.

Denn die meisten verkauften iPhones, die in die hervorragenden Quartalszahlen einfließen, sind die alten Modelle. Das neue, empfangsgestörte Gerät hat mit dem Erfolg wenig zu tun. Und vielleicht wird das auch in Zukunft so bleiben. Turbulente Zeiten stehen dem kalifornischen Unternehmen ins Haus.

Alles hat damit angefangen, dass viele der stolzen Neubesitzer über den Empfang klagten, sobald sie ihr iPhone "falsch" anfassten. Die Internet-Community ließ nicht lange auf sich warten. Videos von abgebrochener Datenübertragung und schlechten Antennensignalen wurden verbreitet. Zum ersten Mal war die einst technisch unsterblich geglaubte Marke Apple auf dem Boden der Tatsachen angekommen. "Antennagate" war geboren, in Anlehnung an die "Watergate"-Affäre. Jobs Reaktion?



In einer Pressekonferenz hatte er vergangene Woche verkündet, dass die Empfangsstörung ein branchenweites Problem sei. Er verwies auf die Konkurrenz, Blackberry-Hersteller "Research in Motion" beispielsweise. Dort zeigte man sich nicht besonders erfreut über das peinliche Ablenkungsmanöver. Gleichzeitig aber redete Jobs das Problem klein: "Das alles wurde so überbewertet, das ist unglaublich." Man sei eben nicht perfekt, hieß es weiter vom Chef selbst.

Die Lösung des Problems soll jetzt eine kostenlose Schutzhülle sein, die die Empfangsstörung beheben soll. Diese entsteht, wenn das Gerät an der unteren, linken Ecke berührt wird. Dort verläuft ein Edelstahlband, das sowohl Stabilisator als auch Antenne vereint. Zum ersten Mal haben die Entwickler die Antenne zum Teil des Gehäuses gemacht, in der Hoffnung der Empfang wäre besser.

Es liege aber nicht an der Hard- sondern an der Software, versichert Jobs. Ein Update soll das falsche Anzeigen der Signalstärke beheben. "Es gibt ein Problem - aber wir glauben, es betrifft lediglich eine kleine Zahl an Nutzern, und ein Teil dieses Problems findet sich in nahezu jedem Smartphone wieder". Danke für diese aufmunternden Worte Herr Jobs.
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Veröffentlicht:23.07.2010 (2435 mal gelesen)
Tags:Apple, Kritik, iPhone
25.07.2010 | 19.42 Uhr
saubermann ? Technisch unsterblich ? ich muss doch sehr bitten
Volker
29.07.2010 | 10.39 Uhr
Eine etwas sachlichere aund ausgewogenere Betrachtung sollte sich der geneigte Leser hier zu Gemüte führen:
http://chipotle.tumblr.com/post/86177847...
Nörgeln ist leicht - und wer Neues wagt, tritt halt auch mal daneben. Das ist nicht nur bei Apple so, sondern generell im Leben.
Die, die eine iPhone 4 haben wollen, werden sich eins holen, ob nun mit oder ohne Antennagate (hatten wir eigentlich auch ein Toyotagate? Ein Afghanistangate? ... ) Alle anderen sollten sich echten Problemen zuwenden und diese \"IN\" Nörgelei stecken lassen.
31.07.2010 | 02.23 Uhr
Wer viel verspricht muss auch seinen kopf herhalten wenn er was versaut. Wer nichts verspricht muss auch nicht zur rechtschaffenheit gezogen werden.

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