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Die deutsche Antwort auf´s iPad

Das kleine Berliner Unternehmen "neofonie" will mit seinem "WePad" zum Schlag gegen Apples iPad ausholen. Den Meisten dürfte neofonie kein Begriff sein, auch wenn es bereits renommierte Kunden wie die Verlagshäuser Bauer und Gruner + Jahn hat.

Das "WePad" verfügt Angaben zufolge über einen 11,6 Zoll Display mit einer Auflösung von 1.366x768 Pixeln. In puncto Prozessorleistung setzt das PC-Tablet auf den häufig in Netbooks genutzten Intel N450 Atom, der mit einer Pine-Trail-Technologie und 1,66 Gigahertz ausgestattet ist. Das "iPad" kommt mit seinem hauseigenen Prozessor lediglich auf 1,0 GHz. Das ist aber nicht das einzige was das "WePad" dem kalifornischen Produkt voraus hat.



Mit dem Verkaufsstart am 3. April in den USA haben sich die Meldungen und Kritikpunkte des "iPad" überschlagen. So wurde beispielsweise das Fehlen von Flash extrem bemängelt, ebenfalls das geschlossene System. Der deutsche Konkurrent macht es besser! Das auf Linux basierende Android-Betriebssystem lässt Dritt-Entwicklern freie Hand und unterstützt außerdem Flash. Ferner werden mehr als 30.000 Apps angeboten, die neben dem bereits vorhandenen Android Market auf einem eigens entworfenen "WePad Appstore" vertrieben werden sollen. Laut Hersteller sollen alle gängigen E-Book-Formate unterstützt werden. Verhandlungen mit Verlagshäusern sollen bereits laufen, von einer ausgedehnten Kooperation ist die Rede!

Mit zwei USB-Anschlüssen, einer integrierten Webcam sowie einem Cardreader ist das deutsche Tablet auch in diesen Kriterien überlegen. Eben weil das "WePad" mit Flash arbeitet, kommt es "nur" auf sechs Stunden Laufzeit, während Apples Tablet mit zehn Stunden deutlich länger am Start ist. Wlan und ein internes 3G-Modem sind sowohl beim Hause "neofonie" als auch bei Apple vorhanden. Des Weiteren verfügen beide Geräte über Bluetooth 2.1.

Beim internen Festplattenspeicher kann zwischen 16 oder 32 GB ausgewählt und mittels SD-Karte auf weitere 32 GB aufgestockt werden.

Arbeitsspeicher, Preis und die Frage, ob es auch ohne Verlagsbindung erhältlich sein wird sind bisher nicht bekannt. Da das "WePad" aber noch vor dem "iPad" auf den Markt kommen will, wird man da wohl bald mehr wissen!
Autor :
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Veröffentlicht:24.03.2010 (2897 mal gelesen)
Tags:Apple, iPad, WePad
Christian
24.03.2010 | 12.22 Uhr
Warum gibt es - und das schliesst diesen Artikel ein - derart viele unreflektierte Aussagen über dieses Produkt. Bislang gibt es außer mehr oder weniger gute Renderings lediglich grobe Angaben über Hard- und Software. Falsch ist z.B. die Aussage, dass es 30.000 Anwendungen gibt: diese sind ausnahmlos für die Smartphones mit Android vorgesehen und es gibt keinerlei SDKs oder anderwärtige Bemühungen für Tablets die Software anzupassen. Also keine Anwenungen für diese Geräte, d.h. die kleine Berliner Firma müsste schon einiges in petto an Anwendungen haben um überhaupt gegen das iPad vom Start an zu konkurrieren (wo es sowohl SDK und auch bereits Anwendungen gibt)
Prozessortakt ist die schwachsinnigste Art heutzutage solche Geräte zu bewerten. Was soll das?
25.03.2010 | 00.14 Uhr
Sieht vielversprechend aus.
Aufjedenfall besteht eine grosse Chance dass Neophonie die Leute nicht abzocken wird, was schonmal ein schöner Lichtblick ist im gegensatz zur konkurrenz.
Der rest bleibt abzuwarten.
klabec
25.03.2010 | 00.26 Uhr
Klar - Apple zockt die Leute ab und neofonie (man schreibt's mit "f") ist so eine Art Wohltätigkeitsorganisation.

Aber ein paar Hundert Kunden werden die wohl finden, wenn das Ding wirklich auf den Markt kommt.
25.03.2010 | 00.41 Uhr
Was heisst hier wohltätigkeitsorganisation ? Ein normales Angebot ist keine Wohltätigkeit ....
klabec
25.03.2010 | 01.27 Uhr
War ironisch gemeint. neofonie hat noch keine Preise genannt - aber zu verschenken haben die auch nichts. Könnte sein, dass das WePad ein paar mehr nützliche oder unnütze technische Features für etwas weniger Geld bietet. Aber was bringt das, wenn ich mit dem Produkt nicht viel anfangen kann? Sind wir doch mal ehrlich: Das WePad wird die Welt nicht verändern. Es schwimmt halt auf dem Hype mit, den das iPad erzeugt hat.
25.03.2010 | 10.12 Uhr
also einen USB zugang & card reader würde ich nicht als unnütze technische features bezeichnen.. . in der richtung ist das ipad doch verkrüppelt.

aber danke für den hinweis. bis jetzt wollte ich mir nen ipad holen, weil es keine alternativen gab, hier wird aber nochmals neu überlegt.
25.03.2010 | 10.27 Uhr
Langsam aber sicher entwickelt sich grafiker.de zu einer Apple Jünger Plattform.. Leute, das iPad ist nunmal ein geschlossenes System, Apple wird damit viel Kohle machen und VÖLLIG NEUE ZIELGRUPPEN erschliessen. Soweit so gut, ich bneotige kein kastriertes Stück Touchscreen und so lobenswert der "Support" deutscher Unternehmen(smedlungen..) ist, es gibt bereits zahlreiche Alternativen für "normale Anwender" - und nicht iKonsumenten - wie z.b. das HP Slate http://www.areamobile.de/news/14524-hp-s... und diese Woche kommt dann auch endlich mein Acer 1825 (kapaz. 11,6" Touchscreen, 320gb 4gb ram, tablett - ein "richtiges" Notebook mit Touchfeatures und dem Killerfeature: Arbeiten und Produzieren. Statt Konsumieren. Übrigens: für €600..)
Jedem wie es ihm gefaellt, ob Jesus, Allah oder Steve - ich bin für Religionsfreiheit. Betrachte aber sweet Technique gerne Objektiv.
Und grafiker.de, bitte etwas weniger Religion hier, durschnittlich 2 von 5 Meldungen mit und über Apple langweilt. Überlasst das den anderen.
Danke!
25.03.2010 | 11.01 Uhr
Lieber schönereWelt! sven...
Da Apple und Grafik nunmal (fast) ein Begriff ist, ist dies völlig in Ordnung. Ausserdem, warum nicht über die Geräte sprechen, die vernünftige Grafiker nun mal verwenden. Ist doch Zielgruppengerecht.
25.03.2010 | 11.12 Uhr
Computer und Grafik sind fast ein begriff.
25.03.2010 | 11.16 Uhr
Sag ich ja. ;-)
hotmac
25.03.2010 | 11.20 Uhr
Mann, was geht mir das Geseiere über den ganzen Gadget-Krempel auf den Sender! iPod, iPhone, jetzt iPad, achja, neben dem neuen PC/Mac/Was-auch-immer muss ja auch ein neues Notebook her, möglichst als Ergänzung zu einem Tablett-PC. Die Anleitungen zu den Geräten lesen wir dann auf einem besser E-Book-Reader, weil das iPad ja reflektiert... Wer hat überhaupt so viel Geld und Lust, sich mit dem ganzen Wohlstandsmüll zu beschäftigen? Das ist doch mittlerweile Kirmes hoch 3, und alle tanzen mit im Konsumrausch, weil keiner mehr des eigenständigen Denkens und Handelns fähig ist, wie es scheint!
sven
25.03.2010 | 11.23 Uhr
Apple und Grafik ist aufjedenfall ein (deutsches? in usa war uns ist apple aufgrund deutlich guenstigerer preise mainstream und damit keine dedizierte \"krativmasschine\") Begrif, bzw. Klischee... Klar, der Standart Kommunikationsdesigner kommt ja kaum mit was anderen als Apple in Beruehrung. Aber gerade wenn Du die ausgetretenen Adobe & Apple (vormals Freund, heute Feind.. Ah, nett steht ja gleich hier unten http://www.grafiker.de/kreativ-news/0102... ;) verlasssen willst, OpenSource verwendest, anspruchsvolle indiv. Renderfarmen und was weiss ich \"anderes\" als PS & AI verwendest, ist doch der der sich plattformunabhängig bewegt ganz klar im Vorteil.
Apple hat tolle Sachen gemacht - u.a. endlich das Internet für den Normalanwender mobile gemacht und auch sonst viel tolles und schönes in Sachen GUI, Usability, etc. Aber vorallem in Sachen Marketing. Klar, damals nach der Schule haette ich mir auch einen Apple gekauft, haette ich damals das Geld gehabt. Spaeter aber freute ich mich ueber den billigen PC aber echtes Mutlitasking etc. Dann kam OS X und spaetestens seit der Intel Plattform dachte ich ernsthaft ueber den Umstieg nach. Nun hat sich das Blatt aber komplett gewendet, Apple ist schon lange nicht mehr die \"Maschine für Grafiker\" und meine Kollegen - alles OS X Anwender - fluchen taeglich ueber fehlerhafte Treiber und irgendwelche strangen Bugs, waehrend ich sagen muss das auf meinem räudigen pc unter Windows 7 \"einfach alless geht\".
OS X Poweruser greifen uebrigens gerne auf Apple Hardware Alternativen aus Wolfsburg zu, etc.
Ich meine nur Ihr solltet den Wandel der ehemaligen Firma APPLE COMPUTERS zu APPLE nicht uebersehen...
Zeiten aendern sich Microsoft denkt über Kooperationen mit Apple nach und wir dachten gestern erst daran was der \"böse Bill Gates\" mit seinem gemeinnützigen Fond der über mehr finanzielle Mittel als die UNO verfügt gute für die Menschen tut und was der alte Firmenpatriarch Steve Jobs im vergleich dazu tut... Heutzutage laesst sich ja nachhaltigkeit und ganzheiltiches denken nicht mehr verdraengen.. ;)
Nun aber gut, wollte keinen Thread starten und schon garnicht die alte Disskusion \"Was ist besser\" sondern nur bei der Gelegenheit darauf Hinweisen das ich Eure News bzw. Focus teilweise sehr einseitig und damit langweilig finde. Es gibt soviel, und es gibt soviele \"echte\" Innovationen..
Sven
25.03.2010 | 11.28 Uhr
@hotmac: ja, ich kanns auch nicht mehr hoeren - waehre das ipad nicht von apple - kein hahn wuerde dannach kraehen. aber ja, es aendert sich eben auch vieles und "das internet" wird nunmal sehr, sehr bald groestenteils nur noch mobil auf neuen devices genutzt werden. "Mein tablett" sehe ich nicht als gadget sondern als neues Notebook fuer mobile Arbeit, aber eben auch als praktische Surfstation im Tablett mode. Ansonsten bin ich mit meinem bald 5 jahren alten Nokia wunderbar mobil unterwegs und freue mich seitdem ueber funktionen welche das iphone selbst mit os3 teilweise noch nicht besitzt.. Also, Gadget Wahn ist garnicht mein Ding.
Achja, ich erfreue mich uebrigens auch oft im Ausland ueber fremde SimKarten und guenstige Preise - ohne das ich dazu mein Telefon erst hacken muss.. ;)
klabec
25.03.2010 | 11.31 Uhr
Leute, freut Euch doch dass jeder das kaufen kann, das seine Ansprüche am besten befriedigt. Wer viel Speicher, alle möglichen Schnittstellen, DVD-Laufwerke usw. braucht, der findet im Bereich der Note- und Netbooks sicher das Passende. Das iPad hingegen ist vor allem tatsächlich für eine neue Zielgruppe entworfen, also eher "maßgeschneidert" als verkrüppelt oder kastriert. Wie groß diese Zielgruppe werden wird zeigt uns die Zukunft. Einige Millionen Geräte werden wohl ihren Abnehmer finden - das ist doch was.
Ich bin Elektronik-Ingenieur - wäre ich Grafiker, würde ich mir ein paar Gedanken machen, ob sich da für mich nicht ein neues Betätigungsfeld auftun könnte. Und damit sind wir nun doch wieder beim Thema dieser Seite.
25.03.2010 | 11.37 Uhr
Endlich mal ein vernünftiger Beitrag. Danke Klabec
25.03.2010 | 12.53 Uhr
Svens beitrag ist mehr als vernünftig, danke dafür. Und vorhin meinte ich dass Grafik allgemein mit IT , PC und Mac gleichermassen zu tun hat.

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