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Wissenschaft macht gegen Google mobil

Googles potentielle Allmacht durch Anhäufung von Informationen rief eine Gruppe Wissenschaftler auf den Plan. In einem 187-seitigen Dossier äußerten die Fachleute von der TU Graz Ende 2007 ihre Bedenken gegen die Monopolstellung des Online-Giganten und entwerfen Schreckenszenarien einer "Googlisierung" der Gesellschaft.

Das wissenschaftliche Papier mit dem offiziellen Titel "Report on dangers and opportunities posed by large search engines, particularly Google" ist als PDF-Download zugänglich. In der Einleitung werden einige teils provokante Thesen aufgestellt. "Google greift massiv in die Privatsphäre ein" heißt es da. Eine Verschränkung von Google und Wikipedia wird vermutet, die eine verzerrte Version der Wahrheit verbreite. Die Autoren halten es für sehr wahrscheinlich, dass sich Google in naher oder ferner Zukunft von mächtigen Wirtschaftsbossen und Firmen hohe Summen zahlen lässt, um Suchergebnisse zu manipulieren oder eigentlich private Informationen preiszugeben. Als Lösung schlagen die Wissenschaftler mehrere Dutzend spezialisierte Suchmaschinen zu bestimmten Themenkomplexen vor.

In einem Interview mit dem Technology Review erläutert Hermann Maurer, Informatikprofessor an der TU Graz und Initiator des Projekts, noch einmal die Beweggründe. Darin fordert er ein Antitrust-Verfahren, um das "Google-Imperium" zu zerschlagen. Die EU ermittelt momentan noch wegen der anstehenden Fusion von Google mit dem Werbevermarkter DoubleClick. Maurer sieht Google wegen der weit größeren Zielgruppe als potentiell gefährlicher an als Facebook und andere Netzwerke, die bereits jetzt Userdaten für Werbezwecke nutzen. "Google könnte mit den Infos, die sie haben, viel Geld verdienen", so Maurer.
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Veröffentlicht:25.01.2008 (1336 mal gelesen)
Tags:Google, Kritik

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